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Die Projekte
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- Apache
- Apache ist eines der überraschendsten und erfolgreichsten
freien Software-Projekte. Als die Produktpläne von Netscape und Microsoft
die industriellen Schlagzeilen beherrschten, wurde Apache durch simple
Mundpropaganda und durch die Verbreitung über das Internet zu dem am
weitesten verbreiteten Webserver. Als bescheidenes Unternehmen ohne einen
einzigen Visionär bricht Apache mit den Regeln, die für normale
Projekte freier Software gelten. Das Apache-Projekt entstand aus der Einsicht,
daß die Kontrolle über die Quellcodes für Web-Server-Software
entscheidend ist, um mit den schnellen Änderungen im Web Schritt zu
halten.
Während kommerzielle Firmen heutzutage immer wieder ihre
Richtung ändern und ihre Prioritäten neu bestimmen, hat das
Apache-Projekt bemerkenswerte Stabilität gezeigt und treu die
Bedürfnisse der Benutzer erfüllt; deshalb hält es die
Spitzenposition als der meist benutzte Web-Server.
Im Juni 1998 hat IBM ihre
offizielle Unterstützung für die Apache-Gruppe angekündigt. IBM
liefert Apache im Rahmen ihres Web Sphere-Produktes aus. Die Ankündigung
von IBM war ein wichtiger Schritt, mit dem die freie Software-Bewegung viel an
Akzeptanz in der kommerziellen Entwicklungsumgebung gewonnen hat.
Brian
Behlendorf ist der Pressesprecher der Apache-Gruppe, und obwohl er nie eine
einzige Zeile Code geschrieben hat, gilt er als einer der führenden
Köpfe des Projektes. Schon weniger als ein Jahr nach dem ersten
Apache-Release im Jahr 1995 hatte Apache den NCSA-httpd-Server vom ersten Platz
verdrängt.
Mehr Informationen zu Apache gibt es unter
http://www.apache.org
- DNS und BIND
- Der BIND Daemon (Berkeley Internet Name Daemon) ist außerhalb
der Technikerelite fast völlig unbekannt, aber jeder kennt die
Dienstleistung, die er zur Verfügung stellt: das Domain Name System (DNS).
Der Verbund von Name-Servern ermöglicht die Umsetzung von Adressen wie
207.25.98.191 in eine Form, die jeder versteht, wie z.B. ibm.com, harvard.edu
oder whitehouse.gov. Ursprünglich von Paul Mockapetris im Jahr 1984
entwickelt, wird die Entwicklung von DNS zur Zeit von Paul Vixie vom ISC
(Internet Software Consortium) gesteuert. Das ISC wurde 1993 von Rick Adams
gegründet, als er die Firma UUNET von einer non-profit-Organisation in
eine kommerzielle Firma umwandelte. Das ISC ist ein gutes Beispiel
dafür, was mit ausgereifter freier Software passiert: Sie trägt dann
einen "non-profit"-Mantel den gleichen Effekt kann man bei HTML und HTTP
erkennen. DNS und der Rest der Berkeley TCP/IP Software Suite ist die
Grundlage für die gesamte Internet-Industrie, einschließlich aller
Internet Service-Provider, Produzenten von Web Sites und vieler Softwarefirmen.
Die erste Geschäftsidee in Bezug auf das Internet entstand in Form von
Firmen wie UUnet, den ersten kommerziellen Internet Service Providern. UUnet
wurde 1997 an WorldCom in einer Multimilliarden-Dollar-Transaktion verkauft.
