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Linux Netzwerker-Handbuch

Linux Netzwerker-Handbuch


Tony Bautts, Terry Dawson & Gregor N. Purdy
3. Auflage Juli 2005
ISBN 3-89721-414-8
382 Seiten
Weitere Informationen zur gedruckten Version des Buches finden Sie unter:
www.oreilly.de/catalog/linag3ger/

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Einleitung

Das Internet ist in vielen Ländern inzwischen zur Normalität geworden und gehört für einen Großteil von Unternehmen mittlerweile zum Standard. Millionen von Menschen, die regelmäßig das World Wide Web benutzen, sind Computernetzwerke genauso vertraut wie Fernsehgeräte und Mikrowellenherde. Ein WLAN-Hub ist mittlerweile ähnlich günstig wie jene Geräte und lässt sich auch mit einem vergleichbaren Aufwand einrichten. Das Internet verfügt über eine ungewöhnlich hohe Aufmerksamkeit der Medien, Weblogs stechen oft schon die traditionellen Medienkanäle aus und Virtual-Reality-Umgebungen wie Online-Spiele und Ähnliches sind längst zu einem Stück »Internet-Kultur« geworden.

Natürlich gibt es Computernetzwerke schon eine ganze Weile. Der Zusammenschluss mehrerer Computer zu einem lokalen Netzwerk ist selbst bei kleineren Installationen gängige Praxis, ebenso Verbindungen über längere Strecken, die von Telekommunikationsunternehmen angeboten werden. Ein rapide wachsendes Konglomerat weltweiter Netzwerke hat dazu geführt, dass der Einstieg in das globale Dorf für nahezu jeden, der Zugang zu einem Computer hat, realisierbar ist. Das Einrichten eines Breitband-Internet-Hosts mit schnellem Zugriff auf Mail und Web wird immer erschwinglicher.

Über Computernetzwerke zu sprechen bedeutet häufig, über Unix zu sprechen. Natürlich ist Unix weder das einzige Betriebssystem mit Netzwerkfähigkeiten noch wird es für ewig seine Vorreiterrolle behalten. Allerdings ist es schon seit einiger Zeit im Netzwerkgeschäft vertreten, und es sieht so aus, als würde das auch noch einige Zeit so bleiben. Was Unix für den privaten Benutzer so attraktiv macht, ist die Tatsache, dass es zahlreiche Bemühungen gibt, freie (nahezu kostenlose) Unix-kompatible Betriebssysteme für PCs anzubieten. Beispiele hierfür sind NetBSD, FreeBSD und Linux.

Linux ist ein frei verfügbarer Unix-Klon für Personal Computer. Momentan läuft er auf einer Vielzahl von Maschinen mit Intel-Prozessoren, aber auch auf PowerPC-Architekturen wie dem Apple Macintosh; es kann auch auf Sun SPARC- und Ultra-SPARC-Maschinen, Compaq-Alphas, MIPS und sogar auf einer Reihe von Videospielkonsolen, wie der Sony PlayStation 2, dem Nintendo Gamecube und der Microsoft Xbox, ausgeführt werden. Linux wurde sogar auf einige relativ obskure Plattformen portiert, etwa Fujitsu AP-1000 und das IBM System 3/90. Portierungen auf weitere interessante Architekturen sind momentan in der Entwicklung, und der aktuelle Trend von Linux in Richtung Embedded-Controller-Systeme erscheint vielversprechend.

Linux wurde von einer großen Anzahl Freiwilliger über das Internet entwickelt. Das Projekt wurde 1990 von Linus Torvalds begonnen, einem finnischen Studenten, der im Rahmen einer Vorlesung über Betriebssysteme die Idee dazu entwickelte. Seit dieser Zeit ist Linux zu einem vollwertigen Unix-Klon herangewachsen, auf dem so unterschiedliche Applikationen wie Simulations- und Modellierungssoftware, Textverarbeitungen, Spracherkennungssysteme, Webbrowser und eine ganze Reihe anderer Anwendungen laufen, einschließlich vieler ausgezeichneter Spiele. Ein breites Spektrum an Hardware wird unterstützt, und Linux enthält eine vollständige Implementierung von TCP/IP, einschließlich PPP, Firewalls und vieler anderer Funktionen und Protokolle, die es in anderen Betriebssystemen nicht gibt. Linux ist leistungsfähig, schnell und frei verfügbar, und seine Beliebtheit nimmt auch außerhalb der Internet-Gemeinde rasend schnell zu.

Das Linux-Betriebssystem selbst wird nach den Bestimmungen der »GNU General Public License« geschützt. Das ist dieselbe Copyright-Lizenz wie bei der Software, die von der Free Software Foundation entwickelt wird. Diese Lizenz erlaubt es jedem, die Software (kostenlos oder gegen Entgelt) weiterzugeben und zu modifizieren, solange alle Änderungen und Distributionen ebenfalls frei verteilt werden dürfen. Der Begriff »freie Software« steht hier für Freiheit der Anwendung und nicht für Kostenfreiheit.

