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Deutsche Übersetzung von Jørgen W. Lang
2. Auflage Mai 2007
ISBN 978-3-89721-774-4
576 Seiten, PDF ca. 11.8 MB
EUR32.00
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Kolophon
Bei den Fischen auf dem Cover von CSS – Das umfassende Handbuch handelt es sich um Lachse. Zur Familie der Lachse (Salmonidae) gehören viele verschiedene Arten. Zwei der häufigsten Arten sind der Pazifische Lachs und der Atlantische Lachs.
Der Pazifische Lachs (Oncorhynchus spec.) lebt in den Gewässern des Nordpazifiks vor den Küsten Nordamerikas und Asiens. Es gibt fünf Arten des Pazifischen Lachses, die ein Durchschnittsgewicht zwischen zehn und dreißig Pfund erreichen. Pazifische Lachse schlüpfen im Herbst im Süßwasser, wo sie im kiesigen Flussbett während des Winters heranwachsen und dann als einige Zentimeter große Jungfische hervorkommen. Sie leben daraufhin noch ein bis zwei Jahre in Flüssen oder Seen, um sich anschließend flussabwärts in Richtung Meer aufzumachen. Dort leben sie einige Jahre, bis sie wieder exakt an den Ort ihrer Geburt zurückkehren, um abzulaichen und zu sterben. Der Atlantische Lachs (Salmo salar) lebt im Nordatlantik vor den Küsten Nordamerikas und Europas. In Europa gibt es viele verschiedene Arten in der Familie der Salmoniden, zu denen auch die Forelle (Salmo trutta) und der Saibling (Salvelinus spec.) gehören. Ihr Durchschnittsgewicht liegt zwischen 10 und 20 Pfund. Der Lebenszyklus des Atlantischen Lachses ähnelt dem des Pazifischen Lachses. Ein wichtiger Unterschied ist jedoch, dass der Atlantische Lachs nach dem Ablaichen nicht stirbt. Er kann ins Meer zurückkehren und dann den Fluss zum erneuten Ablaichen aufsuchen, in der Regel zwei- bis dreimal. Lachse sind anmutige Fische von silberner Farbe mit schwarzen Flecken auf dem Rücken und den Flossen. Ihre Nahrung besteht aus Plankton, Insektenlarven, Garnelen und kleinen Fischen. Ihr außerordentlich guter Geruchssinn hilft den Lachsen, aus dem Ozean flussaufwärts vorbei an vielen Hindernissen wieder exakt an ihren Geburtsort zurückzufinden. Einige Lachsarten verbringen jedoch ihr gesamtes Leben im Süßwasser und suchen nie das Meer auf. Lachse sind ein wichtiger Teil des Ökosystems, unter anderem weil ihre verwesenden Körper das Flussbett düngen. Ihr Bestand ist jedoch über die vergangenen Jahre stark zurückgegangen. Ursachen für diesen Rückgang gibt es viele, wie die Zerstörung ihrer Lebensräume, Überfischung, Verbauung ihrer Wege zurück in die Laichgewässer durch Schleusen und Dämme, saurer Regen, Trockenheiten, Überflutung und Verschmutzung.
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