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UNIX in a Nutshell (eBook)

2. Auflage Juli 2000

ISBN 978-3-89721-743-0
632 Seiten, PDF 3.5 MB
EUR10.00
Gedruckte Ausgabe:
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Kolophon

Das auf dem Cover von UNIX in a Nutshell abgebildete Tier ist ein Koboldmaki (Tarsius spec.), ein mit den Lemuren verwandtes, nachtaktives Säugetier. Seine wissenschaftliche Gattungsbezeichnung, Tarsius, leitet sich von dem stark verlängerten Fußknöchel, dem Tarsus, ab. Der Koboldmaki ist im Dschungel von Sumatra bis zu den Philippinen und Sulawesi beheimatet, wo er in den Bäumen lebt und extrem behende und schnell von Baum zu Baum springt. Es gibt drei Arten von Koboldmakis, die leider alle aufgrund der Zerstörung ihres Lebensraumes selten geworden sind.

Der Körper des Koboldmakis ist nur etwa 15 cm lang, sein buschiger Schwanz ca. 25 cm. Er hat einen weichen, braunen oder silbernen seidigen Pelz, ein rundes Gesicht und riesige Augen. Seine Arme und Beine sind lang und schmal, wie auch seine Finger, die mit runden, fleischigen Ballen versehen sind, damit er sich besser an den Bäumen festhalten kann. Koboldmakis sind nur in der Nacht aktiv, tagsüber verstecken sie sich in Knäuelen von Kletterpflanzen oder in den Wipfeln hoher Bäume. Sie ernähren sich hauptsächlich von Insekten. Obwohl sie sehr neugierige Tiere sind, neigen sie zum Einzelgängertum. Sie bringen stets nur ein Junges zur Welt, das bei der Geburt bereits halb so groß wie die Mutter ist. Gleich nach der Geburt klammert es sich mit eigener Kraft am Bauch der Mutter fest.

Koboldmakis sehen nachts sehr gut. Ihre Pupillen sind dann riesengroß, während sie bei Helligkeit zu einem winzigen Punkt zusammenschrumpfen. Der Geruchssinn ist nicht besonders gut ausgeprägt, ihr Gehör hingegen ist hervorragend.

Werden Koboldmakis bei Tag gestört, so wenden sie den Kopf zuerst in Richtung des Geräusches, wobei sie ihn um bis zu 180° drehen können, erst dann öffnen sie die Augen. Eingeborenenstämme Borneos, die früher Kopfjäger waren, hielten eine solche Begegnung mit einem Koboldmaki für ein böses Omen, das auf den möglichen Verlust des eigenen Kopfes hinwies.

Edie Freedman hat den Umschlag dieses Buches gestaltet und dabei einen Stich des Dover Pictorial Archive aus dem 19. Jahrhundert benutzt. Das Titellayout wurde von Kathleen Wilson mit Quark XPress 3.32 und ITC Garamont erstellt.


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