Samba, 
2. Auflage

Samba, 2. Auflage

Von Jay Ts, Robert Eckstein, and David Collier-Brown
2. Auflage, August 2003
O'Reilly Verlag, ISBN: 3-89721-359-1
www.oreilly.de/catalog/samba2ger/

Dieses Buch ist unter der GNU Free Documentation License (FDL) erschienen. Bitte beachten Sie den Text der GNU FDL.


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Kapitel 3

Windows-Clients konfigurieren

Das Konfigurieren von Windows für die Arbeit mit Ihrem neuen Samba-Server ist ganz einfach. SMB ist die von Microsoft verwendete Sprache für die Freigabe von Ressourcen im lokalen Netzwerk, so dass ein Großteil der Installation und Einrichtung auf den Windows-Clients bereits erledigt ist.

Windows-Netzwerkkonzepte

Windows unterscheidet sich auf vielerlei Weise von Unix. Dies schließt auch die Art der Unterstützung von Netzwerken ein. Bevor Sie sich aufmachen und sich durch die Dialogboxen klicken, um die einzelnen Windows-Versionen zu konfigurieren, müssen wir Ihnen die Grundlagen der Netzwerktechnik und -konzepte vermitteln, die für alle Mitglieder der Windows-Betriebssystemfamilie gelten.

Bei allen Windows-Versionen werden wir uns vorrangig mit den folgenden Problemen befassen:

Außerdem gibt es zwischen den einzelnen Windows-Versionen kleinere Unterschiede bezüglich der Kommunikation und Koordination zwischen Windows und Unix.

Es kann einen schier verrückt machen, wenn man daran denkt, auf welche Weise sich Unix von Windows unterscheidet oder wie sehr sich die einzelnen Mitglieder der Windows-Familie bezüglich der zu Grunde liegenden Technik in Verhalten oder Aussehen unterscheiden. Im Moment wollen wir uns jedoch auf die Ähnlichkeiten konzentrieren und schauen, ob wir einige Gemeinsamkeiten finden.

Komponenten

Unix-Systeme sind traditionell eher monolithischer Natur. Möchte man einen Kernel mit Eigenschaften erhalten, die an den eigenen Bedarf angepasst sind, muss man ihn üblicherweise neu kompilieren oder linken. Moderne Versionen verfügen jedoch über die Fähigkeit, Gerätetreiber oder verschiedene andere Betriebssystemfunktionen als Module zu laden oder auszuschließen, während das System läuft. In der Regel muss das System dazu nicht einmal neu gestartet werden.

Windows ermöglicht eine Konfiguration über das Installieren oder Deinstallieren von Komponenten. Im Bereich des Netzwerkbetriebs gibt es drei Arten von Komponenten:1

Da Samba auf der Grundlage des TCP/IP-Protokolls arbeitet, muss dieses natürlich installiert sein. Protokolle lassen sich aber auch deinstallieren. Falls beispielsweise das Netware-Protokoll (IPX/SPX) im Netzwerk nicht benötigt wird, können Sie es wieder entfernen.

Das NetBEUI-Protokoll sollte nach Möglichkeit entfernt werden. Wenn NetBEUI zur gleichen Zeit betrieben wird wie NetBIOS over TCP/IP, wird das System veranlasst, unter zwei unterschiedlichen Protokollen nach Diensten zu suchen, von denen wahrscheinlich doch nur eines in Benutzung ist. Ist Windows mit einem oder mehreren ungenutzten Protokollen konfiguriert, treten Verzögerungen von 30 Sekunden Länge auf, wenn es versucht, mit dem ungenutzten Protokoll zu kommunizieren. Schließlich bricht es ab und probiert das nächste Protokoll aus, bis es eines findet, das funktioniert. Das Ergebnis dieser fruchtlosen Suche ist eine schreckliche Performance.

Die beiden anderen Einträge in der Liste, Clients und Dienste, haben Sie vermutlich hier schon erwartet. Client-Komponenten führen Aufgaben aus, die mit der Verbindung zu Netzwerk-Servern zu tun haben. Dienstkomponenten dienen dazu, das lokale System zu einem Server mit Ressourcen im Netzwerk zu machen. In Kapitel 1 haben wir Ihnen gesagt, dass SMB-Systeme sowohl als Clients als auch als Server handeln können. Das bedeutet, sie bieten Ressourcen im Netzwerk an und fordern gleichzeitig selbst welche. Entsprechend dieser Aussage ist es möglich, eine Komponente für SMB-Client-Dienste und separat eine Dienstkomponente zu installieren, die Datei- und Druckerfreigaben auf dem lokalen System für den Zugriff von anderen Systemen im Netzwerk bereitstellt.

Bindungen

Sobald eine Netzwerkkomponente installiert ist, muss sie an einen Adapter oder eine Hardware-Schnittstelle gebunden werden, damit sie im Netzwerk genutzt werden kann. Auf den ersten Blick sieht das vielleicht wie eine unnötige Verkomplizierung der ganzen Angelegenheit aus. Es handelt sich jedoch dabei um ein konzeptuelles Modell, das es erlaubt, Verknüpfungen zwischen Hardware und Software klar darzustellen und sie leicht über eine grafische Oberfläche zu verändern.

Wir wollen sicherstellen, dass auf unserem Windows-Client sowohl TCP/IP als auch die Client-Komponente für ein SMB-Netzwerk installiert sind sowie dass diese an die Netzwerkschnittstelle gebunden sind, die die Verbindung zu unserem Samba-Netzwerk herstellt. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um einen Ethernet-Adapter.

Die IP-Adresse

Wie jedes Unix-System (oder jedes andere System, das TCP/IP verwendet) benötigen auch Ihre Windows-Systeme eine IP-Adresse. Wenn Sie in Ihrem Netzwerk DHCP einsetzen, können Sie Windows so konfigurieren, dass es seine IP-Adresse automatisch über einen DHCP-Server bezieht. Ansonsten müssen Sie eine statische IP-Adresse zusammen mit einer Netzmaske manuell zuweisen.2

Befinden Sie sich in einem privaten Netzwerk, in dem Sie die Möglichkeit haben, Ihre eigenen IP-Adressen zuzuweisen, können Sie Adressen aus einem der folgenden drei Bereiche wählen:3

Diese Adressbereiche sind für private Netzwerke reserviert, die nicht direkt an das Internet angeschlossen sind. Weitere Informationen über den Einsatz dieser privaten Netzwerkadressen finden Sie in RFC 1918.

Wenn Sie allerdings nicht Ihr eigenes separates Netzwerk verwalten, fragen Sie Ihren Systemadministrator nach verfügbaren Adressen in Ihrem Netzwerk sowie nach einer passenden Netzmaske.

Sie sollten sich auch darauf einstellen, die IP-Adresse des Standard-Gateways für das Netzwerk einzugeben. In einigen Netzwerken ist das Standard-Gateway das System oder der Router, der das lokale Netzwerk mit dem Internet verbindet. In anderen Fällen verbindet das Standard-Gateway ein Subnetz mit einem größeren Abteilungs- oder Unternehmensnetzwerk.

Die Namensauflösung

Die Namensauflösung bezeichnet den Vorgang des Übersetzens der vom Menschen lesbaren Hostnamen, wie hopi, oder der vollqualifizierten Domainnamen (Fully Qualified Domain Names; FQDNs), wie mixtec.metran.cx, in IP-Adressen wie etwa 172.16.1.11 oder 172.16.1.7.

Unix-Systeme können die Namensauflösung im einfachsten Fall mit Hilfe einer /etc/hosts-Datei durchführen. Üblicherweise sind an der Namensauflösung Dienste wie DNS (Domain Name System) und NIS (Network Information Service) beteiligt. Das bedeutet, dass die Namensauflösung nicht unbedingt von einem isolierten Teil des Betriebssystems oder einem Daemon erledigt wird, sondern ein System darstellt, das eine ganze Reihe verstreuter Bestandteile aufweisen kann (obwohl der Name Service Switch mit seiner /etc/nsswitch.conf-Konfigurationsdatei hilft, sie zusammenzuhalten).

Die spezielle Implementierung der Namensauflösung unter Windows unterscheidet sich zwar von der unter Unix, sie wird aber ebenfalls durchgeführt, indem eine Reihe von Ressourcen abgefragt werden. Einige davon ähneln ihren Unix-Gegenstücken (oder sind sogar mit ihnen identisch).

Namensauflösung über Broadcast

Im Unterschied dazu gibt es einen Aspekt, bei dem Windows Unix überhaupt nicht ähnelt. Wird eine Windows-Workstation ohne WINS-Name-Server eingerichtet, verwendet sie die Broadcast-Methode der Namensauflösung, die wir in Kapitel 1 beschrieben haben4 und die zu einem stark ausgelasteten Netzwerk führt. Und selbst wenn Sie Name-Server für Ihr Windows-System zur Verfügung stellen, greift es möglicherweise auf die Broadcast-Namensauflösung zurück, falls es beim Abfragen der Name-Server keinen Erfolg hat. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, mehrere zuverlässige Name-Server für Ihre Windows-Computer im Netzwerk anzubieten.

Falls das nun nicht reicht, um Sie für das Einrichten von WINS- und DNS-Servern zu begeistern, sollten Sie bedenken, dass die Broadcast-Namensauflösung in der Regel auf das lokale Netzwerk beschränkt ist, da Router auf Grund ihrer Konfiguration normalerweise Broadcast-Pakete nicht in andere Netze weiterleiten dürfen.

WINS

Wir haben in Kapitel 1 bereits über WINS berichtet und müssen hier an dieser Stelle nicht mehr darüber sagen. WINS kann einfache NetBIOS-Computernamen wie huastec oder navajo in IP-Adressen übersetzen, die in einem SMB-Netzwerk erforderlich sind. Das Interessante ist hier natürlich, dass Samba als WINS-Server agieren kann, wenn Sie die folgende Zeile

wins support = yes
 

in die smb.conf-Datei Ihres Samba-Servers aufnehmen. Das kann eine gute Sache sein, und wir empfehlen Ihnen auf jeden Fall, so vorzugehen. Sie erhalten damit einen zuverlässigen WINS-Server, um die Anzahl der Broadcast-Pakete zu verringern, und Sie brauchen auch nicht Windows NT/2000/XP zu betreiben, um ihn zu bekommen.


Beim Einsatz von Samba als WINS-Server müssen Sie unbedingt beachten, dass Samba (bis wenigstens Version 2.2) nicht in der Lage ist, sich mit anderen WINS-Servern zu synchronisieren. Falls Sie also einen Samba-Server als WINS-Server Ihres Windows-Systems festlegen, müssen Sie sorgfältig Acht geben, keine weiteren (d.h. sekundären) WINS-Server anzugeben. Tun Sie es dennoch, werden aller Wahrscheinlichkeit nach Probleme auftreten, da die Server nicht in der Lage sind, ihre jeweiligen Datenbanken miteinander zu synchronisieren. Zur Verteidigung von Samba sei gesagt, dass Sie vermutlich kaum Bedarf an einem zweiten WINS-Server haben werden, wenn Sie einen Samba-WINS-Server einsetzen (der auf einem normalerweise zuverlässigen Unix-Host läuft).
LMHOSTS

Alle Windows-Versionen unterstützen eine Backup-Methode zur Namensauflösung in Form einer Datei namens LMHOSTS 5, die eine Tabelle (eine so genannte Lookup Table) der Computernamen und IP-Adressen enthält. Diese gibt es aus »historischen Gründen«. Sie stellt eine ziemlich umständliche Methode der Namensauflösung dar, da sie vom Administrator (d.h. von Ihnen!) verlangt, Kopien der Datei LMHOSTS auf allen Windows-Systemen im Netzwerk auf dem aktuellen Stand zu halten. Um wirklich effektiv funktionieren zu können, müsste LMHOSTS jedes Mal aktualisiert werden, wenn ein neues System in das Netzwerk aufgenommen (oder aus ihm entfernt) wird. Natürlich gäbe es Möglichkeiten, diesen Vorgang zu automatisieren, besser wäre es aber, einfach einen WINS-Name-Server zu betreiben, der extra dafür vorgesehen ist, dieses spezielle Problem zu lösen.