Zweck und Zielgruppe dieses Buchs

Dieses Buch wurde geschrieben, um eine umfassende Referenz für die Netzwerkadministration in einer Linux-Umgebung zu bieten. Anfänger und erfahrene Benutzer sollten darin alle Informationen finden, die sie benötigen, um nahezu alle wichtigen Administrationsaufgaben bewältigen zu können, die zur Verwaltung einer Linux-Netzwerkkonfiguration erforderlich sind. Der Themenbereich, der im Prinzip abgedeckt werden müsste, ist fast unbegrenzt. Entsprechend ist es praktisch unmöglich, alles zu behandeln, was behandelt werden müsste. Wir haben versucht, auf die wichtigsten und verbreitetsten Bereiche einzugehen. Anfänger auf dem Gebiet der Linux-Netzwerke - selbst solche, die zuvor überhaupt noch keine Erfahrungen mit Unix-artigen Betriebssystemen hatten - schätzten frühere Ausgaben dieses Buchs, weil sie damit ihre Linux-Konfigurationen erfolgreich zum Laufen bringen und sie mehr über Netzwerke lernen konnten.

Es gibt viele Bücher und andere Informationsquellen, aus denen Sie mehr über die Themen erfahren können, die in diesem Buch behandelt werden. Wir haben eine Bibliografie vorbereitet, auf die Sie zu gegebener Zeit zurückgreifen können.

Informationsquellen

Wenn Sie ein Neuling in der Linux-Welt sind, können Sie auf eine ganze Reihe von Ressourcen zurückgreifen. Ein Internet-Anschluss ist zwar hilfreich, aber nicht unbedingt erforderlich.

Handbücher des Linux-Dokumentationsprojekts

Das Linux-Dokumentationsprojekt (»Linux Documentation Project« oder kurz LDP) ist eine Gruppe Freiwilliger, die Handbücher, HOWTO-Dokumente und Manpages zu verschiedensten Themen - von der Installation bis hin zur Kernel-Programmierung - produziert.

Bücher
Linux Installation and Getting Started
Von Matt Welsh et al. Das Buch beschreibt, wo Sie Linux bekommen, wie Sie es installieren und benutzen. Es enthält auch eine Einführung zu Unix und Informationen über die Systemadministration, das X Window System und den Betrieb von Netzwerken.
Linux System Administrators Guide
Von Lars Wirzenius und Joanna Oja. Dieses Buch ist eine Einführung in die allgemeine Linux-Systemadministration und behandelt Themen wie das Anlegen und Konfigurieren von Benutzern, das Durchführen von System-Backups, das Konfigurieren größerer Softwarepakete und das Installieren und Aktualisieren von Software.
Linux System Administration Made Easy
Von Steve Frampton. Dieses Buch geht auf die alltäglichen Administrations- und Wartungsfragen ein, die für Linux-Benutzer von Bedeutung sind.
Linux Programmers Guide
Von B. Scott Burkett, Sven Goldt, John D. Harper, Sven van der Meer und Matt Welsh. Dieses Buch behandelt Themen, die für alle interessant sind, die Anwendungsprogramme für Linux entwickeln wollen.
The Linux Kernel
Von David A. Rusling. Dieses Buch bietet eine Einführung zum Linux-Kernel, wie er konstruiert ist und wie er funktioniert. Unternehmen Sie eine Reise durch Ihren Linux-Kernel.
The Linux Kernel Module Programming Guide
Von Ori Pomerantz. Diese Anleitung erläutert, wie man Linux-Kernel-Module schreibt. Dieses Buch stammt ebenfalls aus dem LDP. Der Text der aktuellen Version wurde unter der Creative Commons Attribution-Share Alike License veröffentlicht, kann also frei verändert und verteilt werden.

Weitere Handbücher befinden sich in der Entwicklung. Mehr Informationen über das LDP finden Sie auf dem entsprechenden Server unter http://www.linuxdoc.org/ oder auf einer der vielen Spiegel-Sites.

HOWTO-Dokumente

Die Linux-HOWTOs bilden eine umfassende Reihe von Dokumenten, die sich mit verschiedenen Aspekten des Systems befassen - etwa wie das X Window System installiert und konfiguriert wird oder wie man Assembler-Programme unter Linux schreibt. Diese Dokumente stehen auf den vielen gespiegelten Sites des Linux Documentation Project zur Verfügung (siehe nächster Abschnitt). In der Datei HOWTO-INDEX finden Sie eine Liste der verfügbaren Dokumente. Einige der HOWTOs wurden mittlerweile auch ins Deutsche übersetzt und sind online verfügbar, z.B. unter http://www.linuxhaven.de/.

Sie könnten sich das Installation HOWTO besorgen, das beschreibt, wie Sie Linux auf Ihrem System installieren können, das Hardware Compatibility HOWTO, das eine Liste der Hardware enthält, die bekanntermaßen unter Linux funktioniert, und das Distribution HOWTO, in dem Sie Software-Anbieter finden, die Linux auf Diskette und CD-ROM verkaufen.

