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1. Auflage August 2000
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Die Tiere auf dem Cover von Algorithmen mit C sind Seepferdchen (Hippocampus spec.). Seepferdchen gehören zu den Fischen und bilden zusammen mit den Seenadeln die Familie der Syngnathidae. Die Gattungs-Bezeichnung Hippocampus stammt von dem griechischen Wort für gebogenes Pferd. Die ungewöhnliche Gestalt des Seepferdchens entsteht durch etwa 50 knöcherne Platten, die den Körper wie panzerartige Ringe umschließen. Innerhalb ihres schmalen Rüssels befinden sich Röhren, durch die sie sich ernähren, indem sie Plankton und winzige Fischlarven aufsaugen. Das männliche Seepferdchen hat einen Beutel in seinem Bauch, in den das Weibchen 100 oder mehr Eier auf einmal hineinlegt. Das Männchen befruchtet die Eier in dem Beutel und behält sie je nach Art zehn Tage bis sechs Wochen bei sich, bis sie ausschlüpfen.
Seepferdchen sind meist in flachen tropischen oder subtropischen Gewässern zu finden, obwohl es auch einige Arten gibt, die in Ozeanen leben. Alle Seepferdchen benutzen ihre Bauch- und Brustflossen zum Lenken. Sie schwimmen langsam in aufrechter Position und machen häufig Pausen. Während dieser Rast wickeln sie ihren Greifschwanz um Seetang oder Korallen, um sich daran festzuhalten. Seetang und Korallen stellen Seepferdchen aber nicht nur einen Ruheplatz zur Verfügung, sondern bieten ihnen auch eine gute Tarnung.
Die größte Seepferdchenart ist das Pazifische Seepferdchen, das etwa 30 cm mißt. Das kleinste ist das Zwergseepferdchen, das nur knapp 4 cm lang ist.
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