Es gibt vermutlich eine Reihe von Gründen, weshalb Sie sich mit LMHOSTS-Dateien herumschlagen wollen. Manchmal - auch wenn das selten vorkommt - gibt es keinen WINS-Server im Netzwerk. Oder vielleicht gibt es einen WINS-Server, aber dieser ist unzuverlässig. In beiden Fällen kann das Windows-System, wenn es eine gültige LMHOSTS-Datei besitzt, dazu beitragen, dass das Netzwerk nicht durch diese schrecklichen Broadcast-Namensanfragen in die Knie geht.

Das Format der LMHOSTS-Datei ist einfach und ähnelt der /etc/hosts-Datei, die Sie von Unix-Systemen wahrscheinlich kennen. Hier sehen Sie als Beispiel den Inhalt einer solchen LMHOSTS-Datei:

172.16.1.1      toltec
 
172.16.1.2      aztec
 
172.16.1.3      mixtec
 
172.16.1.4      zapotec
 
172.16.1.5      huastec
 
172.16.1.6      maya
 
172.16.1.7      olmec
 
172.16.1.8      chichimec
 
172.16.1.11     hopi
 
172.16.1.12     zuni
 
172.16.1.13     dine
 
172.16.1.14     pima
 
172.16.1.15     apache
 
172.16.1.21     inca
 
172.16.1.22     qero
 

Wie Sie sehen, gleicht das Format dem der /etc/hosts, mit der Ausnahme, dass an Stelle eines FQDN (z.B. toltec.metran.cx) nur ein NetBIOS-Computername (toltec) angegeben ist. Sie können eine LMHOSTS-Datei für Ihr Windows-System beispielsweise erstellen, indem Sie eine /etc/hosts-Datei kopieren und die Teile streichen, die Sie nicht benötigen. Das funktioniert großartig, wenn Ihr Netzwerk keinen DNS- (oder NIS-) Name-Server besitzt und das Unix-System für seinen eigenen Namensdienst von /etc/hosts abhängig ist. Fragt Ihr Unix-System hingegen einen DNS-Server ab (was außer bei ganz kleinen Netzwerken praktisch überall vorkommt), sind Sie besser beraten, die Konfigurationsdateien des DNS-Servers als Quelle für die Computernamen und IP-Adressen heranzuziehen.

Falls Sie keinen administrativen Zugang zum DNS-Server Ihres Netzwerks haben, könnten Sie Werkzeuge wie nslookup, nmap und dig einsetzen, um den Server abzufragen und die gewünschten Informationen zu erhalten.

DNS

Das DNS ist verantwortlich für die Übersetzung der vom Menschen leicht lesbaren Internet-Hostnamen wie pima.metran.cx oder sales.oreilly.com in IP-Adressen.

Beim ersten Lesen dieses Abschnitts werden Sie sich vielleicht fragen, was ein Abschnitt über DNS in einem Buch über NetBIOS und SMB-Netzwerke zu suchen hat. Erinnern Sie sich? Wir haben Ihnen gesagt, dass Windows in seiner Strategie zur Durchführung der Namensauflösung mehr als WINS (NetBIOS-Namensdienst) benutzen kann. Da das DNS auch IP-Adressen für einfache Hostnamen ausgeben kann (die normalerweise mit den NetBIOS-Computernamen identisch sind), ist es möglicherweise sinnvoll, Windows so zu konfigurieren, dass es über einen DNS-Server in Ihrem Netzwerk Bescheid weiß. Das ist für neuere Windows-Versionen ein bisschen wichtiger als für ältere und gilt eher für Windows NT/2000/XP als für Windows 95/98/Me, da Microsoft sich heutzutage eher auf TCP/IP als Standardprotokoll und DNS als primären Namensdienst konzentriert.

Um die Adresse Ihres DNS-Servers zu ermitteln, schauen Sie in die Datei /etc/resolv.conf auf Ihrem Samba-Server oder einem anderen Unix-System in Ihrem lokalen Netzwerk, das DNS verwendet. Diese Datei sieht folgendermaßen aus:

#resolv.conf 
 
domain metran.cx
 
nameserver 127.0.0.1 
 
nameserver 172.16.1.53
 

In diesem Beispiel ist der erste Name-Server in der Liste 127.0.0.1. Das bedeutet, dass der Samba-Server auch als DNS-Server für dieses LAN fungiert.6 In diesem Fall würden Sie seine Netzwerk-IP-Adresse (nicht 127.0.0.1, seine Localhost-Adresse) für Ihren DNS-Server verwenden, wenn Sie Windows konfigurieren. Ansonsten benutzen Sie die anderen Adressen, die Sie in den mit nameserver beginnenden Zeilen vorfinden. Versuchen Sie einmal, eine davon in Ihrem eigenen Netzwerk auszuwählen. Alle in /etc/resolv.conf aufgeführten Name-Server sollten funktionieren, die Leistung ist aber besser, wenn Sie einen nahe gelegenen Server nehmen.

Alle Windows-Versionen können so konfiguriert werden, dass sie mehrere Domain-Name-Server kennen, und Sie werden von dieser verbesserten Zuverlässigkeit Gebrauch machen wollen. Wenn der erste Domain-Name-Server nicht antwortet, fragt Windows andere in der Liste an.

HOSTS

In der gleichen Weise, in der die Datei LMHOSTS hinzugefügt werden kann, um WINS zu ergänzen, kann die Datei HOSTS auf einem Windows-System optional eingesetzt werden, um die DNS-Namensauflösung zu unterstützen. Die meisten unserer LMHOSTS betreffenden Kommentare gelten auch hier.

Dieses Mal ist das Format der Datei nicht nur ähnlich dem der /etc/hosts auf einem Unix-System - das Format ist genau gleich. Sie können die /etc/hosts von Ihrem Samba-Server oder einem anderen Unix-System in das passende Verzeichnis auf Ihrem Windows-System kopieren.

Unter Windows 95/98/Me kommt die HOSTS-Datei in das Windows-Installationsverzeichnis, also normalerweise nach C:\Windows. Beachten Sie, dass sich dort bereits eine Datei namens hosts.sam befindet, eine Beispiel-HOSTS-Datei, die von Microsoft vorgegeben wurde.

Unter Windows NT/2000/XP wird die Datei HOSTS in das Verzeichnis \system32\ drivers\etc unterhalb des Windows-Installationsverzeichnisses (üblicherweise C:\WINNT) geschrieben.

Kennwörter

Unix-Systeme benutzen Paare aus Benutzernamen und Kennwort, um die Benutzer entweder an einem lokalen System oder in einer NIS-Domain zu authentifizieren. Windows NT/2000/XP arbeiten ähnlich; ein Benutzer gibt seinen Benutzernamen und sein Kennwort an, um sich am lokalen System oder in einer Windows-Domäne anzumelden.

Wenn das SMB-Netzwerk als Arbeitsgruppe eingerichtet wird, liegen die Dinge etwas anders. Es gibt keine Domäne, an der man sich anmelden könnte, obwohl die Freigaben im Netzwerk durch ein Kennwort geschützt werden könnten. In diesem Fall wird mit jeder kennwortgeschützten Freigabe ein Kennwort verknüpft und nicht mit einzelnen Benutzern.

Die normale, benutzerbezogene Authentifizierung von Samba in einer Arbeitsgruppe unterscheidet sich von der unter Windows. Um auf Freigaben auf einem Samba-Host zuzugreifen, müssen Benutzer einen gültigen Benutzernamen und das dazugehörende Kennwort für einen Zugang auf dem Samba-Host angeben. Wir werden in Kapitel 9 näher darauf eingehen.

Eine bedauerliche Komplikation tritt bei Kennwörtern auf. Im ersten Release von Windows 95 und in Windows NT 4.0 mit Service Pack 2 (SP2) oder niedriger sowie in allen vorherigen Versionen von Windows durften Kennwörter im Klartext über das Netzwerk verschickt werden. In Windows 95 mit dem Netzwerk-Redirector-Update7 jedoch sowie in Windows NT 4.0 SP3 und später und in allen folgenden Releases von Windows musste eine Registry-Einstellung modifiziert werden, um Klartextkennwörter zu erlauben. Diese moderneren Versionen von Windows bevorzugen es, verschlüsselte Kennwörter zu versenden. Falls Sie mit einer dieser Versionen arbeiten (und die Registry nicht verändern wollen), müssen Sie die Zeile

encrypt passwords = yes
 

in den [global]-Abschnitt Ihrer smb.conf-Datei aufnehmen. Darüber hinaus müssen Sie den Befehl

# smbpasswd -a benutzername
 

für jeden Benutzer auf dem Samba-Host ausführen, um deren Kennwörter in Sambas Sammlung der verschlüsselten Kennwörter aufzunehmen. Wir haben Ihnen in Kapitel 2 gezeigt, wie das geht.

Falls Ihr erster Versuch, auf eine Samba-Freigabe zuzugreifen, eine Dialogbox hervorbringt, in der nach einem Kennwort für IPC$ gefragt wird (wie in Abbildung 3-1 gezeigt), liegt das vermutlich daran, dass Sie entweder einen oder beide Schritte weggelassen haben und der Samba-Server das verschlüsselte Kennwort nicht erkannt hat, das das Windows-System ihm geschickt hat. Eine andere Dialogbox, die auftreten kann, wird in Abbildung 3-2 gezeigt. Diese wurde von einem Windows 2000-Client präsentiert.
Abbildung 3-1
Windows 98, nach dem IPC$-Kennwort fragend
Abbildung 3-2
Windows 2000-Fehlerdialog bei der Anmeldung

Der Rest dieses Kapitels ist in vier Abschnitte aufgeteilt. Der erste Abschnitt behandelt die Einrichtung von Windows 95/98/Me-Computern, die anderen Abschnitte befassen sich jeweils mit Windows NT 4.0, Windows 2000 und Windows XP. Jeder Abschnitt weist ungefähr die Reihenfolge auf, in der wir die Netzwerkkonzepte in diesem Abschnitt eingeführt haben. Sie müssen nur den Abschnitt lesen, der zu der von Ihnen verwendeten Windows-Version passt. Danach können Sie gleich mit dem Beginn des nächsten Kapitels fortfahren, in dem wir höhere Samba-Funktionen und Netzwerkbelange behandeln.


Denken Sie daran, dass wir das Beispiel aus Kapitel 2 weiterverwenden, in dem wir einen sehr einfachen Netzwerkprototyp einrichteten. Die von uns benutzte Arbeitsgruppe weist eine sehr geringe Sicherheit auf. Sobald die einfachen Dinge funktionieren, sollten Sie mit den weiter unten in diesem Buch befindlichen Kapiteln fortfahren, um zu lernen, wie Sie sowohl eine bessere Sicherheit als auch eine Samba-Domain implementieren.

Windows 95/98/Me-Computer einrichten

Die Betriebssysteme Windows 95/98/Me sind einander sehr ähnlich. Bezüglich der in diesem Kapitel besprochenen Fragen ist es möglich, ihnen die gleichen Anweisungen zu geben.

Das Netzwerk einrichten

Samba verwendet TCP/IP, um mit Clients im Netzwerk zu kommunizieren, Sie müssen also sicherstellen, dass auf jedem Windows-Client die Unterstützung für dieses Protokoll aktiviert ist. Im Gegensatz zum Betriebssystem Unix muss bei Windows die TCP/IP-Unterstützung nicht unbedingt installiert sein. Wenn Windows jedoch auf einem Computer mit einer Netzwerkkarte installiert ist oder einem System, auf dem bereits Windows läuft, eine Netzwerkkarte hinzugefügt wird, wird die TCP/IP-Unterstützung standardmäßig installiert, zusammen mit dem Client für Microsoft-Netzwerke, der die SMB-Datei- und Druckerfreigabe unterstützt.