Linux-FAQs

Die Linux Frequently Asked Questions with Answers (FAQ; Liste der häufig gestellten Fragen mit den entsprechenden Antworten) enthält eine umfangreiche Sammlung von Fragen zum System sowie die dazugehörigen Antworten. Dieses Dokument ist Pflichtlektüre für Anfänger.

Linux-Dokumentationen über WWW

Es gibt viele Linux-basierte WWW-Sites. Die Heimat-Site des Linux Documentation Project ist http://www.tldp.org/. Deutsche Sites sind beispielsweise http://www.linux.de oder http://www.heise.de/ix/linux/docs/.

Alle zusätzlichen Informationen können wahrscheinlich mit Hilfe einer schnellen Google-Suche gefunden werden. Es scheint so, als wäre fast alles schon einmal von jemandem aus der Linux-Gemeinschaft ausprobiert und aufgeschrieben worden.

Kommerziell erhältliche Dokumentationen

Eine Reihe von Verlagen und Software-Anbietern vertreibt die Arbeiten des Linux Documentation Project. Zwei dieser Anbieter sind Specialized Systems Consultants, Inc. (SSC) (http://www.ssc.com) und Linux Systems Labs (http://www.lsl.com). Beide Unternehmen bieten Linux-HOWTO-Dokumente und andere Linux-Dokumentationen in gedruckter und gebundener Form an.

O'Reilly hat eine Reihe von Linux-Büchern veröffentlicht. Das vorliegende Buch stammt aus dem Linux Documentation Project, die meisten anderen jedoch wurden unabhängig vom LDP geschrieben:

Linux - Wegweiser zur Installation und Konfiguration
Ein Installations- und Benutzerhandbuch für das Linux-System, das Ihnen zeigt, wie Sie das meiste aus Linux herausholen.
Linux Server-Sicherheit
Ein ausgezeichnetes Handbuch zur Konfiguration »wasserdichter« Linux-Server. Administratoren, die Webserver oder andere Bastion-Hosts aufbauen, sollten dieses Buch als Informationsquelle in Betracht ziehen.
Linux in a Nutshell
Ein weiteres Buch aus der erfolgreichen »in a Nutshell«-Reihe - ein umfassendes Nachschlagewerk für Linux.
Linux iptables - kurz & gut
Eine knappe, aber vollständige Zusammenfassung der Funktionen des Linux-Firewall-Systems.

Linux Journal und Linux Magazine

Linux Magazin (http://www.linux-magazin.de) und Linux User (http://www.linux-user.de) sind monatlich erscheinende Zeitschriften für die Linux-Gemeinde. Sie werden von einer Vielzahl von Linux-Aktivisten geschrieben und veröffentlicht. Die Themen der enthaltenen Artikel reichen von Fragen und Antworten für Einsteiger bis hin zu Interna der Kernel-Programmierung. Selbst wenn Sie Zugriff auf das Usenet haben, bieten diese Zeitschriften eine gute Möglichkeit, um mit der Linux-Gemeinde in Kontakt zu bleiben. Weitere deutschsprachige Zeitschriften sind Linux Enterprise (http://www.linuxenterprise.de) und EasyLinux (http://www.easylinux.de).

Wichtige englischsprachige Zeitschriften sind Linux Journal und Linux Magazine. Linux Journal ist die älteste Zeitschrift und wird von SSC herausgegeben (siehe vorheriger Abschnitt). Sie finden die Zeitschrift auch unter http://www.linuxjournal.com/. Linux Magazine ist eine neuere, unabhängige Publikation. Die Website dieser Zeitschrift finden Sie unter http://www.linuxmagazine.com/.

Linux Usenet Newsgroups

Falls Sie Zugriff auf die Usenet-News haben, stehen Ihnen folgende Linux-Newsgroups zur Verfügung:

comp.os.linux.announce
Eine moderierte Newsgroup, die Ankündigungen neuer Software, Distributionen, Fehler-Reports und Fortschritte in der Linux-Gemeinde enthält. Diese Newsgroup sollte eigentlich jeder lesen, der sich für Linux interessiert.
comp.os.linux.help
Allgemeine Fragen und Antworten zur Installation und Benutzung von Linux.
comp.os.linux.admin
Diskussionen über die Systemadministration unter Linux.
comp.os.linux.networking
Diskussionen über den Betrieb von Netzwerken mit Linux.
comp.os.linux.development
Diskussionen über die Weiterentwicklung des Linux-Kernels und das System an sich.
comp.os.linux.misc
Ein Sammelbecken für alle Fragen, die nicht in die bereits genannten Kategorien passen.

Es gibt außerdem auch Newsgroups in anderen Sprachen als Englisch, wie etwa de.comp.os.linux auf Deutsch und fr.comp.os.linux auf Französisch.

Linux-Mailinglisten

Es gibt sehr viele spezialisierte Linux-Mailinglisten, in denen Sie viele hilfsbereite Personen finden, die Ihnen gern Rede und Antwort stehen.

Die bekannteste Mailingliste ist die Linux Kernel Mailing List. Es ist eine sehr rührige Mailingliste, auf der täglich ausgesprochen viele Informationen veröffentlicht werden. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.tux.org/lkml.