BIND ist fester Bestandteil aller UNIX-Systeme und auch Microsoft liefert eine
NT-Version von BIND aus. Es gibt zur Zeit 29 Millionen registrierte Sites in
DNS. Zwar hat nicht jede Site einen Domain Name-Server, aber es gibt sicherlich
mehrere Millionen aktive Hosts im Internet. Paul Vixie ist Leiter der Vixie
Enterprises, einer Consulting-Firma in Redwood City, Kalifornien. Der URL
hierzu ist http://www.isc.org Sendmail
- FreeBSD
- FreeBSD stammt ab von der Berkeley Software Distribution UNIX. Es
begann im Jahr 1993 als eine Portierung des BSD 4.3-Lite Release auf eine
Intel-Plattform. Das FreeBSD-Projekt war dazu gezwungen, jedes Aufsetzen auf
das 4.3BSD Lite (Net/2 Release) zu umgehen und vollständig das letzte
BSD-Release (4.4 Lite2) zu benutzen. Dies wurde mit dem FreeBSD 2.0 Release
erreicht. Das Projekt wurde von der Firma Walnut Creek CD-ROM massiv
unterstützt, weil sie großes Interesse daran hatten, die neue
Version zu vertreiben. "Ohne Walnut Creek CD-ROM und ihre absolute Treue zu
einem damals noch vollkommen undefinierten Projekt, wäre FreeBSD nie
soweit gekommen, wie es jetzt ist," sagt Jordan K. Hubbard. Bis zum heutigen
Tag unterstützt Walnut Creek das Projekt finanziell, zusammen mit einer
wachsenden Anzahl von Benutzern, die Spenden schicken. Das FreeBSD-Projekt
besteht aus einem harten Kern von 16 Entwicklern, die den Vorstand bilden. Es
gibt mehr als 120 Entwickler, die an dem Projekt arbeiten, die meisten davon
unentgeltlich. Einige werden von ihren Arbeitgebern, die ein eigenes Interesse
an FreeBSD haben, bezuschußt. Das Ziel von FreeBSD ist es, Quellcodes
mit den geringstmöglichen Restriktionen zu verteilen. Der Großteil
des Systems wird unter der Original-BSD-Lizenz vertrieben, die sowohl den
kommerziellen und als auch den freien Einsatz der Software erlaubt. Die
verbleibenden Teile sind unter der GNU Public License, der Artistic License und
anderen Lizenzen erhältlich. Hubbard ist der Ansicht, daß es die
größte Herausforderung für FreeBSD ist, "langsam zu wachsen,
ohne die Infrastruktur des Projekts zu überlasten, und mehr auf die
Bedürfnisse der "Kunden" einzugehen, so wie es eine kommerzielle Firma
machen würde." Er sagt: "Wir wollten immer "kommerzieller" sein als die
richtig kommerziellen Betriebssysteme, ohne allerdings Geld ins Spiel zu
bringen. Das ist eine sehr interessante Herausforderung." Hubbard
schätzt konservativ, daß FreeBSD mindestens 1,5 Millionen Benutzer
hat. Japan ist mit großem Abstand der größte Markt. Mehr
Informationen zum FreeBSD-Projekt bzw. dessen Geschichte ("A Brief History of
FreeBSD") gibt es unter http://www.freebsd.org/handbook/handbook3.html#3 von
Jordan K. Hubbard. Die gesamte Web-Site http://www.freebsd.org enthält so
ziemlich alles über das FreeBSD-Projekt.