Um sicher zu sein, dass beide Dienste auf Ihrem Windows-System installiert sind, doppelklicken Sie auf das Netzwerk-Symbol in der Systemsteuerung. Der Netzwerk-Dialog aus Abbildung 3-3 wird geöffnet.
Abbildung 3-3
Der Windows 95/98/Me-Netzwerk-Dialog

Sie sollten wenigstens die Komponente Client für Microsoft-Netzwerke auf dem System vorfinden. Außerdem ist hoffentlich ein Netzwerkgerät (vorzugsweise eine Ethernet-Karte) an das TCP/IP-Protokoll gebunden. Wenn es nur ein Netzwerk-Hardware-Gerät gibt, sehen Sie das TCP/IP-Protokoll unter dem Gerät aufgeführt, an das es gebunden ist (Abbildung 3-1).

Möglicherweise sehen Sie außerdem »Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke«, das benutzt wird, um das System zu einem Server zu machen. Darüber hinaus könnten Sie noch NetBEUI oder Client für Novell Netware sehen. Entfernen Sie NetBEUI, es sei denn, Sie sind sich sicher, dass Sie es brauchen. Und falls es keine Novell-Server in Ihrem Netzwerk gibt, können Sie Novell (IPX/SPX) ebenfalls entfernen. Um einen Dienst zu entfernen, markieren Sie einfach seinen Namen und klicken dann auf den Button Entfernen.

TCP/IP hinzufügen

Falls TCP/IP nicht aufgeführt ist, müssen Sie es installieren.

Sie können das Protokoll hinzufügen, indem Sie die Windows-CD-ROM in Ihr CD-Laufwerk einlegen und dann den Button Hinzufügen unter dem Komponentenfenster anklicken. Geben Sie an, dass Sie ein Protokoll hinzufügen wollen, indem Sie Protokoll auswählen. Klicken Sie im folgenden Dialogfeld, das so ähnlich aussehen sollte wie das in Abbildung 3-4, auf Hinzufügen....
Abbildung 3-4
Auswählen einer Komponentenart

Wählen Sie danach als Hersteller Microsoft und als Protokoll TCP/IP, wie in Abbildung 3-3 gezeigt, und klicken Sie dann auf OK. Anschließend werden Sie in den Netzwerk-Dialog zurückgeführt. Klicken Sie auf OK, um diesen zu schließen. Windows installiert die notwendigen Komponenten von der CD-ROM und fordert dann einen Neustart des Systems. Folgen Sie dieser Aufforderung und starten Sie das System neu. Jetzt sind Sie fertig.

Ist Client für Microsoft-Netzwerke nicht in der Liste zu finden, können Sie es auf die gleiche Weise hinzufügen. Der einzige wirkliche Unterschied besteht darin, dass Sie einen Client an Stelle eines Protokolls installieren, daher müssen Sie »Client« auswählen und nicht »Protokoll«.

TCP/IP konfigurieren

Besitzen Sie mehr als ein Netzwerkgerät (beispielsweise sowohl eine Ethernet-Karte als auch ein Modem), ist das Protokoll für die Hardware-Bindungen durch Pfeile gekennzeichnet, wie in Abbildung 3-5 zu sehen.
Abbildung 3-5
Auswahl eines Protokolls zur Installation

Wählen Sie das TCP/IP-Protokoll, das mit dem Netzwerkgerät verknüpft ist, mit dem Sie auch auf das Samba-Netzwerk zugreifen. Haben Sie nur ein Netzwerkgerät, klicken Sie einfach auf den Eintrag TCP/IP. Klicken Sie nun auf den Button Eigenschaften, um das Dialogfeld Eigenschaften von TCP/IP zu öffnen. Dieses sollte so ähnlich aussehen wie das in Abbildung 3-6.
Abbildung 3-6
Auswahl des richtigen TCP/IP-Protokolls

Die Registerkarte IP-Adresse

Die Registerkarte IP-Adresse ist in Abbildung 3-7 zu sehen.
Abbildung 3-7
Die Registerkarte IP-Adresse

Falls Sie DHCP in Ihrem Netzwerk benutzen, um den Windows-Systemen die IP-Adressen automatisch zur Verfügung zu stellen, aktivieren Sie den Radio-Button »IP-Adresse automatisch beziehen«. Klicken Sie ansonsten auf den Radio-Button »IP-Adresse festlegen« und geben Sie die Adresse des Clients sowie die Subnetzmaske in die vorgegebenen Felder ein. Sie oder Ihr Netzwerkverwalter sollten für den Client eine Adresse im gleichen Subnetz (LAN) ausgewählt haben wie der Samba-Server.

Die Registerkarte WINS-Konfiguration

Wenn Sie bei Samba WINS aktiviert haben oder einen anderen WINS-Server in Ihrem Netzwerk benutzen wollen, müssen Sie Windows die Adresse des Servers mitteilen. Nach dem Auswählen der Registerkarte WINS-Konfiguration sehen Sie den Dialog, der in Abbildung 3-8 gezeigt wird.
Abbildung 3-8
Die Registerkarte WINS-Konfiguration

Gezeigt wird hier die Registerkarte von Windows 98/Me; unter Windows 95 sieht sie ein bisschen anders aus - sie zeigt getrennte Felder für die IP-Adressen des primären und des Sicherungs-WINS-Servers.

Wählen Sie den Radio-Button »WINS-Auflösung aktivieren« und geben Sie die Adresse des WINS-Servers an der vorgesehenen Stelle ein. Klicken Sie anschließend auf Hinzufügen. Das Feld Bereichs-ID bleibt frei.


Auf Grund eines Bugs in Windows 95/98 verschwindet die IP-Adresse des WINS-Servers manchmal, nachdem der OK-Button angeklickt wurde. Dies geschieht nur dann, wenn lediglich ein primärer WINS-Server angegeben wurde. Sie umgehen dies, indem Sie beide Felder, das des primären und das des sekundären WINS-Servers, ausfüllen. Geben Sie dazu in beide Felder die gleiche IP-Adresse ein.
Registerkarte DNS-Konfiguration

Wenn Sie kein DHCP verwenden, müssen Sie die IP-Adresse eines oder mehrerer DNS-Server angeben. Klicken Sie auf die Registerkarte DNS, aktivieren Sie anschließend den Radio-Button »DNS aktivieren« und geben Sie die IP-Adresse eines oder mehrerer DNS-Server in das entsprechende Feld ein (siehe Abbildung 3-9), um die Adresse des Servers dem Feld Suchreihenfolge für DNS-Server hinzuzufügen.
Abbildung 3-9
Die Registerkarte DNS-Konfiguration

Geben Sie darüber hinaus den Hostnamen (der mit dem NetBIOS-Computernamen identisch ist) des Windows 95/98/Me-Computers und Ihre Internet-Domain an. (Sie müssen den Computernamen später noch einmal angeben, zusammen mit der Arbeitsgruppe. Passen Sie auf, dass Sie jedes Mal den gleichen Namen eingeben.) Im Zusammenhang mit Samba können Sie das Feld Suchreihenfolge für Domänensuffix getrost ignorieren.

Die LMHOSTS-Datei

Wollen Sie eine LMHOSTS-Datei installieren, legen Sie diese in Ihr Windows-Installationsverzeichnis (normalerweise C:\Windows). Im gleichen Verzeichnis hat Microsoft eine Beispiel-LMHOSTS-Datei namens lmhosts.sam zur Verfügung gestellt, die Sie heranziehen können, wenn Sie weitere Informationen über das Format dieser Datei benötigen.

Die Registerkarte NetBIOS

Diese Registerkarte gibt es bei Windows 98/Me, nicht jedoch bei Windows 95. Sie müssen hier nur darauf achten, dass das Optionsfeld aktiviert ist, das NetBIOS über TCP/IP ermöglicht. Ist TCP/IP Ihr einziges installiertes Protokoll (wie wir zuvor empfohlen haben), ist diese Auswahlmöglichkeit ausgegraut. Das Optionsfeld ist dann markiert; Sie könnten es also nicht deaktivieren, selbst wenn Sie wollten.

Die Registerkarte Bindungen

Die letzte Registerkarte, die Sie sich anschauen sollten, ist Bindungen (siehe Abbildung 3-10).
Abbildung 3-10
Die Registerkarte Bindungen

Sie müssen Client für Microsoft-Netzwerke anklicken, wodurch Sie angeben, dass TCP/IP verwendet wird. Falls Sie die Option »Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke« im Dialog vorfinden, aktivieren Sie sie ebenfalls, wie in Abbildung 3-10 gezeigt.

Den Computernamen und die Arbeitsgruppe einstellen

Klicken Sie schließlich im Dialog Eigenschaften von TCP/IP auf OK. Sie gelangen wieder zurück in den Netzwerk-Dialog. Wenn Sie nun die Registerkarte Identifikation auswählen, sehen Sie ein Dialogfeld, dargestellt in Abbildung 3-11.
Abbildung 3-11
Die Registerkarte Identifikation

Hier stellen Sie den NetBIOS-Namen Ihres Systems ein (der von Microsoft gern auch als »Computername« bezeichnet wird). Normalerweise ist es am besten, hier den gleichen Namen zu benutzen wie für den DNS-Hostnamen, falls Sie Ihrem System einen solchen gegeben haben. Lautet beispielsweise der DNS-Name Ihres Systems huastec.metran.cx, geben Sie als NetBIOS-Namen für den Computer in dieser Registerkarte huastec ein.

Sie können hier auch den Arbeitsgruppennamen einstellen. In unserem Fall handelt es sich um METRAN, falls Sie jedoch in Kapitel 2 beim Erzeugen der Samba-Konfigurationsdatei einen anderen verwendet haben, nehmen Sie natürlich diesen. Verwenden Sie nur nicht den Namen WORKGROUP (den vorgegebenen Arbeitsgruppennamen), da Sie sich sonst in der gleichen Arbeitsgruppe wiederfinden wie jeder falsch konfigurierte Windows-Computer auf diesem Planeten!

Außerdem können Sie für diesen Computer einen Kommentar eingeben. Beschreiben Sie ihn gut, damit Sie wissen, um welchen Rechner es sich handelt und wo er sich befindet, wenn Sie den Kommentar in einer Liste auf einem anderen Computer sehen. Jede andere Person im Netzwerk kann Ihren Kommentar sehen, veröffentlichen Sie deshalb keine Informationen, die Crackern helfen könnten, in Ihren Rechner einzudringen.

Klicken Sie schließlich auf den OK-Button und folgen Sie den Anweisungen, die Windows Ihnen gibt. (Eventuell müssen Sie die Windows-CD-ROM einlegen und/oder den Rechner neu starten.)

Benutzername und Kennwort

Möglicherweise haben Sie bei Windows bereits einen Benutzernamen und ein Kennwort angegeben. Damit Sie sich jedoch am Samba-Server authentifizieren können, müssen Ihr Windows-Benutzername und das Kennwort einem gültigen Zugang auf dem Samba-Server entsprechen.

Es ist recht einfach, auf einem Windows 95/98/Me-System einen neuen Benutzer sowie dessen Kennwort anzulegen. Starten Sie den Computer einfach neu oder melden Sie sich ab. Wenn Sie nach einem Benutzernamen und einem Kennwort gefragt werden, geben Sie Ihren Unix-Benutzernamen und das Kennwort ein. (Falls Sie verschlüsselte Kennwörter verwenden, müssen Sie auf dem Unix-Host smbpasswd ausführen, um diese in die Kennwortdatenbank von Samba aufzunehmen, sollten Sie dies noch nicht erledigt haben.) Sie können mit Hilfe dieser Methode so viele Benutzer hinzufügen, wie Sie wollen. Auf diese Weise können Sie es mehr als einem Benutzer erlauben, das Windows-System zu verwenden, um Zugriff auf die Samba-Freigaben zu erlangen.