Linux User Groups

Viele Linux User Groups auf der ganzen Welt bieten Anwendern direkte Unterstützung an. Viele davon engagieren sich in besonderen Aktivitäten wie Linux-Installationstagen, Gesprächen und Seminaren, Demonstrationsnächten und anderen gesellschaftlichen Ereignissen. Linux User Groups sind eine großartige Möglichkeit, um andere Linux-Benutzer aus Ihrer Gegend zu treffen. Es gibt eine Vielzahl veröffentlichter Listen von Linux User Groups. Eine der umfassendsten Listen ist Linux Users Groups Worldwide (http://lugww.counter.li.org/index.cms); ein umfangreiches Verzeichnis deutschsprachiger User Groups finden Sie unter http://www.linux.de/groups/.

Linux beziehen

Es gibt nicht nur eine einzige Distribution von Linux-Software, sondern viele verschiedene, wie etwa Debian, Fedora, Red Hat, SUSE, Gentoo und Slackware. Jede Distribution enthält alles, was Sie für ein vollständiges Linux-System brauchen: den Kernel, grundlegende Dienstprogramme, Bibliotheken, Support-Dateien und Anwendungsprogramme.

Linux-Distributionen können kostenlos über eine Reihe von Online-Quellen bezogen werden, etwa aus dem Internet. Jede der größeren Distributionen hat ihre eigene FTP- und Website. Einige dieser Sites sind:

Debian
http://www.debian.org/ (englisch) oder http://www.debian.de/ (deutsch)
Gentoo
http://www.gentoo.org/ (englisch) oder http://www.gentoo.de/ (deutsch)
Red Hat
http://www.redhat.com/ (englisch) oder http://www.redhat.de/ (deutsch)
Fedora
http://fedora.redhat.com/
Slackware
http://www.slackware.com/
SUSE
http://www.suse.com/ (englisch) oder http://www.suse.de/ (deutsch)

Viele beliebte allgemeine WWW-Archiv-Sites spiegeln auch verschiedene Linux-Distributionen. Die bekannteste dieser Sites ist http://www.linuxiso.org.

Alle größeren Distributionen können direkt aus dem Internet heruntergeladen werden. Sie können Linux aber auch von einer wachsenden Anzahl von Anbietern auf CD-ROM erwerben. Wenn Ihr lokaler Computer-Händler immer noch kein Linux anbietet, sollten Sie vielleicht einmal nachfragen, ob er es in sein Angebot aufnehmen könnte! Die meisten der beliebten Distributionen gibt es auf CD-ROM. Einige Anbieter stellen Produkte her, die mehrere CD-ROMs mit jeweils unterschiedlichen Linux-Distributionen umfassen. Das ist eine ideale Möglichkeit, um erst einmal verschiedene Distributionen auszuprobieren, bevor Sie sich für eine bestimmte entscheiden.

Dateisystem-Standards

Ein großes Problem, das in der Vergangenheit Linux-Distributionen und separate Software-Pakete gleichermaßen betraf, war, dass es kein einheitlich akzeptiertes Layout des Dateisystems gab. Das führte zu Inkompatibilitäten zwischen verschiedenen Paketen und stellte Benutzer und Administratoren vor die Aufgabe, verschiedene Dateien und Programme erst suchen zu müssen.

Um diese Situation zu verbessern, gründeten verschiedene Leute im August 1993 die Linux File System Standard Group (FSSTND). Nach sechsmonatiger Diskussion präsentierte die Gruppe einen Entwurf, der eine in sich schlüssige Struktur des Dateisystems darstellte und die Pfadnamen der grundlegendsten Programme und Konfigurationsdateien festlegte.

Eigentlich sollte dieser Standard von den meisten der wichtigen Linux-Distributionen und -Pakete übernommen werden. Tatsächlich halten sich aber leider nur wenige davon vollständig an den FSSTND. In diesem Buch gehen wir davon aus, dass sich alle besprochenen Dateien an den Stellen befinden, die vom Standard vorgegeben werden. Nur wenn eine lange Tradition besteht, die im Widerspruch zu dieser Spezifikation steht, werden Alternativen erwähnt.

Der Linux FSSTND wurde zwar weiterentwickelt, jedoch 1997 vom Linux File Hierarchy Standard (FHS) abgelöst. Der FHS geht auf die Multi-Architektur-Aspekte ein, die der FSSTND nicht behandelte. Der FHS kann von http://www.freestandards.org bezogen werden.

Linux Standard Base

Die große Anzahl unterschiedlicher Linux-Distributionen hat sich für die Linux-Anwender zwar als sehr nützlich erwiesen, bereitet jedoch den Software-Entwicklern - besonders den Entwicklern nicht-freier Software - Kopfschmerzen.

Jede Distribution enthält bestimmte Bibliotheken, Konfigurationswerkzeuge, Systemanwendungen und Konfigurationsdateien. Allerdings machen es Unterschiede in ihren Versionen, Namen und Dateiverzeichnissen sehr schwierig, genau zu bestimmen, wo was in welcher Distribution vorhanden ist. Das erschwert die Entwicklung direkt ausführbarer Binärprogramme, die auf allen Linux-Distributionen stabil laufen sollen.

