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Der verzauberte Kessel

von Eric S. Raymond

Juni 1999

Aus dem Amerikanischen von Reinhard Gantar

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Dieses Dokument befaßt sich mit dem gerade entstehenden ökonomischen Nährboden des Phänomens Open Source. Wir enttarnen einige weit verbreitete Ansichten über die Finanzierung von Softwareentwicklung als Mythen und gehen der Preisstruktur von Software auf den Grund. Wir präsentieren eine spieltheoretische Analyse der Stabilität der Kooperation in der Open Source-Bewegung und zeigen neun Modelle für die Unterhaltung von Softwareentwicklung durch Open Source; sieben davon sind gewinnorientiert, zwei gemeinnützig. Wir fahren fort mit dem Aufbau einer qualitativen Theorie darüber, in welchen Fällen es wirtschaftlichen Sinn macht, Software unter Ausschluß der Öffentlichkeit ("Closed Source") zu entwickeln. Wir untersuchen dann einige neuartige Mechanismen, die der Markt gerade erfindet, um gewinnorientierte Open Source-Projekte zu finanzieren, darunter die Renaissance des Gedankens einer Patronage und die Idee eines sogenannten Task Markets;. Wir schließen unsere Überlegungen mit einigen vorsichtigen Vorhersagen der nächsten Zukunft ab.


1. Von Zauberei nicht zu unterscheiden

2. Mehr als nur Computerstiesel die mit Geschenken kommen

3. Der Fertigungswahn

4. Der Mythos von "Information WILL gratis sein"

5. Die Kommune steht Kopf

6. Gründe für Closed Source

7. Open Source und Gebrauchswert-Modelle

8. Warum der Warenwert problematisch ist

9. Modelle für indirekten Warenwert

10. Wann öffentlich, wann nicht-öffentlich?

11. Das Software-Geschäft als Ökologie

12. Wie man Erfolg verkraftet

13. Offene Forschung und Entwicklung und die Renaissance der Patronage

14. Wie geht es weiter?

15. Schluß: das Leben nach der Revolution

16. Bibliographie und Danksagung

17. Anhang: Warum Hersteller durch Ausschluß der Öffentlichkeit verlieren

18. History


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