Haben Sie versehentlich das falsche Kennwort eingegeben oder hat Ihr Unix-Kennwort sich geändert, ändern Sie Ihr Kennwort auf dem Windows-System. Doppelklicken Sie dazu in der Systemsteuerung auf das Kennwörter-Symbol. Dadurch öffnet sich der Dialog Eigenschaften von Kennwörter. Klicken Sie auf die Registerkarte Kennwörter ändern. Sie sehen den Dialog aus Abbildung 3-12. Klicken Sie nun auf den Button »Windows-Kennwort ändern...«. Sie gelangen so in das Dialogfeld Windows-Kennwort ändern, das Sie in Abbildung 3-13 sehen können. Geben Sie in die entsprechenden Texteingabefelder zuerst Ihr altes Kennwort und anschließend Ihr neues Kennwort ein. Die Eingabe des neuen Kennworts müssen Sie wiederholen, um es zu bestätigen. Klicken Sie auf OK und danach auf Schliessen in der Dialogbox Eigenschaften von Kennwörter. Starten Sie den Rechner neu oder melden Sie sich ab. Wenn Sie sich wieder anmelden, verwenden Sie Ihr neues Kennwort.
Abbildung 3-12
Das Dialogfeld Eigenschaften von Kennwörter
Abbildung 3-13
Der Dialog Windows-Kennwort ändern

Zum ersten Mal anmelden

Wenn Sie die Registerkarte Kennwörter ändern im Fenster Eigenschaften von Kennwörter nicht finden können, liegt das daran, dass das Netzwerk noch nicht fertig eingerichtet wurde. Vorausgesetzt, Sie sind bis hierhin allen Anweisungen gefolgt, müssen Sie nun nur noch einen Neustart ausführen. Wenn das System startet, fordert es Sie auf, sich mit Benutzernamen und Kennwort anzumelden.

Das war es jetzt! Ihr Samba-Server läuft, und Sie haben Ihren Windows 95/98/Me-Client dazu gebracht, mit ihm zu kommunizieren.

Von Windows 95/98 auf den Samba-Server zugreifen

Doppelklicken Sie das Symbol Netzwerkumgebung auf dem Desktop. Sie sollten Ihren Samba-Server als Mitglied der Arbeitsgruppe aufgeführt finden (siehe Abbildung 3-14).
Abbildung 3-14
Die Windows 95/98-Netzwerkumgebung

Wenn Sie auf den Server-Namen doppelklicken, sehen Sie die Ressourcen, die der Server im Netzwerk anbietet, wie in Abbildung 3-15 dargestellt (in diesem Fall handelt es sich um das Verzeichnis test).
Abbildung 3-15
Der freigegebene Ordner test auf dem Server Toltec

Von Windows Me auf den Samba-Server zugreifen

Doppelklicken Sie auf dem Desktop auf das Symbol Netzwerkumgebung. Sie sollten das freigegebene Verzeichnis test sehen, wie in Abbildung 3-16 dargestellt.
Abbildung 3-16
Netzwerkumgebung unter Windows Me

Doppelklicken Sie auf das Symbol Gesamtes Netzwerk. Wie in Abbildung 3-17 dargestellt, finden Sie hier ein Symbol für Ihre Arbeitsgruppe.
Abbildung 3-17
Das Fenster Gesamtes Netzwerk mit der Arbeitsgruppe Metran

Wenn Sie auf das Arbeitsgruppensymbol doppelklicken, öffnet sich ein Fenster, in dem alle Computer aus der Arbeitsgruppe angezeigt werden. Darunter sollte auch Ihr Samba-Server zu finden sein (siehe Abbildung 3-18).
Abbildung 3-18
Computer in der Arbeitsgruppe Metran

Doppelklicken Sie auf das Symbol des Samba-Servers. Sie erhalten ein Fenster, in dem seine freigegebenen Ressourcen gezeigt werden (in diesem Fall das Verzeichnis test). In Abbildung 3-19 ist dies dargestellt.
Abbildung 3-19
Darstellung der Freigaben auf dem Server Toltec

Finden Sie den Server nicht in der Liste, liegt das möglicherweise daran, dass das Durchsuchen des Netzwerks nicht richtig funktioniert oder der Server einige Minuten braucht, um in der Suchliste aufzutauchen. In beiden Fällen können Sie auf den Start-Button klicken und dort im Menü den Befehl »Ausführen...« wählen. In der sich öffnenden Dialogbox können Sie den Namen Ihres Servers und den Namen der Freigabe test im Windows-UNC-Format \\server\test eingeben, wie wir in Kapitel 1 demonstriert haben. Auf Ihrem Desktop sollte ein Fenster erscheinen, in dem der Inhalt des Ordners angezeigt wird. Falls dies nicht funktioniert, gibt es vermutlich ein Problem mit der Namensauflösung. Versuchen Sie es noch einmal, diesmal mit der IP-Adresse des Servers an Stelle seines Computernamens:

\\172.16.1.1\test
 

Sollte es dann immer noch nicht funktionieren, lesen Sie gleich den Abschnitt »Der Fehlerbaum« in Kapitel 12, um festzustellen, was mit dem Netzwerk nicht stimmt, und um diesen Fehler zu beheben.

Funktioniert es hingegen, dann gratulieren wir! Versuchen Sie einmal, Dateien mittels Drag-and-Drop auf und vom Server zu kopieren. Sie werden überrascht sein, wie gut das geht.

Windows NT 4.0-Computer einrichten

Das Konfigurieren von Windows NT funktioniert ein bisschen anders als das Konfigurieren von Windows 95/98/Me. Um Samba mit Windows NT benutzen zu können, benötigen Sie sowohl den Arbeitsstationsdienst als auch das TCP/IP-Protokoll. Beide sind zwar standardmäßig in NT enthalten, wir werden uns aber dennoch mit deren Installation und Konfiguration befassen, um sicherzustellen, dass sie richtig eingerichtet wurden.

Die grundlegende Konfiguration

Dieser Abschnitt zeigt Ihnen, wie Sie bei der TCP/IP-bezogenen Konfiguration von Windows NT vorgehen müssen, um NT dazu zu bringen, mit Samba zusammenzuarbeiten. Falls Sie nähere Informationen zur Windows NT-Netzwerkadministration benötigen, empfehlen wir Ihnen das Buch Windows NT TCP/IP Netzwerk-Administration von Craig Hunt und Robert Bruce Thompson (O'Reilly).

Sie müssen die folgenden Schritte als Administrator oder als Benutzer in der Gruppe Administratoren ausführen.

Das TCP/IP-Protokoll installieren

Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf das Netzwerk-Symbol, klicken Sie in der Netzwerk-Dialogbox auf die Registerkarte Protokolle und schauen Sie nach, ob das TCP/IP-Protokoll bereits installiert wurde, wie in Abbildung 3-20 zu sehen.
Abbildung 3-20
Die Registerkarte Protokolle

Wurde das Protokoll noch nicht installiert, müssen Sie es hinzufügen. Klicken Sie auf den Button Hinzufügen. Daraufhin öffnet sich das Dialogfeld Auswahl: Netzwerkprotokoll, das Sie in Abbildung 3-21 sehen. Das TCP/IP-Protokoll sollte als eines der letzten Protokolle aufgeführt sein.
Abbildung 3-21
Das Dialogfeld Auswahl: Netzwerkprotokoll

Wählen Sie TCP/IP als Protokoll und bestätigen Sie Ihre Wahl. Falls möglich, installieren Sie nur das TCP/IP-Protokoll. Sollten Sie auf der Registerkarte Protokolle noch etwas anderes sehen als TCP/IP und es handelt sich nicht um ein von Ihnen benötigtes Protokoll, können Sie es entfernen. Wenn Sie bei dem Versuch, ein Protokoll zu entfernen, eine Fehlermeldung erhalten, die Ihnen sagt, dass dieses Protokoll von einem anderen Dienst verwendet wird, müssen Sie zuerst in der Registerkarte Dienste diesen Dienst löschen, bevor Sie das Protokoll entfernen können. Um beispielsweise das Protokoll NWLink IPX/SPX-kompatibler Transport entfernen zu können, müssen Sie zuerst den Dienst Client Service für Netware löschen.

Den Arbeitsstationsdienst installieren

Klicken Sie nach der Installation von TCP/IP auf die Registerkarte Dienste im Netzwerk-Dialog und prüfen Sie, ob Sie einen Arbeitsstationsdienst haben, wie am Ende der Liste in Abbildung 3-22 zu sehen.8

Bei diesem Dienst handelt es sich eigentlich um den Microsoft-Netzwerk-Client, der es dem Computer erlaubt, auf SMB-Dienste zuzugreifen. Der Arbeitsstationsdienst ist zwingend erforderlich. Der Dienst wird standardmäßig sowohl auf Windows NT Workstation 4.0 als auch auf NT Server 4.0 installiert. Wenn er fehlt, können Sie ihn auf die gleiche Weise installieren wie TCP/IP. In diesem Fall müssen Sie auf den Button Hinzufügen klicken und dann den Arbeitsstationsdienst auswählen, wie in Abbildung 3-23 demonstriert wird.
Abbildung 3-22
Die Registerkarte Dienste
Abbildung 3-23
Das Dialogfeld Auswahl: Netzwerkdienst

TCP/IP konfigurieren

Nachdem Sie den Arbeitsstationsdienst installiert haben, kehren Sie zur Registerkarte Protokolle zurück und wählen im Fenster den Eintrag TCP/IP-Protokoll aus. Klicken Sie anschließend auf den Button Eigenschaften unter dem Fenster. Das Dialogfeld Eigenschaften von Microsoft TCP/IP wird angezeigt. In dieser Dialogbox gibt es fünf Registerkarten, und Sie müssen mit vier davon arbeiten:

Registerkarte IP-Adresse:

Die Registerkarte IP-Adresse ist in Abbildung 3-24 zu sehen.
Abbildung 3-24
Das Dialogfeld Eigenschaften von Microsoft TCP/IP für Windows NT

Markieren Sie den Radio-Button »IP-Adresse angeben« und geben Sie die IP-Adresse des Computers sowie die Netzmaske in den für den entsprechenden Anschluss (Ethernet-Karte) vorgesehenen Platz ein. Sie oder Ihr Netzwerkverwalter sollten für den Client eine Adresse im gleichen Subnetz (LAN) wie der Samba-Server ausgewählt haben. Hat beispielsweise der Server die Adresse 172.16.1.1 und lautet seine Netzmaske 255.255.255.0, könnten Sie die Adresse 172.16.1.13 (falls diese verfügbar ist) für die NT-Workstation sowie die gleiche Netzmaske verwenden. Verwenden Sie in Ihrem Netzwerk DHCP, wählen Sie stattdessen den Button »IP-Adresse von einem DHCP-Server beziehen«.

Das Gateway-Feld bezieht sich auf ein System, das üblicherweise als Router bezeichnet wird. Haben Sie Router, die an mehrere Netzwerke angeschlossen sind, sollten Sie die IP-Adresse desjenigen eingeben, der sich in Ihrem Subnetz befindet. In unserem Beispiel sind Gateway und Samba-Server ein und dasselbe System, das muss aber nicht so sein.