- GNU
- Als AT&T 1983 anfing, in Bezug auf Lizenzen für UNIX restriktiver
zu werden, begann Richard Stallman vom MIT, mit einem umfassenden Projekt eine
komplett freie Alternative namens GNU zu schaffen. Stallman gründete
dafür auch die sogenannte Free Software Foundation, um die Idee zu
unterstützen, daß Quellcodes für alle Programme immer frei
verfügbar sein sollten. Er entwickelte dazu eine Lizenz namens GNU Public
License (GPL), die festlegt, unter welchen Bedingungen Quellcodes
verfügbar sein sollen, und daß jedes Programm, das GPL-Code
beinhaltet, der GPL unterliegt. Hunderte von Programmierer entwickelten neue
Open Source-Versionen der meisten UNIX-Utilities. Allerdings schlug der Versuch
fehl, einen UNIX-Kernel zu entwickeln. Einige der GNU-Utilities waren so
leistungsfähig, daß sie de facto Standards auf fast allen
UNIX-Systemen geworden sind. Besonders der GNU C-Compiler gcc wurde der
dominierende C-Compiler und GNU Emacs der führende Editor. Die GPL
erlaubt es sogar, die Software zu verkaufen, solange die Quellcodes
verfügbar sind. Allerdings können Vertreiber in der Praxis nur
geringe Gebühren für Vervielfältigungskosten berechnen. Zudem
führte der Zusatz, daß jedes Programm, das GPL-Code enthält
(inkl. Libraries), ebenfalls im Quellcode verfügbar sein muß, zu dem
Ergebnis, daß der gcc Compiler nicht eingesetzt werden durfte, um
kommerzielle Applikationen zu erstellen. Es gab daraufhin eine modifizierte
GPL, die dieses Problem löste, aber der zu dogmatische Ansatz der FSF
führte dazu, daß immer mehr Entwickler freier Software liberalere
Lizenzen entwarfen, um eine kommerzielle Verwertung zu vereinfachen. Die Firma
Cygnus Support verkauft kommerzielle Support-Dienstleistungen für
GNU-Software. GNU-Utilities sind integraler Bestandteil aller
Linux-Distributionen. Von vielen wird Richard Stallman als der Vater der
Freien Software betrachtet. Er ist Präsident der Free Software Foundation,
er gründetet 1984 das GNU-Projekt und war der Hauptentwickler von GNU
Emacs, dem GNU C-Compiler, dem GNU Debugger und Teilen anderer Software-Pakete.
Er ist weiterhin für GNU Emacs verantwortlich. Andere, wie zum Beispiel
Eric S. Raymond, haben sich auch am GNU-Projekt beteiligt. Informationen zum
GNU-Projekt gibt es im Internet unter http://www.fsf.org
- Linux
- Die Zeitschrift Wired bezeichnete Linux als "The Greatest
Operating System That (N)Ever Was", eine Beschreibung, die gleichzeitig die
Bedeutung von Linux und seinen Aufstieg als freies Sofware-Projekt aus dem
Nichts anspricht. Das Betriebssystem wurde von Linus Torvalds entwickelt, auch
um anderen Programmierern zu beweisen, daß es durchaus sinnvoll ist, ein
Betriebssystem von Grund auf neu zu schreiben und daß manchmal der eigene
Weg der einzig richtige Weg ist. Linux ist so bemerkenswert, weil seine
Entwicklergemeinde international zusammengesetzt ist und trotzdem ein sehr
hohes Niveau der Kooperation aufweist. Im Mittelpunkt steht Linus Torvalds,
vormals aus Helsinki, Finnland. Während sich UNIX schnell in mehrere
Dutzend Versionen aufteilte, was zu Verwirrung bei Managern und Programmierern
führte, hat es Linux geschafft, als ein einheitliches System auf mehreren
Architekturen zu bestehen. Es bietet eine UNIX-ähnliche Plattform, die es
den Programmierern erlaubt, die beste Maschine auszusuchen, um produktiver zu
arbeiten. Die kommerzielle Reichweite von Linux ist schwer einzuschätzen,
aber man kann zweifellos feststellen, daß viele, die früher auf UNIX
setzten, nun Linux einsetzen. Viele sind der Ansicht, daß Linux die
einzige Alternative zu Microsofts NT darstellt. In der Tat fangen viele
Hersteller von Multi-User Software an, ihre Software auf Linux zu portieren,
wie z.B. Oracle, Informix, SAP R/3, Corel, Netscape etc. Lasermoon Ltd. hat
Linux in ein voll POSIX-kompatibles UNIX gewandelt (nach POSIX.1 und POSIX.2
Standards). Es wird zur Zeit von den X/OPEN-Gremien verifiziert, was Linux bei
öffentlichen Ausschreibungen sehr helfen sollte. Einige
Hardware-Hersteller, wie z.B. SUN und IBM, liefern ihre Maschinen auf Wunsch
mit Linux aus. Für SUN gibt es bei den billigsten Maschinen gar keine
Portierung ihres eigenen Solaris-Betriebssystems mehr. Red Hat
(http://www.redhat.com) und Caldera (http://www.calderasystems.com) vertreiben
verschiedene Versionen von Linux, in Deutschland ist die S.u.S.E.-Distribution
(http://www.suse.de) sehr populär. Debian (http://www.debian.org) ist im
Gegensatz dazu eine wirklich freie Distribution. Informationen zu Linux unter
http://www.linux.de und http://www.linux.org. Interessante Zusätze zu
Linux sind auf http://www.linuxresources.com zu finden, ein Zeitdiagramm der
Linux-Entwicklung unter http://lwn.net/1999/features/1998timeline/. Linus
Torvalds ist nicht mehr ausschließlich mit Linux beschäftigt. Er
arbeitet in der Halbleiterindustrie, weil er beschlossen hat, seinen
Lebensunterhalt nicht mit Linux zu verdienen.
