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5. Auflage März 2007
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Kolophon
Das Tier auf dem Cover von HTML & XHTML Das umfassende Handbuch ist ein Koala. Der Koala ist ein australisches Beuteltier und das einzige Mitglied der Familie Phascolarctidae. Dieses Tierchen mit dem knuddeligen Aussehen war das Vorbild für den Teddybär, obwohl es eigentlich nicht mit den Bären verwandt ist.
Koalas klettern mit ihren außerordentlich scharfen Krallen auf Eukalyptusbäume. Sie ernähren sich fast ausschließlich von Eukalyptusblättern und -rinde. Sie sind wählerisch und fressen nur die Blätter von etwa 20 der 350 in Australien beheimateten Eukalyptusarten. Da Eukalyptusblätter die Vorläuferstoffe von Blausäure (Zyanid) enthalten, fressen Koalas gelegentlich auch Erde, die ihnen beim Entgiften ihrer Nahrung hilft. Koalas trinken in der freien Natur selten oder nie Wasser. Eukalyptusblätter bestehen zu 67% aus Wasser, und das ist genug für den Flüssigkeitshaushalt eines Koalas.
Wenn sie geboren werden, sind Koalas winzig, ungefähr ein halbes Gramm schwer. Zwillingsgeburten sind sehr selten, aber eine Mutter adoptiert ein verlassenes Koalababy, wenn sie eines findet. Der kleine Koala bleibt ungefähr sieben Monate im Beutel der Mutter. Anders als bei den meisten Beuteltieren öffnet sich der Beutel bei Koalas nach hinten, nicht nach vorne. Nach den ersten sieben Monaten gewöhnt die Koalamutter ihr Junges langsam von Muttermilch auf feste Nahrung um und bietet ihm zuerst vorverdaute Eukalyptusblätter an. Hat der kleine Koala den Beutel verlassen, trägt ihn seine Mutter noch auf dem Rücken, bis er ein Jahr alt ist. Koalas verlassen das mütterliche Revier mit achtzehn Monaten. Während der Suche nach einem eigenen Nahrungsrevier ist die Sterblichkeitsrate bei Koalas sehr hoch.
Früher gab es in Australien sehr viele Koalas, aber die Epidemien von 1887 bis 1889 und von 1900 bis 1903 sowie die uneingeschränkte Bejagung im 20. Jahrhundert brachten die Koalas an den Rand des Aussterbens. Sie gehören jetzt zu den geschützten Tierarten, und ihre Population erholt sich wieder, allerdings gegenwärtig nur im Osten Australiens.
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