Registerkarte WINS-Adresse:

Klicken Sie auf die Registerkarte WINS-Adresse, die in Abbildung 3-25 zu sehen ist. Nun können Sie beginnen, Informationen über die Name-Server einzugeben. Geben Sie die Adresse Ihres WINS-Servers in das Feld ein, das mit Primärer WINS-Server bezeichnet ist. Stellt Ihr Samba-Server den WINS-Dienst zur Verfügung (haben Sie also die Zeile wins support = yes in die Datei smb.conf Ihres Samba-Servers aufgenommen), setzen Sie hier die IP-Adresse des Samba-Servers ein. Geben Sie ansonsten die Adresse eines anderen WINS-Servers in Ihrem Netzwerk ein.
Abbildung 3-25
Die Registerkarte WINS-Adresse

Sie haben vermutlich bemerkt, dass es hier ein Feld für die Netzwerkkarte gibt. Dieses Feld muss den Ethernet-Adapter angeben, auf dem Sie TCP/IP ausführen, damit WINS den Namensdienst im richtigen Netzwerk zur Verfügung stellt. Haben Sie zum Beispiel sowohl einen LAN- als auch einen Einwähl-Adapter, müssen Sie dafür sorgen, dass hier die Netzwerkkarte für das LAN angegeben ist.

Die Checkboxen in der unteren Hälfte des Dialogfelds dienen dazu, zwei andere Methoden zur Namensauflösung zu aktivieren, die Windows in seinen Namensdienst einbeziehen kann. Samba benötigt zwar keine von beiden, aber möglicherweise wollen Sie sie ja aktivieren, um die Zuverlässigkeit oder die Funktionalität des Namensdienstes für Ihren Client zu erhöhen. In Kapitel 7 finden Sie weitere Informationen zu Fragen der Namensauflösung.

Wollen Sie einen DNS-Server benutzen, markieren Sie das Optionsfeld DNS für Windows-Auflösung aktivieren. Außerdem müssen Sie einige Konfigurationen vornehmen, damit das Windows-System den DNS-Server findet. Diese Maßnahmen sind nicht notwendig, wenn Sie DHCP verwenden.

Registerkarte DNS:

Klicken Sie auf die Registerkarte für DNS, wie in Abbildung 3-26 gezeigt. Geben Sie die IP-Adressen eines oder mehrerer DNS-Server in die entsprechenden Felder ein. Geben Sie außerdem den Hostnamen ein (dieser muss identisch mit dem NetBIOS-Computernamen sein). Sie brauchen diese Werte später noch einmal in einem anderen Dialogfeld, achten Sie deshalb darauf, dass sie übereinstimmen. Geben Sie schließlich die DNS-Domain ein, in der sich das System befindet. Trägt Ihre Workstation beispielsweise den Domainnamen metran.cx, geben Sie diesen hier ein. Die anderen Optionen können Sie getrost ignorieren.
Abbildung 3-26
Die Registerkarte DNS

Die LMHOSTS-Datei:

Wenn Sie eine LMHOSTS-Datei installieren wollen, müssen Sie diese in das Verzeichnis \system32\drivers\etc unter dem Windows-Installationsverzeichnis (üblicherweise C:\WINNT) legen. Um sicherzustellen, dass die Datei an die richtige Stelle gelangt, führt der einfachste Weg über den Button LMHOSTS importieren auf der Registerkarte WINS-Adresse. (Möchten Sie diese Aktion über das Netzwerk ausführen, müssen Sie zuerst Filesharing installieren!) Denken Sie daran, dass Sie das Optionsfeld LMHOSTS-Abfrage aktivieren auf der Registerkarte WINS-Adresse anklicken müssen, um diese Funktion zu aktivieren.

Wenn Sie mit Ihren Einstellungen für die IP-Adresse, die WINS-Adresse und DNS zufrieden sind, klicken Sie auf OK, um in den Netzwerk-Dialog zurückzukehren.

Bindungen:

Klicken Sie nun auf die Registerkarte Bindungen und prüfen Sie die Bindungen der Netzwerk-Hardware, der Dienste und Protokolle. Setzen Sie das Feld »Anzeige der Bindungen für« auf »Alle Dienste« und klicken Sie auf alle +-Buttons in der Baumdarstellung. Die Darstellung sollte etwa so aussehen wie in Abbildung 3-27. Dort wird gezeigt, dass die NetBIOS-, Server- und Workstation-Schnittstellendienste mit dem WINS-Client verbunden sind, der das TCP/IP-Protokoll ausführt, und dass der WINS-Client an den Ethernet-Adapter des lokalen Netzwerks gebunden ist.
Abbildung 3-27
Die Registerkarte Bindungen

Auf den restlichen Registerkarten des Netzwerk-Dialogfelds können Sie guten Gewissens die Vorgabewerte stehen lassen. Klicken Sie auf OK, um die Konfiguration zu vervollständigen. Sobald die richtigen Dateien (falls vorhanden) geladen sind, müssen Sie möglicherweise den Rechner neu starten, damit die Änderungen wirksam werden.

Computername und Arbeitsgruppe

Als Nächstes müssen Sie dem System einen NetBIOS-Computernamen geben. Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf das Netzwerk-Symbol, um das Netzwerk-Dialogfeld zu öffnen. Die erste Registerkarte in diesem Dialog sollte die Registerkarte Identifikation sein, wie in Abbildung 3-28 zu sehen ist.
Abbildung 3-28
Die Registerkarte Identifikation

Hier müssen Sie Ihrem Computer einen Namen geben und an Stelle der Standardarbeitsgruppe diejenige Arbeitsgruppe eintragen, die Sie in der Datei smb.conf Ihres Samba-Servers angegeben haben. Klicken Sie auf den Button Ändern unterhalb der beiden Textfelder. Dadurch öffnet sich das Dialogfeld Identifikationsänderungen, in das Sie die Arbeitsgruppe und den Computernamen eintragen können (siehe Abbildung 3-29).
Abbildung 3-29
Der Dialog Identifikationsänderungen


Sie haben den Computernamen bereits früher während der Konfiguration von TCP/IP als DNS-Hostnamen eingegeben, achten Sie daher darauf, dass die beiden Namen auch wirklich übereinstimmen. Der Name, den Sie hier festlegen, ist der NetBIOS-Name. Dieser Name darf sich vom TCP/IP-Hostnamen unterscheiden, das ist aber normalerweise keine so gute Idee. Machen Sie sich keine Sorgen darüber, dass Windows NT den Computernamen und die Arbeitsgruppe in Großbuchstaben schreibt; das System ist clever genug herauszufinden, was Sie meinen, wenn es sich mit dem Netzwerk verbindet.

Einen Benutzer anlegen

In allen vorangegangenen Schritten haben Sie sich an Ihrem Windows NT-System als Administrator oder als Benutzer aus der Gruppe Administratoren angemeldet. Um auf Ressourcen auf dem Samba-Server zugreifen zu können, benötigen Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort, die der Samba-Server als gültig akzeptiert. Im Allgemeinen ist es am besten, wenn Sie Ihrem NT-System einen Benutzer hinzufügen, der den gleichen Benutzernamen und das gleiche Kennwort besitzt wie ein Benutzer auf dem Samba-Hostsystem.


Die Anweisungen in diesem Abschnitt gehen davon aus, dass Ihr Netzwerk als Arbeitsgruppe eingerichtet ist. Falls Sie Ihr Netzwerk bereits als Domäne eingerichtet haben, wie wir in Kapitel 4 beschreiben werden, müssen Sie den Anweisungen zum Anlegen eines lokalen Benutzers auf dem Windows NT-Client-System nicht folgen. Melden Sie sich von dem Client aus einfach an der Domäne an, indem Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort aus Sambas smbpasswd-Datenbank verwenden, und fahren Sie mit dem nächsten Abschnitt »Mit dem Samba-Server verbinden« fort.

Um einen neuen Benutzer anzulegen, öffnen Sie das Start-Menü, navigieren durch das Programme-Untermenü zum Punkt Verwaltung (Allgemein) und wählen Benutzer-Manager. Klicken Sie auf das Menü Benutzer und wählen Sie den ersten Eintrag Neuer Benutzer..., wie in Abbildung 3-30 dargestellt.
Abbildung 3-30
Das Fenster Benutzer-Manager

Dadurch öffnet sich das Dialogfeld Neuer Benutzer (siehe Abbildung 3-31).
Abbildung 3-31
Der Dialog Neuer Benutzer

Füllen Sie es mit dem Benutzernamen und dem Kennwort aus, die Sie im vorherigen Kapitel hinzugefügt haben. Achten Sie darauf, dass nur das Optionsfeld mit der Bezeichnung Kennwort läuft nie ab markiert ist. (Das ist nicht voreingestellt!) Klicken Sie auf den Button Hinzufügen, um den Benutzer anzulegen. Anschließend klicken Sie auf Schliessen. Der neue Account sollte nun in die Liste des Dialogs Benutzer-Manager aufgenommen worden sein.

Öffnen Sie jetzt das Start-Menü, wählen Sie Beenden und markieren Sie den Radio-Button »Anwendungen schließen und als neuer Benutzer anmelden«. Klicken Sie auf den Button Ja und melden Sie sich als der neue Benutzer an.

Mit dem Samba-Server verbinden

Jetzt kommt der große Augenblick. Ihr Samba-Server läuft, und Sie haben Ihren NT-Client so eingerichtet, dass er mit ihm kommuniziert. Doppelklicken Sie auf das Symbol der Netzwerkumgebung auf dem Desktop. Ihr Samba-Server sollte nun als Mitglied der Arbeitsgruppe aufgeführt sein, wie in Abbildung 3-32 zu sehen.
Abbildung 3-32
Die Netzwerkumgebung unter Windows NT

Wenn Sie auf den Server-Namen doppelklicken, werden die Ressourcen angezeigt, die der Server im Netzwerk anbietet (siehe Abbildung 3-33). In diesem Fall werden der Windows NT-Workstation das Verzeichnis test und der Standarddrucker zur Verfügung gestellt.
Abbildung 3-33
Vom Server Toltec angebotene Freigaben

Keine Panik, falls der Server nicht zu sehen ist. Wählen Sie Ausführen... aus dem Start-Menü. Ein Dialogfeld wird geöffnet, in das Sie den Namen Ihres Servers sowie sein freigegebenes Verzeichnis im Windows-Format eingeben können. Sie würden beispielsweise \\toltec\test eintippen, wie in Abbildung 3-34 demonstriert wird. An Stelle von »toltec« setzen Sie den Hostnamen Ihres Servers ein.
Abbildung 3-34
Das Öffnen eines freigegebenen Verzeichnisses mit Hilfe des NetBIOS-Namens des Servers in der UNC

Das funktioniert sogar, wenn die Suchdienste nicht richtig eingerichtet sind, was ein häufig auftretendes Problem darstellt. Sie können ein Problem mit dem Namensdienst auch umgehen, indem Sie die IP-Adresse des Servers (etwa 172.16.1.1 in unserem Beispiel) an Stelle des Hostnamens des Samba-Servers einsetzen, wie in Abbildung 3-35 gezeigt. Prüfen Sie erneut Ihre Konfiguration. Falls immer noch Fehler auftreten, lesen Sie den Abschnitt »Der Fehlerbaum« in Kapitel 12, um die Probleme zu beheben, die im Netzwerk vorliegen.
Abbildung 3-35
Das Öffnen eines freigegebenen Verzeichnisses mit Hilfe der IP-Adresse des Servers in der UNC

Herzlichen Glückwunsch, wenn alles funktioniert! Versuchen Sie, Dateien zum und vom Server zu kopieren, indem Sie deren Symbole zum bzw. vom Ordner der Samba-Freigabe ziehen. Sie werden freudig überrascht sein, wie gut das geht.

Windows 2000-Computer einrichten

Windows 2000 beruht zwar auf der NT-Technik und funktioniert in vielerlei Hinsicht ähnlich wie Windows NT, die Konfiguration für die Benutzung mit Samba ist jedoch anders.

Sie müssen die folgenden Schritte als Administrator oder als Benutzer aus der Gruppe Administratoren ausführen.

