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3. Auflage November 2009
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Das Tier auf dem Cover des PHP 5 Kochbuchs ist ein Galapagos-Landleguan (Conolophus cristatus). Früher waren diese Reptilien auf den Galapagos-Inseln sehr zahlreich, doch leider erwiesen sich die Tiere als ausgesprochen schmackhaft für die Siedler des frühen 18. Jahrhunderts. Die Konkurrenz eingeführter Haustiere um Lebensraum und Nahrung tat dann ein Übriges, so dass der Landleguan heute auf der Insel Santiago ausgestorben ist und auf den anderen Inseln nur noch in wenigen Exemplaren vorkommt.
Galapagos-Landleguane sind entfernt mit den auf dem südamerikanischen Kontinent vorkommenden Grünen Leguanen (Iguana iguana) verwandt. Sie können etwa einen Meter lang werden, und die Männchen wiegen bis zu 15 Kilogramm. Ihre harte, schuppige Haut ist gelb mit einem Muster aus weißen, schwarzen und braunen Flecken. Sie gleichen geheimnisvollen Wesen der Vergangenheit, Drachen mit langen Schwänzen, klauenbewehrten Füßen und Rückenkamm. In Wirklichkeit sind sie aber vollkommen harmlos. Landleguane bewohnen die trockeneren Teile der Inseln, wo man sie morgens beim Sonnenbad beobachten kann. In der Mittagshitze suchen sie den Schatten von Kakteen, Felsen und Bäumen auf. Nachts schlafen sie in Erdbauten, um ihre Körperwärme aufrechtzuerhalten. Die Tiere sind zwar prinzipiell Allesfresser, aber normalerweise weit gehend auf niedrige Pflanzen und Büsche sowie Fallobst und Kakteen angewiesen. Diese Pflanzen versorgen die Reptilien mit der notwendigen Feuchtigkeit. Sie trinken aber auch Süßwasser, sofern es verfügbar ist. Je nach Größe werden Landleguane im Alter von acht bis 15 Jahren geschlechtsreif. Sie kommen zusammen und paaren sich während bestimmter Zeiträume, die von Insel zu Insel verschieden sein können. Die Weibchen wandern dann in geeignete Regionen zur Eiablage. Nachdem das Weibchen ein Loch gegraben hat, legt es zwischen zwei und 20 Eier in dieses Nest. Sie verteidigt das abgedeckte Nest gegen andere Weibchen, damit diese ihre Eier nicht an derselben Stelle ablegen. Die Leguan-Babys schlüpfen nach 85 bis 110 Tagen und brauchen etwa eine Woche, um sich aus dem Nest auszugraben. Die Tiere können bis zu 60 Jahre alt werden. Das erste Jahr jedoch ist kritisch. Neben Nahrungsknappheit bedeuten natürliche Feinde wie Habichte, Reiher oder Schlangen eine große Gefahr. Noch schlimmer sind verwilderte Katzen, denn die Kleinen müssen mindestens drei Jahre alt sein, bevor sie so groß sind, dass die Katzen ihnen nichts mehr anhaben können.
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