Danksagungen

Dieses Buch wurde selbstverständlich nicht in einem Vakuum geschrieben, weswegen wir den vielen Leuten danken möchten, die daran beteiligt waren.

Ich (Alessandro) möchte den Leuten danken, die diese Arbeit möglich gemacht haben. Zunächst wäre da natürlich die geradezu unglaubliche Geduld von Federica zu nennen, die mich sogar die erste Auflage während unserer Hochzeitsreise hat Korrektur lesen lassen, mit einem Laptop im Zelt. Giorgio und Giulia sind nur an der zweiten Auflage dieses Buches beteiligt gewesen und halfen mir durch das Ziehen an Kabeln und das Schreien nach Aufmerksamkeit dabei, auf Tuchfühlung mit der Wirklichkeit zu bleiben. Ich möchte auch allen vier Großeltern danken, die als Rettung kamen, wenn die Deadlines zu knapp wurden, und meine väterlichen Pflichten für ganze Tage übernahmen und mir die Konzentration auf Code und Kaffee ermöglichten. Auch Michael Jackson bin ich immer noch dafür zu Dank verpflichtet, daß er mich in die Welt des Schreibens eingeführt hat. Das ist zwar schon einige Jahre her, aber er ist immer noch derjenige, der das Rad ins Rollen gebracht hat; ich hatte schließlich zuvor die Universität verlassen, um das Schreiben von Artikeln gegen das Schreiben von Software einzutauschen. Als unabhängiger Berater habe ich keinen Arbeitgeber, der mir großzügigerweise erlaubt haben könnte, an diesem Buch zu arbeiten, bin aber Francesco Magenta und Rodolfo Giometti zu Dank verpflichtet, die mir als “abhängige Berater” helfen. Schließlich möchte ich den Autoren freier Software danken, die mir das Programmieren beigebracht haben, ohne es zu wissen; dazu gehören sowohl Kernel- als auch User-Space-Autoren, deren Code ich gern gelesen habe; die Liste ist aber zu lang, um sie hier aufzuführen.

Ich (Jon) bin vielen Leuten zu großem Dank verpflichtet; zunächst natürlich meiner Frau Laura, die sich mit dem großen Zeitbedarf, den das Schreiben dieses Buches benötigte, abgefunden hat, insbesondere wo ich gleichzeitig versuchte, eine “dotcom"-Firma zu führen. Meine Kinder, Michele und Giulia, sind eine ständige Quelle der Freude und der Inspiration gewesen. Diverse Leute auf der Linux-Kernel-Mailing-Liste haben sehr geduldig meine Fragen beantwortet und mich eingenordet. Meine Kollegen bei LWN.net waren sehr geduldig mit meiner Ablenkung, und die Unterstützung unserer Leser der LWN-Kernel-Seite ist geradezu großartig gewesen. Diese Auflage wäre vermutlich nicht zustande gekommen ohne die lokale Radiostation in Boulder (mit dem passenden Kürzel KGNU), die fantastische Musik spielt, und die Lake Eldora Ski-Lodge, wo ich mich während der Skistunden meiner Kinder den ganzen Tag mit meinem Laptop aufhielt und wo guter Kaffee serviert wurde. Ich bin Evi Nemeth zu Dank verpflichtet, die die erste war, die mich mit den frühen BSD-Quellen auf ihrer VAX herumspielen ließ, außerdem William Waite, der mir wirklich das Programmieren beibringen wollte, und Rit Carbone am National Center for Atmospheric Research (NCAR), der mir bei den ersten Schritten einer langen Karriere behilflich war, in der ich fast alles andere gelernt habe.

Wir möchten beide unserem Lektor Andy Oram danken. Durch seine Anstrengungen ist dieses Buch ein wesentlich besseres Produkt geworden. Und natürlich verdanken wir viel all den klugen Leuten, die die Idee der freien Software vorangebracht haben und am Leben halten (natürlich Richard Stallman, aber auch vielen anderen).

Auch auf Hardware-Ebene haben wir viel Hilfe bekommen; ohne Hilfe von außen hätten wir nicht so viele Plattformen untersuchen können. Wir danken Intel für die Ausleihe eines frühen IA-64-Systems und Rebel.com für die Spende eines Netwinders (ein ARM-basierter Kleincomputer dieser Firma). Prosa Labs, früher Linuxcare Italien, lieh uns ein ziemlich gut ausgestattetes PowerPC-System; NEC Electronics stiftete sein interessantes Entwicklungssystem für den VR4181-Prozessor — ein Palmtop, auf dem wir ein Linux-System in den Flash-Speicher schreiben konnten. Sun Italien lieh uns sowohl ein SPARC- als auch ein SPARC64-System. All diese Firmen und deren Systeme hielten Alessandro auf Trab, Portabilitätsprobleme zu debuggen und zwangen ihn dazu, seinem Zoo von Silikon-Ungeheuern noch einen weiteren Raum zur Verfügung zustellen.

Die erste Auflage wurde von (in alphabetischer Reihenfolge der Vornamen) Alan Cox, Greg Hankins, Hans Lermen, Heiko Eissfeldt und Miguel de Icaza Korrektur gelesen. Bei der zweiten Auflage waren das Allan B. Cruse, Christian Morgner, Jake Edge, Jeff Garzik, Jens Axboe, Jerry Cooperstein, Jerome Peter Lynch, Michael Kerrisk, Paul Kinzelman und Raph Levien. Alle diese Leute haben zusammen eine gewaltige Anstrengung unternommen, Probleme zu finden und auf mögliche Verbesserungen hinzuweisen.

Und nicht zuletzt danken wir den Linux-Entwicklern für ihre nie nachlassende Arbeit. Dazu gehören sowohl die Kernel-Programmierer als auch die User-Space-Programmierer, die ansonsten oft vergessen werden. Wir haben uns entschlossen, nie Namen zu nennen, um nicht jemanden zu vergessen. Manchmal sind wir von dieser Regel abgewichen und haben Linus namentlich erwähnt; es macht ihm hoffentlich nichts aus.