Netzwerkkomponenten

Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf das Symbol Netzwerk und DFÜ-Verbindungen. Sie sollten wenigstens ein LAN-Verbindung-Symbol sehen können. Gibt es mehr als eines, ermitteln Sie dasjenige, das dem Netzwerk-Adapter entspricht, der mit Ihrem Samba-Netzwerk verbunden ist. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das LAN-Verbindung-Symbol und wählen Sie den Befehl Eigenschaften. (Oder doppelklicken Sie auf das LAN-Verbindung-Symbol und klicken Sie in dem sich öffnenden Dialog auf den Button Eigenschaften.) Sie sollten jetzt das Dialogfeld Eigenschaften von LAN-Verbindung sehen, das in Abbildung 3-36 dargestellt wird.
Abbildung 3-36
Der Windows 2000-Dialog Eigenschaften von LAN-Verbindung

Zuallererst werden Sie auf den Button Konfigurieren unter dem Feld für den Netzwerk-Adapter klicken wollen, um sicherzugehen, dass Sie die Meldung »Das Gerät ist betriebsbereit« im Gerätestatus-Fenster sehen. Gibt es ein Problem, korrigieren Sie dies, bevor Sie weitermachen. Sie sollten außerdem die Meldung »Gerät verwenden (aktivieren)« im Geräteverwendung-Feld des Dialogs sehen. Stellen Sie dieses Feld entsprechend ein, falls das noch nicht geschehen ist. Klicken Sie auf OK oder Abbrechen, um wieder in den Dialog Eigenschaften von LAN-Verbindung zu gelangen.

Sie müssen wenigstens die folgenden beiden Komponenten sehen:

Falls weder Client für Microsoft-Netzwerke noch Internetprotokoll (TCP/IP) in Ihrer Liste auftauchen, müssen Sie diese hinzufügen. Dazu klicken Sie bei beiden Komponenten auf den Button Installieren..., wählen die Art der Komponente (Client oder Protokoll) und klicken dann auf den Button Hinzufügen... Wählen Sie als Nächstes die Komponente aus, die Sie hinzufügen wollen, und klicken Sie dann auf den OK-Button. Die Komponente muss nun in der Liste mit den anderen Komponenten auftauchen.

Einige Komponenten sollten aus der Liste entfernt werden:

Falls Sie neben TCP/IP ein weiteres Protokoll in der Liste sehen und es sich nicht um ein benötigtes Protokoll handelt, können Sie es entfernen. Deinstallieren Sie NetBEUI, es sei denn, Sie sind sich sicher, dass Sie es brauchen, sowie auch die anderen drei, falls Sie Netware nicht unterstützen müssen. Erhalten Sie bei dem Versuch, ein Protokoll zu löschen, eine Fehlermeldung, die besagt, dass das Protokoll von einem anderen Dienst verwendet wird, müssen Sie zuerst diesen Dienst entfernen, bevor Sie das Protokoll löschen können. Um beispielsweise das NWLink IPX/SPX-kompatible Transportprotokoll löschen zu können, müssen Sie zuerst den Client Service für Netware entfernen.

Um eine Komponente zu entfernen, wählen Sie die Komponente in der Liste aus, klicken dann auf Deinstallieren und anschließend im sich öffnenden Dialogfeld auf Ja. Manchmal muss Windows anschließend neu starten, damit die Änderung wirksam wird.

Bindungen

Neben jedem Client, Dienst oder Protokoll im Dialog Eigenschaften von LAN-Verbindung sehen Sie ein Optionsfeld. Stellen Sie sicher, dass sowohl das Optionsfeld für Client für Microsoft-Netzwerke als auch das für Internetprotokoll (TCP/IP) aktiviert ist. Dadurch wird angezeigt, dass die Netzwerkkomponenten an den Netzwerk-Adapter gebunden sind, der im oberen Teil des Dialogfelds zu sehen ist.

TCP/IP konfigurieren

Klicken Sie nun auf Internetprotokoll (TCP/IP) und danach auf Eigenschaften, um den Dialog Eigenschaften von Internetprotokoll (TCP/IP) zu öffnen, den Sie in Abbildung 3-37 sehen können.
Abbildung 3-37
Der Dialog Eigenschaften von Internetprotokoll (TCP/IP)

IP-Adresse

Falls Sie in Ihrem Netzwerk DHCP verwenden, um IP-Adressen dynamisch zuzuweisen, wählen Sie den Radio-Button »IP-Adresse automatisch beziehen«. Ansonsten wählen Sie den Radio-Button »Folgende IP-Adresse verwenden:« und setzen die IP-Adresse des Computers sowie die Netzmaske in den entsprechenden Feldern ein. Sie oder Ihr Netzwerkverwalter sollten für den Client eine Adresse im gleichen Subnetz (LAN) wie der Samba-Server gewählt haben. Lautet beispielsweise die Adresse des Servers 172.16.1.1 und seine Netzmaske 255.255.255.0, könnten Sie die Adresse 172.16.1.14 verwenden, falls sie zur Verfügung steht, sowie die gleiche Netzmaske. Sie können außerdem die IP-Adresse des Standard-Gateways einsetzen.

DNS-Server

Klicken Sie im unteren Teil des Dialogs auf den Radio-Button »Folgende DNS-Serveradressen verwenden:« und setzen Sie die IP-Adresse Ihres DNS-Servers ein.

Klicken Sie nun auf den Button Erweitert..., um den Dialog Erweiterte TCP/IP-Einstellungen zu öffnen, und wählen Sie dort die Registerkarte WINS.

WINS-Server

Geben Sie die Adresse Ihres WINS-Servers in das Feld mit der Bezeichnung »WINS-Adressen in Verwendungsreihenfolge:« ein. Stellt Ihr Samba-Server einen WINS-Dienst zur Verfügung (mit anderen Worten, haben Sie die Zeile wins service = yes in die Datei smb.conf Ihres Samba-Servers aufgenommen), geben Sie hier die IP-Adresse des Samba-Servers an. Setzen Sie ansonsten die Adresse eines anderen WINS-Servers in Ihrem Netzwerk ein.
Abbildung 3-38
Der Dialog Erweiterte TCP/IP-Einstellungen mit der Registerkarte WINS

Wählen Sie im unteren Teil des Dialogfelds den Radio-Button »NetBIOS über TCP/IP aktivieren«. Abbildung 3-38 zeigt, wie der Dialog Erweiterte TCP/IP-Einstellungen jetzt aussehen sollte.

Die LMHOSTS-Datei

Falls Sie eine LMHOSTS-Datei installieren wollen, platzieren Sie diese in das Verzeichnis \system32\drivers\etc unterhalb Ihres Windows-Installationsverzeichnisses (normalerweise C:\WINNT ). Der einfachste Weg sicherzustellen, dass die Datei an die richtige Stelle gelangt, führt über einen Klick auf den Button LMHOSTS importieren auf der Registerkarte WINS. (Möchten Sie diese Aktion über das Netzwerk ausführen, müssen Sie zuerst Filesharing installieren!) Denken Sie daran, dass Sie das Optionsfeld LMHOSTS-Abfrage aktivieren auf der Registerkarte WINS anklicken müssen, um diese Funktion zu aktivieren.

Wenn Sie mit den Einstellungen für die IP-Adresse, die WINS-Adresse und DNS zufrieden sind, betätigen Sie die OK-Buttons in den jeweiligen Dialogen, um die Konfiguration zu vervollständigen. Windows muss unter Umständen einige Dateien von der Windows 2000-CD-ROM laden, und eventuell müssen Sie den Rechner neu starten, damit die Änderungen wirksam werden.

Computer- und Arbeitsgruppennamen

Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf das System-Symbol, um das Dialogfeld Systemeigenschaften zu öffnen. Klicken Sie auf die Registerkarte Netzwerkidentifikation. Der Dialog sieht jetzt etwa so aus, wie in Abbildung 3-39 dargestellt.
Abbildung 3-39
Der Dialog Systemeigenschaften mit der Registerkarte Netzwerkidentifikation

Um Ihrem Computer einen Namen und eine Arbeitsgruppe zu geben, klicken Sie auf den Button Eigenschaften. Dadurch öffnet sich der Dialog Änderungen der Benutzerinformationen (siehe Abbildung 3-40).
Abbildung 3-40
Der Dialog Änderungen der Benutzerinformationen

Sie müssen Ihren Computer mit einem Namen versehen und die Arbeitsgruppe entsprechend der von Ihnen in der Datei smb.conf Ihres Samba-Servers angegebenen Gruppe ändern. Kümmern Sie sich nicht darum, dass Windows den Computernamen und die Arbeitsgruppe in Großbuchstaben schreibt; es ist clever genug herauszufinden, was Sie meinen, wenn es eine Verbindung zum Netzwerk aufnimmt.

Klicken Sie auf den Button Erweitert..., um den Dialog DNS-Suffix und NetBIOS-Computername zu öffnen, der in Abbildung 3-41 zu sehen ist.
Abbildung 3-41
Der Dialog DNS-Suffix und NetBIOS-Computername

Geben Sie den DNS-Domainnamen dieses Computers in das mit Primäres DNS-Suffix des Computers: bezeichnete Feld ein und klicken Sie dann auf OK. Sie sollten nun den vollständigen Namen (FQDN) dieses Systems unter der Bezeichnung »Vollständiger Computername:« sehen. Klicken Sie auf OK und starten Sie bei der entsprechenden Aufforderung den Rechner neu, um die Änderungen der Konfiguration wirksam werden zu lassen. Melden Sie sich erneut mit Ihrem Administratorzugang an.


Es gab Berichte über Probleme mit der Authentifizierung bei Samba, wenn ein Benutzername auf einem Windows 2000-System identisch ist mit seinem Computernamen.

Anlegen eines Benutzers mit Zugriff auf Samba

Bisher waren Sie an Ihrem Windows 2000-System als Benutzer aus der Administratoren-Gruppe angemeldet. Um auf Ressourcen auf dem Samba-Server zuzugreifen, benötigen Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort, die vom Samba-Server als gültig erkannt werden. Verfügt Ihr administrativer Zugang über einen solchen Benutzernamen und ein solches Kennwort, können Sie diese verwenden. Aber vermutlich wollen Sie auf Ihr System und das Netzwerk lieber von einem nicht-administrativen Zugang aus zugreifen.


Die Anweisungen in diesem Abschnitt gehen davon aus, dass Sie Ihr Netzwerk als Arbeitsgruppe eingerichtet haben. Falls Sie Ihr Netzwerk dagegen bereits als Domäne eingerichtet haben, was wir in Kapitel 4 beschreiben werden, müssen Sie den Anweisungen zum Anlegen eines lokalen Benutzers auf dem Windows 2000-Client-System nicht folgen. Melden Sie sich an der Domäne einfach mit einem Benutzernamen und einem Kennwort aus der smbpasswd-Datenbank von Samba an und fahren Sie mit dem nächsten Abschnitt »Mit dem Samba-Server verbinden« fort.

