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Zeitmanagement für Systemadministratoren (eBook-Bundle: PDF + EPUB)

Deutsche Übersetzung von Peter Klicman
1. Auflage September 2006
ISBN 978-3-89721-680-8
232 Seiten, PDF 3 MB
EUR20.00
Gedruckte Ausgabe:
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Kolophon

Das Tier auf dem Cover von Time Management für Systemadministratoren ist ein Vielfraß (Gulo gulo). Schon immer wurde der Vielfraß für seine Stärke, Verschlagenheit, Gier und seinen Mut bewundert, und noch immer ist er ein mysteriöses Wesen. Die Ureinwohner Amerikas sehen in ihm einen Mittler zwischen Leben und Tod, und Jahrhunderte lang wurde der Vielfraß in Poesie und Kunst personifiziert und geehrt.

Vielfraße sind die größten Land bewohnenden Vertreter der Familie der Marderartigen (Mustelidae), zu denen auch das Wiesel, Stinktiere, Nerze und Otter gehören. Wie der Mensch oder der Bär setzen sie beim Gehen die ganze Fußsohle auf, weswegen sie ohne Probleme durch weichen, tiefen Schnee laufen können. Sie leben in den besonders kalten Regionen der Erde - in der Taiga und Tundra Nordamerikas und Eurasiens - und streifen zu den unterschiedlichsten Zeiten, egal ob Tag oder Nacht, als Einzelgänge auf der Suche nach Futter durch ihr weiträumiges Territorium. Dadurch sind sie auch nur schwer zu entdecken, und man weiß wenig über ihr Verhalten und ihre Lebensgewohnheiten.

Der Vielfraß ist eines der kleinsten, aber auch kraftvollsten Raubtiere und kann eine Größe von 65 bis 110 Zentimeter erreichen. Sein Körper ist gedrungen, bärenartig und sehr kräftig - er kann Beute, die dreimal so groß ist wie er selbst, über große Distanzen schleppen. Auch wenn sein Name eine Fehlübersetzung des skandinavischen "Fjellfräs" (Felsenkatze) ist, passt er doch ausgezeichnet, da sich der Vielfraß von allem ernährt, was nicht schnell genug flüchten kann: kleine Säugetiere, Schneehühner, Aas, Beeren und Eier. Er zögert auch nicht, Schafe, Rehe, junge Elche oder Rentiere anzugreifen. Selbst Wölfe oder Pumas verziehen sich lieber, wenn Vielfraße in ihre Nähe kommen. Wenn Nahrung knapp ist, kehren sie zu verlassenen Kadavern zurück, um sich an der Haut oder gefrorenen Knochen gütlich zu tun. Ihr kraftvolles Gebiss und eine entsprechend starke Muskulatur prädestiniert sie als Aasfresser.

Jahrhunderte lang wurden Vielfraße wegen ihres fantastischen Pelzes gejagt, der wie kaum etwas anderes gegen Frost und Kälte schützt. Wegen ihrer Dezimierung in den letzten Jahren sind sie in der Rote Liste der bedrohten Tiere etwa mit der gleichen Geschwindigkeit nach oben geklettert wie sie in der freien Wildbahn Bäume erklimmen.


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