Um dieses Problem aus der Welt zu schaffen, wurde ein neues Projekt gegründet, die so genannte Linux Standard Base (LSB). Sie verfolgt das Ziel, eine standardisierte Basis-Distribution zu beschreiben, an die sich alle Distributionen halten sollten, die mit ihr konform gehen wollen. Wenn ein Entwickler eine Anwendung entwirft, die zur Linux Standard Base kompatibel ist, wird sie auf jeder LSB-konformen Linux-Distribution funktionieren.

Informationen über den aktuellen Entwicklungsstand des Linux Standard Base-Projekts finden Sie auf dessen Website unter http://www.linuxbase.org/.

Wenn Sie an Interoperabilität interessiert sind, besonders bei Software von kommerziellen Anbietern, sollten Sie sich auf jeden Fall vergewissern, dass Ihre Linux-Distribution sich um eine Teilnahme am Standardisierungsprojekt der LSB bemüht.

Über dieses Buch

Als Olaf Kirch im Jahre 1992 dem LDP beitrat, schrieb er zwei kleine Kapitel über UUCP und smail, die er zum System Administrator's Guide beisteuern wollte. Die Entwicklung von TCP/IP steckte noch in den Kinderschuhen, und als die »kleinen Kapitel« zu wachsen begannen, dachte Olaf laut darüber nach, dass es doch schön wäre, ein Netzwerk-Handbuch zu haben. »Großartig!«, sagte jeder, »Setz' dich dran!« Also machte er sich daran und schrieb die erste Version des Netzwerk-Handbuchs, die er im September 1993 veröffentlichte.

Olaf setzte seine Arbeit am Netzwerk-Handbuch zu einer nun erheblich erweiterten Version fort. Der Original-Artikel von Vince Skahan über sendmail wurde wegen einer neuen Schnittstelle zur sendmail-Konfiguration in dieser Ausgabe vollständig ersetzt.

Im März 2000 aktualisierte Terry Dawson das Original von Olaf, fügte einige neue Kapitel hinzu und brachte es so ins neue Jahrtausend.

Die Version des Handbuchs, die Sie gerade lesen, ist in großen Teilen überarbeitet und aktualisiert worden. Diese Anpassungen wurden von O'Reilly angefordert und von Tony Bautts ausgeführt. Tony ist bereits länger, als er jemals zugeben würde, ein enthusiastischer Linux-Benutzer und Berater auf dem Gebiet der Informationssicherheit. Er hat an mehreren Büchern über Computer-Sicherheit mitgewirkt und hält auch gern Vorträge über dieses Thema. Tony ist ein großer Befürworter von Linux in kommerziellen Umgebungen und versucht regelmäßig, Leute zu Gentoo Linux zu bekehren. Für diese Ausgabe hat er ein paar neue Kapitel geschrieben, in denen Netzwerk-Aspekte von Linux beschrieben werden, die seit der zweiten Auflage entwickelt wurden. Außerdem ist er für Änderungen verantwortlich, die notwendig waren, um den Rest des Buches auf den neuesten Stand zu bringen.

Die drei iptables-Kapitel (Kapitel 7, 8 und 9) wurden von Gregor Purdy für diese Auflage aktualisiert.

Das Buch orientiert sich in seinem Aufbau grob an der Reihenfolge von Schritten, die Sie durchführen müssen, um Ihr System für den Netzwerkbetrieb zu konfigurieren. Es beginnt mit einer Besprechung der Grundkonzepte des Netzwerkbetriebs, speziell von TCP/IP-basierten Netzwerken. Dann arbeitet es sich langsam hoch von der Konfiguration von TCP/IP auf Geräteebene über die Konfiguration von Firewalls, Accounting und Masquerading hin zur Einrichtung gebräuchlicher Anwendungen wie SSH, Apache und Samba. Der E-Mail-Teil bietet eine Einführung in die geheimnisvolleren Bereiche des Mail-Transports und Mail-Routings sowie die Myriaden von Adress-Schemata, die Ihnen begegnen könnten. Er beschreibt die Konfiguration und Verwaltung von sendmail, dem verbreitetsten Mail Transport Agent, und IMAP, das für die Auslieferung von E-Mails an einzelne Benutzer verwendet wird. Die Kapitel über LDAP und den Betrieb drahtloser Netzwerke runden die Informationen über die Infrastruktur für eine moderne Netzwerk-Administration ab.

Natürlich kann ein Buch niemals wirklich umfassend alle Fragen beantworten, die Sie vielleicht haben. Falls Sie also den Anweisungen in diesem Buch folgen und irgendetwas dennoch nicht funktioniert, haben Sie Geduld. Einige Ihrer Probleme resultieren vielleicht aus Fehlern von unserer Seite, können aber auch durch Änderungen in der Netzwerk-Software verursacht werden. Deshalb sollten Sie immer zuerst die aufgeführten Informationsressourcen überprüfen. Es kann gut sein, dass Sie mit Ihrem Problem nicht allein dastehen, so dass schnell eine Lösung oder zumindest eine behelfsmäßige Aktion gefunden sein dürfte - hier sind Suchmaschinen besonders praktisch! Falls Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie immer versuchen, die neueste Kernel-Version von http://www.kernel.org zu bekommen. Viele Probleme werden durch Programme verursacht, die sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden und zusammen einfach nicht funktionieren. Schließlich ist Linux immer noch ein »Work in Progress«.