Um einen neuen Benutzer anzulegen, öffnen Sie die Systemsteuerung und doppelklicken auf das Symbol Benutzer und Kennwörter, um den Dialog Benutzer und Kennwörter, zu sehen in Abbildung 3-42, zu öffnen.
Abbildung 3-42
Der Dialog Benutzer und Kennwörter

Zuerst müssen Sie sicherstellen, dass das Optionsfeld mit der Bezeichnung »Benutzer müssen für den Computer Benutzernamen und Kennwort eingeben.« aktiviert ist. Klicken Sie als Nächstes auf den Button Hinzufügen..., um das erste Dialogfeld des Assistenten zum Hinzufügen eines neuen Benutzers (siehe Abbildung 3-43) zu öffnen.
Abbildung 3-43
Einen neuen Benutzer anlegen

Füllen Sie die vorhandenen Felder aus. Verwenden Sie dabei den Benutzernamen eines gültigen Benutzerzugangs auf dem Samba-Host und klicken Sie dann auf Weiter >, um das Kennwort des Benutzers einzugeben und zu bestätigen. Dieses Kenwort muss mit dem Kennwort des Benutzers auf dem Samba-Host übereinstimmen. Falls Sie verschlüsselte Kennwörter benutzen, achten Sie darauf, dass dieser Benutzername und dieses Kennwort mit denjenigen identisch sind, die Sie beim Ausführen des smbpasswd-Programms verwendet haben. Klicken Sie nochmals auf Weiter >. Dadurch öffnet sich der letzte Dialog, den Sie in Abbildung 3-44 sehen können.
Abbildung 3-44
Festlegen einer Gruppe für den neuen Benutzer

Wählen Sie eine Gruppe für den Benutzer (die vorgegebene Gruppe Standardbenutzer sollte in Ordnung sein) und klicken Sie auf den Button Fertig stellen. Der neue Zugang muss nun in der Liste des Dialogfelds Benutzer und Kennwörter auftauchen. Klicken Sie auf OK, um den Vorgang abzuschließen.

Kehren Sie nun in das Fenster Benutzer und Kennwörter der Systemsteuerung zurück und wählen Sie die Registerkarte Erweitert. Klicken Sie anschließend auf den Button Erweitert. Klicken Sie auf den Ordner Benutzer auf der linken Seite des sich öffnenden Fensters Lokale Benutzer und Gruppen und doppelklicken Sie dann auf der rechten Seite des Fensters auf den Zugang, den Sie gerade angelegt haben. Es erscheint das Fenster Eigenschaften. Dort aktivieren Sie das Optionsfeld mit der Bezeichnung Kennwort läuft nie ab. Sie sind fertig! Betätigen Sie in allen Dialogboxen die OK-Buttons und schließen Sie alle offenen Fenster.

Öffnen Sie das Start-Menü, klicken Sie auf Beenden und wählen Sie Benutzername abmelden aus dem Drop-down-Menü. Klicken Sie auf OK und melden Sie sich dann unter dem Benutzernamen an, den Sie gerade angelegt haben.

Mit dem Samba-Server verbinden

Jetzt kommt der große Augenblick. Ihr Samba-Server läuft, und Sie haben Ihren Windows 2000-Client so eingerichtet, dass er mit ihm kommuniziert. Doppelklicken Sie zuerst auf das Symbol Netzwerkumgebung auf dem Desktop und anschließend auf das Symbol Benachbarte Computer, um die Arbeitsgruppe zu durchsuchen. Sie sollten den Samba-Server als Mitglied der Arbeitsgruppe aufgeführt sehen, wie in Abbildung 3-45 dargestellt wird.
Abbildung 3-45
Das Fenster Benachbarte Computer, in dem die Computer in der Arbeitsgruppe zu sehen sind

Wenn Sie auf den Server-Namen doppelklicken, werden die Ressourcen angezeigt, die der Server dem Netzwerk anbietet (siehe Abbildung 3-46).
Abbildung 3-46
Vom Server Toltec angebotene Freigaben

In diesem Fall werden der Windows 2000-Workstation das Verzeichnis test und der Standarddrucker angeboten. Keine Panik, falls Sie den Server nicht in der Liste sehen. Wählen Sie Ausführen aus dem Start-Menü. Im sich öffnenden Dialog können Sie den Namen Ihres Servers und seines freigegebenen Verzeichnisses im Windows-Format eingeben. Sie würden beispielsweise \\toltec\test tippen, wie in Abbildung 3-47 gezeigt. Natürlich setzen Sie an Stelle von »toltec« den Hostnamen Ihres Servers ein.
Abbildung 3-47
Das Öffnen eines freigegebenen Verzeichnisses mit Hilfe des NetBIOS-Namens des Servers in der UNC

Das funktioniert sogar, wenn die Suchdienste nicht richtig eingerichtet sind, was ein häufig auftretendes Problem darstellt. Sie können ein Problem mit dem Namensdienst auch umgehen, indem Sie die IP-Adresse des Servers (wie etwa 172.16.1.1 in unserem Beispiel) an Stelle des Hostnamens des Samba-Servers eingeben, wie in Abbildung 3-48 gezeigt wird.
Abbildung 3-48
Das Öffnen eines freigegebenen Verzeichnisses mit Hilfe der IP-Adresse des Servers in der UNC

Falls all dies nicht hilft, lesen Sie den Abschnitt »Der Fehlerbaum« in Kapitel 12, um Probleme mit dem Netzwerk zu beheben.

Wir gratulieren Ihnen, wenn alles funktioniert! Versuchen Sie, Dateien zum und vom Server zu kopieren. Sie werden freudig überrascht sein, wie gut alles geht. Nachdem Sie nun den Samba-Server und seine Clients eingerichtet haben, können Sie mit dem nächsten Kapitel fortfahren.

Windows XP-Computer einrichten

Windows XP ist Windows 2000 zwar sehr ähnlich, allerdings besitzt es eine andere Benutzeroberfläche. Außerdem gibt es eine Reihe feiner Unterschiede. Beispielsweise verläuft der Weg zur Systemsteuerung anders als in vorangegangenen Windows-Versionen - man muss auf den Eintrag Systemsteuerung im Start-Menü klicken (es gibt keinen Eintrag namens Einstellungen im Start-Menü von XP). XP zeigt die Systemsteuerung standardmäßig in der Kategorienansicht. Klicken Sie in diesem Fall auf Zur klassischen Ansicht wechseln in der oberen linken Ecke des Fensters. Unsere Anweisungen beziehen sich auf das Arbeiten mit der Systemsteuerung in der klassischen Ansicht.

Sie müssen die folgenden Schritte als Administrator oder als Benutzer aus der Gruppe Administratoren ausführen.

Netzwerkkomponenten

Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf das Symbol Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen. Sie sollten wenigstens ein LAN-Verbindung-Symbol sehen. Gibt es mehr als eines, ermitteln Sie dasjenige, das dem Netzwerk-Adapter entspricht, der an Ihr Samba-Netzwerk angeschlossen ist. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das LAN-Verbindung-Symbol und wählen Sie Eigenschaften aus dem Menü. (Oder doppelklicken Sie auf das LAN-Verbindung-Symbol und klicken Sie dann auf den Eigenschaften-Button im sich öffnenden Dialog.) Sie müssten nun den Dialog Eigenschaften von LAN-Verbindung vor sich haben, wie in Abbildung 3-49 gezeigt.
Abbildung 3-49
Der Dialog Eigenschaften von LAN-Verbindung

Zuallererst werden Sie auf den Button Konfigurieren unter dem Feld für den Netzwerk-Adapter klicken wollen, um sicherzugehen, dass Sie die Meldung »Gerät ist betriebsbereit« im Gerätestatus-Fenster sehen. Gibt es ein Problem, korrigieren Sie dies, bevor Sie weitermachen. Sie sollten außerdem die Meldung »Gerät verwenden (aktivieren)« im Geräteverwendung-Feld des Dialogs sehen. Stellen Sie dieses Feld entsprechend ein, falls das noch nicht geschehen ist. Klicken Sie auf OK oder Abbrechen, um wieder in den Dialog Eigenschaften von LAN-Verbindung zu gelangen.

Sie sollten wenigstens die folgenden beiden Komponenten sehen:

Falls weder Client für Microsoft-Netzwerke noch Internetprotokoll (TCP/IP) in Ihrer Liste auftauchen, müssen Sie diese hinzufügen. Dazu klicken Sie bei beiden Komponenten auf den Button Installieren..., wählen die Art der Komponente (Client oder Protokoll) und klicken dann auf den Button Hinzufügen... Wählen Sie als Nächstes die Komponente aus, die Sie hinzufügen wollen, und klicken Sie dann auf den OK-Button. Die Komponente muss nun in der Liste mit den anderen Komponenten auftauchen.

Falls Sie neben TCP/IP ein weiteres Protokoll in der Liste sehen und es sich nicht um ein benötigtes Protokoll handelt, können Sie es entfernen. Taucht NetBEUI in der Liste auf, dann deinstallieren Sie es nach Möglichkeit. Deinstallieren Sie auch alle mit Netware zusammenhängenden Komponenten, wenn Sie Netware nicht unterstützen müssen. Erhalten Sie bei dem Versuch, ein Protokoll zu löschen, eine Fehlermeldung, die besagt, dass das Protokoll von einem anderen Dienst verwendet wird, müssen Sie zuerst diesen Dienst entfernen, bevor Sie das Protokoll löschen können. Um beispielsweise das NWLink IPX/SPX-kompatible Transportprotokoll löschen zu können, müssen Sie zuerst den Client Service für Netware entfernen.

Um eine Komponente zu entfernen, klicken Sie darauf, anschließend auf den Button Deinstallieren und dann in der sich öffnenden Dialogbox auf Ja. Manchmal müssen Sie Windows neu starten, um die Änderungen wirksam werden zu lassen.

Bindungen

Neben jedem Client, Dienst oder Protokoll im Dialog Eigenschaften von LAN-Verbindung sehen Sie ein Optionsfeld. Stellen Sie sicher, dass sowohl das Optionsfeld für Client für Microsoft-Netzwerke als auch das für Internetprotokoll (TCP/IP) aktiviert ist. Dadurch wird angezeigt, dass die Netzwerkkomponenten an den Netzwerk-Adapter gebunden sind, der im oberen Teil des Dialogs zu sehen ist.

TCP/IP konfigurieren

Klicken Sie nun auf Internetprotokoll (TCP/IP) und danach auf Eigenschaften, um den Dialog Eigenschaften von Internetprotokoll (TCP/IP) zu öffnen, den Sie in Abbildung 3-50 sehen können.
Abbildung 3-50
Der Dialog Eigenschaften von Internetprotokoll (TCP/IP)

IP-Adresse

Falls Sie in Ihrem Netzwerk DHCP verwenden, um IP-Adressen dynamisch zuzuweisen, wählen Sie den Radio-Button »IP-Adresse automatisch beziehen«. Ansonsten wählen Sie den Radio-Button »Folgende IP-Adresse verwenden:« und setzen die IP-Adresse des Computers sowie die Netzmaske in den entsprechenden Feldern ein. Sie oder Ihr Netzwerkverwalter sollten für den Client eine Adresse im gleichen Subnetz (LAN) wie der Samba-Server gewählt haben. Lautet beispielsweise die Adresse des Servers 172.16.1.1 und seine Netzmaske 255.255.255.0, könnten Sie die Adresse 172.16.1.12 verwenden, falls sie zur Verfügung steht, sowie die gleiche Netzmaske. Sie können außerdem die IP-Adresse des Standard-Gateways einsetzen.

DNS-Server

Klicken Sie im unteren Teil des Dialogfelds auf den Radio-Button »Folgende DNS-Serveradressen verwenden:« und setzen Sie die IP-Adresse Ihres DNS-Servers ein.

Nun klicken Sie auf den Button Erweitert..., um den Dialog Erweiterte TCP/IP-Einstellungen zu öffnen. Dort wählen Sie die Registerkarte WINS.

WINS-Server

Geben Sie die Adresse Ihres WINS-Servers in das Feld mit der Bezeichnung »WINS-Adressen in Verwendungsreihenfolge:« ein. Stellt Ihr Samba-Server den WINS-Dienst zur Verfügung (mit anderen Worten, gibt es die Zeile wins support = yes in der Datei smb.conf Ihres Samba-Servers), geben Sie hier die IP-Adresse des Samba-Servers an. Setzen Sie ansonsten die Adresse eines anderen WINS-Servers in Ihrem Netzwerk ein.

