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SpamAssassin (eBook)

1. Auflage November 2004

ISBN 978-3-89721-740-9
248 Seiten, PDF 8 MB
EUR10.00
Gedruckte Ausgabe:
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Kolophon

Das Tier auf dem Cover von SpamAssassin ist ein Königsgeier (Sarcoramphus papa). Königsgeier leben in den Tropenwäldern Mittel- und Südamerikas. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mexiko bis Argentinien.

Das Gefieder der 70 bis 80 cm großen Tiere ist überwiegend weiß, nur die Flügelspitzen und die Halskrause sind schwarz. Geier gelten als die „Müllabfuhr“ der Natur, da sie sich von toten oder verwesenden Tieren ernähren. In Anpassung an diese Lebensweise haben sie einen extrem dicken, starken Schnabel und kräftige Krallen, mit denen sie Tierkadaver halten und zerreißen können. Den schweren Schnabel benötigen sie besonders zum Zerlegen von zähen und dickhäutigen Tieren. Kopf und Hals sind unbefiedert, was den Vögeln dabei hilft, sich nach einem schmutzigen Mahl wieder zu säubern. Die Hautpartien des Halses sind rot und gelb.

Königsgeier bauen keine Nester. Das Weibchen legt das einzige Ei einfach in die Aushöhlung eines verrottenden Baumstumpfs oder einen durch Blitz oder Alter gespaltenen Ast. Beide Elterntiere bebrüten das Ei abwechselnd. Das geschlüpfte Geierküken ist nackt; ihm wachsen nach ein paar Tagen weiße Daunen. Erst nach 18 Monaten sind die Jungtiere gänzlich ausgefärbt, die rot-gelbe Färbung des Halses bildet sich sogar erst im dritten oder vierten Lebensjahr aus.

Königsgeier haben ausgezeichnete Augen und einen gut ausgeprägten Geruchssinn. Oftmals nutzen sie aber die Anwesenheit anderer Geierarten, um einen Futterplatz auszumachen.

Dort spielen sie eine wichtige Rolle auch für andere Aasfresser, da sie mit ihren Schnäbeln die Beute aufreißen und somit für andere zugänglich machen. Sobald ein oder zwei Königsgeier den Kadaver erreichen, dominieren sie das Geschehen – daher der Name „König“.

Königsgeier segeln oft in großen Kreisen über ihrem Revier und suchen nach Futter. Dabei nutzen sie die Luftströmungen so perfekt, dass sie stundenlang gleiten können, ohne ein einziges Mal mit den Flügeln schlagen zu müssen.


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