Die offizielle gedruckte Version

Im Herbst 1993 fragte Andy Oram, der sich so ziemlich von Anfang an in der LDP-Mailingliste tummelte, Olaf Kirch, ob er sein Buch nicht bei O'Reilly & Associates veröffentlichen lassen wollte. Darüber war Olaf sehr erfreut, denn er hatte niemals erwartet, dass sein Buch so erfolgreich werden könnte. Andy und Olaf kamen schließlich überein, dass O'Reilly eine erweiterte offizielle gedruckte Version des Netzwerk-Handbuchs herausbringt, während Olaf das eigentliche Copyright behält, so dass die Quellen dieses Buchs frei verteilt werden können. Das bedeutet, dass Sie frei wählen können: Sie können die verschiedenen freien Formen des Dokuments von der nächstgelegenen LDP-Spiegel-Site herunterladen und ausdrucken oder die offizielle gedruckte Version von O'Reilly kaufen.

Warum sollten Sie dann aber Geld für etwas ausgeben, was Sie anderswo umsonst bekommen könnten? Ist Tim O'Reilly von Sinnen, etwas zu veröffentlichen, was jeder andere ausdrucken oder sogar selbst weiterverkaufen darf?1 Gibt es einen Unterschied zwischen diesen Versionen?

Die Antworten lauten: »Es kommt darauf an«, »Nein, sicher nicht« und »Ja und nein«. O'Reilly nimmt das Risiko der Veröffentlichung dieses Buches auf sich, aber es scheint sich für den Verlag gelohnt zu haben (da sie uns bereits zweimal gebeten haben, es noch einmal zu tun). Dieses Projekt dient als Paradebeispiel dafür, wie die Welt der freien Software mit Unternehmen kooperieren kann, um etwas herzustellen, was für beide Seiten vorteilhaft ist. Aus unserer Sicht besteht der große Dienst, den O'Reilly der Linux-Gemeinde erwiesen hat, darin, dass Linux darin unterstützt wurde, in der Öffentlichkeit zunehmend als eine mögliche und nützliche Alternative zu anderen kommerziellen Betriebssystemen wahrgenommen zu werden (abgesehen davon ist dieses Buch nun in Ihrem lokalen Buchladen zu finden). Es ist beschämend für eine Fachbuchhandlung, wenn sie nicht wenigstens ein Regal mit Linux-Büchern von O'Reilly hat.

Warum veröffentlichen sie es? Weil sie es als ihre Art von Buch ansehen. Es ist das, was sie sich als Ergebnis erhoffen würden, wenn sie mit einem normalen Autor darüber verhandeln würden, ein Buch über Linux zu schreiben. Der Inhalt, die Details und der Stil passen einfach zu ihren anderen Veröffentlichungen.

Der Sinn der LDP-Lizenz besteht darin sicherzustellen, dass niemand ausgeschlossen wird. Jeder kann sich eine Kopie dieses Buches ausdrucken und niemand wird sich daran stören, wenn Sie sich eine dieser Kopien besorgen. Wenn Sie bislang aber keine Chance hatten, sich die O'Reilly-Version anzusehen, sollten Sie sich einmal in einer Buchhandlung oder bei Ihren Freunden umschauen. Wir denken, dass Ihnen gefallen wird, was Sie sehen, und dass Sie sich Ihr eigenes Exemplar kaufen werden.

Wo sind nun die Unterschiede zwischen der gedruckten und der Online-Version? Andy Oram hat große Anstrengungen unternommen, um unser erstes Geschwafel in etwas zu verwandeln, das man tatsächlich auch drucken kann. (Er hat auch weitere Bücher überarbeitet, die vom Linux Documentation Project herausgebracht wurden, und versorgte die Linux-Gemeinde nach Kräften mit seinem professionellen Rat.)

Seit Andy damit begann, das Netzwerk-Handbuch zu korrigieren und die Texte zu bearbeiten, die ihm zugeschickt wurden, verbesserte es sich zusehends gegenüber dem, was es ursprünglich einmal war, und mit jedem Austausch neuer Entwürfe und entsprechender Rückmeldungen wird es auch heute noch immer besser. Die Gelegenheit, die Fähigkeiten eines professionellen Lektors nutzen zu können, darf man einfach nicht ungenutzt verstreichen lassen. In vielerlei Hinsicht war Andys Beitrag ebenso wichtig wie der der Autoren. Das gilt auch für die Mitarbeiter aus der Produktion, die das Buch schließlich in die Ihnen vorliegende Form brachten. All diese Änderungen wurden wieder in die Online-Version übernommen, so dass es inhaltlich keine Unterschiede gibt.

