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1. Auflage September 2004
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Kolophon
Auf dem Cover von Eclipse sind Orangestreifen-Falterfische (Chaetodon ornatissimus) abgebildet. Man erkennt diese Fische leicht an ihrer weißen Färbung mit den parallelen Längsstreifen. Ein schwarzes Augenband verläuft quer über den Kopf, um das Auge zu tarnen. Dies ist eine Anpassung zum Schutz vor Raubfischen, die so über die Richtung im Unklaren gelassen werden, in die die Schmetterlingsfische bei einem Angriff fliehen. Falterfische haben seitlich abgeflachte Körper, mit denen sie ausdauernd durch die engen Spalten der Korallenriffe schwimmen können. Als Riffbewohner sind sie in den tropischen Meeren des Indo-Pazifik beheimatet, wo sie sowohl flache Lagunen als auch dem offenen Meer zugewandte Riffe bewohnen.
Ausgewachsene Falterfische sind meist monogam. Während des Tages suchen die Paare in ihrem Revier nach Nahrung, nachts schlafen sie in versteckten Nischen des Riffs. Sie laichen in der Dämmerung, indem sie 10 bis 20 Meter über ihr Revier ins offene Wasser emporsteigen und eine weiße Wolke von Sperma und Eiern abgeben. Die befruchteten Eier sind so winzig, dass sie im Wasser schweben und von der Strömung verbreitet werden. Nach etwa 30 Stunden schlüpfen die Fischlarven, die zunächst durch Knochenplatten geschützt sind. Die Jungfische werfen diese Rüstung jedoch bald ab. Bis zum Erreichen der Geschlechtsreife im Alter von etwa einem Jahr leben sie solitär. Falterfische haben kurze Kiefer und bürstenartige Zähne, mit denen sie ihre Hauptnahrung, Korallen-Polypen, abknabbern. Aufgrund dieser spezifischen Nahrungsansprüche überleben die sensiblen Fische nicht sehr gut außerhalb des Korallenriffs. Wenn sie in einem Aquarium gehalten werden, sind sie sehr anfällig für Krankheiten, Bakterieninfektionen und Unterernährung.
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