Wählen Sie im unteren Teil des Dialogfelds den Radio-Button mit der Bezeichnung NetBIOS über TCP/IP aktivieren. Abbildung 3-51 zeigt, wie der Dialog Erweiterte TCP/IP-Einstellungen an dieser Stelle aussehen sollte.
Abbildung 3-51
Der Dialog Erweiterte TCP/IP-Einstellungen mit der Registerkarte WINS

Die LMHOSTS-Datei

Falls Sie eine LMHOSTS-Datei installieren wollen, platzieren Sie diese in das Verzeichnis \system32\drivers\etc unterhalb Ihres Windows-Installationsverzeichnisses (normalerweise C:\WINNT ). Am sichersten platzieren Sie die Datei an der richtigen Stelle, wenn Sie auf den Button LMHOSTS importieren auf der Registerkarte WINS klicken. (Möchten Sie diese Aktion über das Netzwerk ausführen, müssen Sie zuerst Filesharing installieren!) Denken Sie daran, dass Sie das Optionsfeld LMHOSTS-Abfrage aktivieren auf der Registerkarte WINS anklicken müssen, um diese Funktion zu aktivieren.

Wenn Sie mit den Einstellungen für die IP-Adresse, die WINS-Adresse und DNS zufrieden sind, betätigen Sie die OK-Buttons in den jeweiligen Dialogen (und den Button Schliessen im Dialogfeld Eigenschaften von LAN-Verbindung), um die Konfiguration zu vervollständigen. Windows muss unter Umständen einige Dateien von der Windows XP-CD-ROM laden, und eventuell müssen Sie den Rechner neu starten, damit die Änderungen wirksam werden.

Computer- und Arbeitsgruppennamen

Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf das Symbol System, um den Dialog Systemeigenschaften zu öffnen. Klicken Sie auf die Registerkarte Computername. Der Dialog sieht jetzt so ähnlich aus wie der in Abbildung 3-52.
Abbildung 3-52
Der Dialog Systemeigenschaften mit der Registerkarte Computername

Um Ihrem Computer einen Namen und eine Arbeitsgruppe zu geben, klicken Sie auf den Button Ändern... Daraufhin wird der Dialog Computername ändern geöffnet (siehe Abbildung 3-53).
Abbildung 3-53
Der Dialog Computername ändern

Sie müssen Ihren Computer mit einem Namen versehen und die Arbeitsgruppe entsprechend der von Ihnen in der Datei smb.conf Ihres Samba-Servers angegebenen Gruppe ändern. Kümmern Sie sich nicht darum, dass Windows den Computernamen und die Arbeitsgruppe in Großbuchstaben schreibt; es ist clever genug herauszufinden, was Sie meinen, wenn es eine Verbindung zum Netzwerk aufnimmt.

Klicken Sie auf den Button Weitere..., um den Dialog DNS-Suffix und NetBIOS-Computername, zu sehen in Abbildung 3-54, zu öffnen.
Abbildung 3-54
Der Dialog DNS-Suffix und NetBIOS-Computername

Geben Sie den DNS-Domainnamen dieses Computers in das Feld mit der Bezeichnung Primäres DNS-Suffix des Computers: ein und klicken Sie auf OK. Sie müssten nun den vollqualifizierten Domainnamen (FQDN) dieses Systems unter der Bezeichnung Vollständiger Computername: im Dialogfeld Computername ändern sehen. Klicken Sie auf den OK-Button und starten Sie den Rechner neu, um die Änderungen wirksam werden zu lassen. Melden Sie sich erneut unter Ihrem Administratorzugang an.


Es gab Berichte über Probleme mit der Authentifizierung bei Samba, wenn ein Benutzername auf einem Windows XP-System identisch mit seinem Computernamen ist.

Anlegen eines Benutzers mit Zugriff auf Samba

Bisher waren Sie an Ihrem Windows XP-System als Benutzer aus der Administratoren-Gruppe angemeldet. Um auf Ressourcen auf dem Samba-Server zuzugreifen, benötigen Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort, die vom Samba-Server als gültig erkannt werden. Verfügt Ihr administrativer Zugang über einen solchen Benutzernamen und ein solches Kennwort, können Sie diese verwenden. Aber vermutlich wollen Sie auf Ihr System und das Netzwerk lieber von einem nicht-administrativen Zugang aus zugreifen.


Die Anweisungen in diesem Abschnitt gehen davon aus, dass Ihr Netzwerk als Arbeitsgruppe eingerichtet ist. Haben Sie Ihr Netzwerk jedoch bereits als Domäne eingerichtet, was wir in Kapitel 4 beschreiben werden, müssen Sie die Anweisungen zum Anlegen eines lokalen Benutzers auf dem Windows XP-Client-System nicht befolgen. Melden Sie sich an der Domäne einfach von dem Client aus an, wobei Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort aus der smbpasswd-Datenbank von Samba verwenden, und fahren Sie mit dem nächsten Abschnitt »Mit dem Samba-Server verbinden« fort.

Um einen neuen Benutzer anzulegen, öffnen Sie die Systemsteuerung und doppelklicken auf das Symbol Benutzerkonten. Dadurch öffnet sich das Benutzerkonten-Fenster, das Sie in Abbildung 3-55 sehen können.
Abbildung 3-55
Das Benutzerkonten-Fenster

Klicken Sie auf die Aufgabe Neues Konto erstellen. Das Fenster, das Sie in Abbildung 3-56 sehen können, erscheint. Geben Sie einen Benutzernamen ein und klicken Sie anschließend auf den Weiter >-Button.
Abbildung 3-56
Den Benutzernamen eingeben

Klicken Sie nun auf den Radio-Button mit der Bezeichnung »Eingeschränkt« (siehe Abbildung 3-57).

Wenn Sie auf den Button Konto erstellen klicken, sehen Sie den Benutzernamen, den Sie gerade angelegt haben, neben einem Bild im unteren Teil des Benutzerkonten-Fensters. Sie müssen dem Zugang aber noch ein Kennwort zuweisen. Klicken Sie auf den Zugang, um das Fenster »Was möchten Sie am Konto von benutzer ändern?« zu öffnen. Anschließend klicken Sie auf Kennwort erstellen. Geben Sie das Kennwort ein. Zur Bestätigung müssen Sie es danach noch einmal eingeben.
Abbildung 3-57
Die Art des Kontos festlegen

Dieses Kennwort muss mit dem Kennwort des Benutzers auf dem Samba-Host identisch sein. Falls Sie verschlüsselte Kennwörter verwenden, müssen Sie sicherstellen, dass dieser Benutzername und dieses Kennwort denjenigen entsprechen, die Sie beim Ausführen des Programms smbpasswd verwendet haben. Wenn Sie auf den Button Kennwort erstellen klicken, sind Sie mit dem Anlegen des Benutzers fertig.

Öffnen Sie nun das Start-Menü und klicken Sie auf den Button Abmelden. Im sich öffnenden Dialog Windows abmelden müssen Sie erneut den Button Abmelden betätigen. Wenn Windows den Anmeldebildschirm präsentiert, klicken Sie einfach auf den gerade angelegten Benutzer und geben dann das Kennwort ein, um sich anzumelden.

Mit dem Samba-Server verbinden

Jetzt kommt der große Augenblick. Ihr Samba-Server läuft, und Sie haben Ihren Windows XP-Client so eingerichtet, dass er mit ihm kommuniziert. Wählen Sie im Start-Menü Arbeitsplatz9, um das Fenster Arbeitsplatz zu öffnen. Klicken Sie auf Netzwerkumgebung im Feld Andere Orte im linken Teil des Fensters. Sie sollten ein Ordnersymbol für das Verzeichnis test sehen (siehe Abbildung 3-58).
Abbildung 3-58
Das Fenster Netzwerkumgebung

Klicken Sie nun auf Arbeitsgruppencomputer anzeigen im Feld Netzwerkaufgaben auf der linken Seite des Fensters. Ihr Samba-Server sollte als Mitglied der Arbeitsgruppe aufgelistet sein. Wenn Sie auf sein Symbol doppelklicken, sehen Sie ein Fenster, das so ähnlich aussieht, wie das in Abbildung 3-59 gezeigte.
Abbildung 3-59
Vom Server Toltec angebotene Freigaben

Keine Panik, falls der Server in der Liste der Arbeitsgruppe nicht auftaucht. Wählen Sie Ausführen... aus dem Start-Menü. Im sich öffnenden Dialogfeld können Sie den Namen Ihres Servers sowie sein freigegebenes Verzeichnis im Windows-Format eingeben. Sie würden beispielsweise \\toltec\test tippen, wie in Abbildung 3-60 zu sehen. An Stelle von »toltec« benutzen Sie den Hostnamen Ihres Servers.
Abbildung 3-60
Das Öffnen eines freigegebenen Verzeichnisses mit Hilfe des NetBIOS-Namens des Servers in der UNC

Dies funktioniert sogar, wenn die Suchdienste nicht richtig eingerichtet sind, was ein häufig auftretendes Problem darstellt. Sie können auch ein Problem mit dem Namensdienst umgehen, indem Sie die IP-Adresse des Servers (wie etwa 172.16.1.1 in unserem Beispiel) an Stelle des Hostnamens des Samba-Servers eingeben, wie in Abbildung 3-61 demonstriert wird.
Abbildung 3-61
Das Öffnen eines freigegebenen Verzeichnisses mit Hilfe der IP-Adresse des Servers in der UNC

Falls all dies nicht hilft, lesen Sie den Abschnitt »Der Fehlerbaum« in Kapitel 12, um Probleme mit dem Netzwerk zu beheben.

Herzlichen Glückwunsch, wenn alles funktioniert! Versuchen Sie, Dateien zum und vom Server zu kopieren, indem Sie deren Symbole in den und aus dem test-Ordner des Samba-Servers ziehen. Sie werden überrascht sein, wie gut alles geht.

1Wir lassen Gerätetreiber absichtlich aus, da diese Hardware-spezifisch sind und wir davon ausgehen, dass Sie vom Hersteller Installationsanweisungen erhalten.
2Achten Sie darauf, dass Sie die gleiche Netzmaske verwenden wie alle anderen Systeme im Netzwerk. Sie ermitteln die verwendete Netzmaske, indem Sie auf Unix- oder Windows-Systemen nachschauen, die bereits konfiguriert wurden.
3Denken Sie daran, dass IP-Adressen, die auf .0 enden, für Netzwerkadressen, und IP-Adressen, die auf .255 enden, für Broadcast-Adressen reserviert sind. Diese dürfen niemals einem anderen System im Netzwerk zugewiesen werden.
4Um genau zu sein, das System meldet sich selbst am Netzwerk als b-Knoten und nicht als h-Knoten an.
5Wir haben die Namen der Dateien LMHOSTS und HOSTS in Großbuchstaben geschrieben, um für zusätzliche Klarheit zu sorgen - um Sie nämlich daran zu erinnern, dass wir uns auf Dateien unter Windows und nicht unter Unix beziehen. Außerdem werden sie auch in anderen Büchern über Windows so geschrieben. Die Schreibweise der Buchstaben in den beiden Dateinamen spielt eigentlich keine Rolle.
6Die Adresse 127.0.0.1 wird als Localhost-Adresse bezeichnet und verweist immer auf sich selbst. Falls Sie beispielsweise auf einem Unix-Server ping 127.0.0.1 eingeben, müssen Sie immer eine Antwort erhalten, da Sie den Host selbst ansprechen.
7Dieses Update wird in verschiedenen Update-Paketen von Microsoft angeboten.
8Beachten Sie, dass in Windows NT manche Clients als »Dienste« bezeichnet werden. In diesen Anweisungen werden wir uns an die Microsoft-Terminologie halten.
9Wenn es an dieser Stelle einen Eintrag Netzwerkumgebung im Start-Menü gibt, können Sie ein wenig Zeit sparen und einfach darauf klicken. Es macht nichts, wenn dieser Eintrag jetzt noch nicht zu sehen ist, er erscheint später automatisch.

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