- Perl
- Perl (Practical Extraction and Report Language, im Scherz auch
Pathologically Eclectic Rubbish Lister) wurde 1986 von Larry Wall
entwickelt und ist ein wichtiges Werkzeug für System- und
Netzwerk-Administratoren sowie zur CGI-Programmierung. Perl wird oft als das
Klebeband des Internets bezeichnet, weil es sozusagen als Klebstoff mehrere
Prozesse zusammenfügt. Große Sites wie Yahoo, Netscape, CNET, Amazon
und Excite benutzen Perl, um ihre Web Sites zu managen und interaktive Dienste
zur Verfügung zu stellen. Perl wird von einer Gruppe von ca. 100
Programmierern weiterentwickelt, die über die perl5porters Mailing-Liste
miteinander kommunizieren. Perl wird mit vielen UNIX-Systemen ausgeliefert,
zudem ist es Teil des Microsoft NT Resource Kit. Perl ist die am
häufigsten benutzte Sprache zur Entwicklung von Internet-Diensten und
interaktiven Datenbankabfragen. O'Reilly publiziert eine Vielzahl von
Perl-Büchern und veranstaltet jährlich eine große
Perl-Konferenz. ActiveState Tool Corp. vertreibt die Standarddistribution sowie
Profi-Tools für Perl für Win32-Systeme. Es gibt etwa 500.000
Perl-Programmierer und viele Millionen Perl-Anwender. Aufgrund der
Buchverkäufe geht O'Reilly davon aus, daß Perl mindestens ebenso oft
genutzt wird wie Java. Die wichtigsten Perl Web Sites sind http://www.perl.com
und http:www.perl.org. Larry Wall hat eine persönliche Web Site
(http://www.wall.org), wo er z.B. das Tagebuch seiner kürzlich
überstandenen Hornhaut-Transplantation veröffentlichte.
- Phyton
- Python ist eine interpretierte, objektorientierte Sprache, die ein
weiteres Beispiel der typischen Open Source-Entwicklung ist: Python fing als
ein kleines Tool an und wurde recht schnell zu einem universellen Werkzeug.
Guido von Rossum, der Chefentwickler von Python, sieht es als eine verbesserte
Perl-Version. Vor kurzem wurde Jpython 1.0, eine vollständige
Integration von Python mit Java, herausgebracht. Mit Jpython können
Python-Programme überall dort verwendet werden, wo ein Java-Interpreter
läuft. Die Python Home Page ist unter http://www.python.org zu finden.