Dennoch ist die O'Reilly-Version anders. Erstens ist das Buch professionell gebunden, und wenn Sie sich auch die Mühe machen, die Online-Version auszudrucken, würden Sie kaum die gleiche Qualität erreichen. Zweitens haben die professionellen Grafiker bei O'Reilly auf großartige Weise das visualisiert, was wir mit unseren amateurhaften Zeichnungen ursprünglich erreicht zu haben glaubten. Der Index ist besser strukturiert, so dass Sie das Gesuchte im Buch schneller finden. Falls Sie beabsichtigen, dieses Buch von Anfang bis Ende zu lesen, sollten Sie sich auf jeden Fall die offizielle gedruckte Ausgabe zulegen.

Übersicht

Kapitel 1, Einführung in das Arbeiten mit Netzwerken, beschreibt die Geschichte von Linux und enthält grundlegende Informationen zu UUCP, TCP/IP, verschiedenen Protokollen, Hardware und Sicherheit. Die nächsten Kapitel behandeln die TCP/IP-Konfiguration von Linux sowie die Ausführung wichtiger Anwendungen.

Kapitel 2, Aspekte der Netzwerkarbeit mit TCP/IP, untersucht IP etwas genauer, bevor wir uns die Hände mit dem Bearbeiten von Dateien und Ähnlichem schmutzig machen. Wenn Sie bereits wissen, wie IP-Routing funktioniert und wie die Adressauflösung ausgeführt wird, können Sie dieses Kapitel überspringen.

Kapitel 3, Konfiguration der seriellen Hardware, behandelt die Konfiguration Ihrer seriellen Ports.

Kapitel 4, TCP/IP-Konfiguration, hilft Ihnen dabei, Ihre Maschine für den TCP/IP-Netzwerkbetrieb einzurichten. Es enthält Installationshinweise für Hosts, die eigenständig funktionieren, sowie für Hosts, die an ein Netzwerk angeschlossen sind. Es werden außerdem einige nützliche Werkzeuge vorgestellt, die Sie einsetzen können, um Ihren Aufbau zu testen und zu verbessern.

Kapitel 5, Konfiguration des Namensdienstes, erläutert die Konfiguration der Namensauflösung und erklärt, wie Sie einen Nameserver einrichten.

Kapitel 6, Das Point-to-Point-Protokoll, behandelt PPP und pppd, den PPP-Dämon.

Kapitel 7, TCP/IP-Firewall, ergänzt unsere Diskussion über die Sicherheit von Netzwerken und beschreibt die Linux-TCP/IP-Firewall iptables. Mit IP-Firewalls können Sie sehr genau festlegen, wer auf Ihr Netzwerk und Ihre Hosts zugreifen darf.

Kapitel 8, IP-Accounting, erläutert, wie Sie das IP-Accounting unter Linux konfigurieren, damit Sie verfolgen können, wie viel Datenverkehr wohin geht und wer ihn überhaupt verursacht.

Kapitel 9, IP-Masquerading und die Umsetzung von Netzwerkadressen, behandelt eine Funktion der Linux-Netzwerk-Software namens IP-Masquerading oder NAT, die es ganzen IP-Netzwerken ermöglicht, über eine einzige IP-Adresse auf das Internet zuzugreifen, wobei die internen Systeme bei diesem Vorgang vor Außenstehenden verborgen bleiben.

Kapitel 10, Wichtige Netzwerkfunktionen, bietet eine kurze Einführung in die Einrichtung der wichtigsten Netzwerkinfrastruktur und -anwendungen, wie etwa SSH. Dieses Kapitel behandelt außerdem, wie die Dienste vom inetd-Dämon verwaltet werden und wie Sie bestimmte sicherheitsrelevante Dienste auf eine Gruppe vertrauenswürdiger Hosts beschränken können.

Kapitel 11, Elektronische Post, führt Sie in die zentralen Konzepte elektronischer Post ein, etwa wie E-Mail-Adressen aussehen können und wie Ihr Mailsystem eine Nachricht zum Empfänger bringt.

Kapitel 12, sendmail, behandelt die Konfiguration von sendmail, einem Mail Transport Agent, den Sie für Linux einsetzen können.

Kapitel 13, IPv6-Netzwerke konfigurieren, befasst sich mit Neuland, nämlich wie Sie IPv6 konfigurieren und sich an das IPv6-Backbone anschließen können.

Kapitel 14, Konfiguration des Apache-Webservers, beschreibt die Schritte, die erforderlich sind, um einen Apache-Webserver aufzubauen und grundlegende Webdienste einzurichten.

Kapitel 15, IMAP, erklärt, wie Sie einen IMAP-Mailserver konfigurieren, und erläutert die Vorteile gegenüber der herkömmlichen Lösung mit POP.

Kapitel 16, Samba, hilft Ihnen dabei, Ihren Linux-Server so zu konfigurieren, dass er in einer Windows-Umgebung funktioniert - und zwar tatsächlich so gut, dass Ihre Windows-Benutzer den Unterschied nicht bemerken werden.

Kapitel 17, OpenLDAP, stellt OpenLDAP vor und erläutert die Konfiguration und die potenziellen Einsatzgebiete dieses Dienstes.