- Sendmail
- Sendmail wurde ursprünglich 1981 von Eric Allman entwickelt und ist
mit ca. 75-80% Marktanteil der dominierende Mail Transport Agent (MTA) im
Internet. Unabhängig davon, welches Programm genutzt wird, um die Mail zu
erstellen, wird fast jede Mail, die außerhalb der Firma zugestellt werden
muß, mit Hilfe von sendmail weitergeleitet. Im November 1997
gründeten Eric Allman und Greg Olson mit einigen privaten Geldgebern
Sendmail Inc., um eine kommerzielle Version von sendmail herzustellen. Die
Firma wird weiterhin den kostenlosen Freeware MTA herstellen. Die kommerziellen
Teile werden eine Web-basierte Administrationsoberfläche und andere
Management-Tools sein. Sendmail 8.9 beinhaltet ein umfassendes Tool, um
Spam-Mails zu kontrollieren. Eric Allman selbst ist überrascht vom Erfolg
von sendmail: "Ich muß gestehen, daß es mich erstaunt, daß
sendmail so erfolgreich ist. Die Ursache ist nicht eine massive
Marketingorganisation oder ein großes Budget. Ich glaube, es gibt drei
Gründe: Erstens: sendmail ist immer davon ausgegangen, daß es auch
Mail-Nachrichten akzeptieren, bereinigen und zustellen sollte, die in Bezug auf
die Einhaltung der Protokolle nicht ganz einwandfrei sind. Ich hielt dies
für wichtig, weil ich UUCP Mail ins ARPANET bringen wollte. Zu der Zeit
war das ARPANET klein, das UUCP war die totale Anarchie (manche sagen,
daß es dies heute noch so ist) und UNIX Mail-Programme verstanden noch
nicht einmal Mail Header. Auf diese Weise war es zwar schwieriger, aber das
Ziel war Kommunikation, nicht Pedanterie. Zweitens habe ich mich auf die
Routing-Funktion beschränkt. Ich wollte keine Zustellungsagenten oder
Front-Ends schreiben. Dies war eine Abweichung vom damals gängigen Modell,
wo das Mail Routing, die Zustellung und auch oft der Netzwerkcode im gleichen
Benutzeragenten implementiert waren. Natürlich war auch entscheidend,
daß es sendmail unentgeltlich gab, daß es zur richtigen Zeit
erhältlich war, und daß es so funktionierte, wie es sollte.
Drittens war die sendmail-Konfigurationsdatei flexibel genug, um sich an eine
rapide verändernde Welt anzupassen. Sie ist dynamisch, weil die Welt
dynamisch ist. Eines Tages wird sendmail wie X11 sterben, aber ich werde nicht
den Atem anhalten, während ich darauf warte." Die umfangreichsten
Informationen zu sendmail gibt es unter http://www.sendmail.org und für
die kommerzielle Version unter http://www.sendmail.com
- Tcl/Tk
- John Ousterhout begann seine Arbeit an Tcl/Tk, als er Professor an der
University of California in Berkeley war. Er wechselte dann zu Sun
Microsystems, die ein Interesse an Sun Script, einer kommerziellen
Scripting-Sprache, hatten. Zur Zeit hat Ousterhout seine eigene Firma namens
Scriptics, um ähnlich wie Sendmail Inc. die Entwicklung der Sprache
voranzutreiben, während er auch kommerzielle Aspekte abdecken will. Wie
Perl und Python ist Tcl eine Script-Sprache die Tool Command Language. Von
Anfang an wurde Tcl mit Tk verbunden, um die Programmierung graphischer
Oberflächen zu erleichtern. Ursprünglich kommt Tk aus der
X-Windows-Welt (X11), aber in der Zwischenzeit wird auch das Windows- und
Macintosh-Interface unterstützt. 1997 gewann Tcl/Tk den Software Systems
Award, der von der Association for Computing Machinery (ACM) vergeben wird.
Es gibt zur Zeit zwischen 500.000 und einer Million Tcl/Tk-Entwickler. Pro
Woche finden ca. 12.000 Downloads von Tcl/Tk vom Scriptics FTP-Rechner statt,
wobei die Plattform-Verteilung wie folgt aussieht: 65% Windows, 30% UNIX und 5%
Macintosh. Von den drei Skript-Sprachen scheint Tcl/Tk der designierte
Nachfolger der Windows-Entwicklungsumgebungen zu werden. Die hervorragende
Unterstützung von graphischen Benutzeroberflächen könnte auch
Visual Basic-Anhänger ansprechen. Zudem bietet eine solche Sprache viele
nützliche Erweiterungen, die jedem Entwickler enorm viel Arbeit und Zeit
sparen können. Mehr Informationen unter http://www.tclconsortium.org,
dort findet man die Software und Standards. http://www.scriptics.com ist die
Web Site von John Ousterhouts Firma. Unter http://www.NeoSoft.com/tcl findet
man viele Shareware-Module zu Tcl.
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