Kapitel 18, Drahtlose Netzwerke, zeigt Ihnen schließlich die Schritte, die erforderlich sind, um ein drahtloses Netzwerk zu konfigurieren und einen WLAN-Zugriffspunkt auf einem Linux-Server aufzubauen.

Typografische Konventionen

Alle in diesem Buch vorgestellten Beispiele gehen davon aus, dass Sie eine sh-kompatible Shell benutzen. Die bash-Shell ist sh-kompatibel und stellt bei allen Linux-Distributionen die Standard-Shell dar. Falls Sie dagegen csh benutzen, müssen Sie gegebenenfalls entsprechende Anpassungen vornehmen.

Für das vorliegende Buch werden folgende typografische Konventionen vereinbart:

Kursivschrift
benutzen wir für Datei- und Verzeichnisnamen, Programm- und Befehlsnamen, E-Mail-Adressen und Pfadnamen, URLs und zum Hervorheben neuer Begriffe. Außerdem werden die Namen von Rechnern, Benutzern und Sites so hervorgehoben.
Nichtproportionalschrift
wird in Beispielen verwendet, um den Inhalt von Code-Dateien oder die Ausgabe von Befehlen zu zeigen und um Umgebungsvariablen und Schlüsselwörter zu kennzeichnen, die in Code auftauchen.
Nichtproportionalschrift kursiv
kennzeichnet Variablenoptionen, Schlüsselwörter oder Text, den der Anwender durch einen tatsächlichen Wert ersetzen muss.
Nichtproportionalschrift fett
wird in Beispielen benutzt, um Befehle oder sonstige Texte anzuzeigen, die vom Benutzer in genau der angegebenen Form eingetippt werden müssen.
Kennzeichnet einen Hinweis, einen Vorschlag oder eine allgemeine Anmerkung.



Text, der auf diese Weise erscheint, stellt eine Warnung dar. Sie könnten hier einen Fehler machen, der Ihr System beschädigt oder der schwer wieder gutzumachen ist.

Danksagungen

Für diese Ausgabe des Netzwerk-Handbuchs gebührt Olaf, Vince und Terry Dank für ihre hervorragende Arbeit. Man kann sich nur schwer vorstellen, wie viel Mühe und Arbeit darin stecken, ein solches Buch zu entwerfen und zu schreiben, wenn man nicht selbst einmal die Gelegenheit dazu hatte. Die Aktualisierung des Buchs war eine Herausforderung - allerdings eine besonders erfreuliche, da eine ausgezeichnete Ausgangsbasis zur Verfügung stand.

Vieles verdankt dieses Buch auch den zahlreichen Menschen, die sich die Zeit genommen haben, es zu lesen und zu korrigieren sowie viele Fehler auszubügeln. Phil Hughes, John Macdonald und Kenneth Geisshirt gaben sehr hilfreiche (und im Großen und Ganzen sogar übereinstimmende) Rückmeldungen über den Inhalt der dritten Auflage dieses Buchs. Andres Sepúlveda, Wolfgang Michaelis und Michael K. Johnson waren eine unschätzbare Hilfe bei der zweiten Auflage. Das Buch wäre schließlich ohne die Unterstützung von Holger Grothe nicht zustande gekommen, der Olaf mit der Internet-Anbindung versorgte, die erforderlich war, damit die ursprüngliche Version überhaupt entstehen konnte.

Terry dankt seiner Frau Maggie, die ihn während seiner Teilnahme an diesem Projekt geduldig unterstützt hat - und das trotz der Herausforderungen, die die Geburt ihres ersten Kindes Jack mit sich brachte. Außerdem dankt er den vielen Leuten der Linux-Gemeinde, die ihn so lange quälten, bis er tatsächlich in das Projekt einsteigen und aktiv seinen Beitrag leisten konnte. »Ich helfe dir, wenn du mir versprichst, dass du dafür jemand anderem hilfst.«

Tony möchte gern den Linux-Gurus Dan Ginsberg und Nicolas Lidzborski für ihre Unterstützung und ihren technischen Sachverstand beim Korrekturlesen der neuen Kapitel danken. Außerdem dankt er Katherine für ihre Hinweise zu allen Kapiteln, auch wenn sie eigentlich nur ihre E-Mails lesen wollte. Dank geht an Mick Bauer dafür, dass er mich in das Projekt geholt und mich auf dem gesamten Weg unterstützt hat. Ein besonders herzliches Dankeschön geht schließlich an die zahllosen Linux-Benutzer, die ihre Mühen auf dem Weg zu lauffähigen Systemen dokumentiert haben, sowie an die zahllosen anderen, die täglich auf Fragen antworten, die in den Mailinglisten gestellt werden. Ohne diese Art der Unterstützung durch die Community wäre Linux niemals so weit gekommen.

Fussnote

1Beachten Sie, dass es Ihnen zwar erlaubt ist, die Online-Version auszudrucken, Sie das O'Reilly-Buch aber nicht mit einem Kopierer kopieren oder eine der (hypothetischen) Kopien verkaufen dürfen.

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