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C# Kochbuch (eBook-Bundle: PDF + EPUB)

Deutsche Übersetzung von Lars Schulten
1. Auflage August 2006
ISBN 978-3-89721-679-2
768 Seiten, PDF 9 MB
EUR20.00
Gedruckte Ausgabe:
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Kolophon

Das Tier auf dem Cover von C# Kochbuch ist eine Gewöhnliche Strumpfbandnatter (Thamnophis sirtalis). Der kuriose Name dieser Schlangenart leitet sich von dem markanten Strichmuster auf ihrem Rücken ab, das entfernt an die Strumpfbänder vergangener Tage erinnert, mit denen die Herren und Damen ihre Strümpfe befestigten: ein schmaler Streifen in der Mitte des Rückens mit jeweils einem breiteren Streifen an den beiden Flanken. Dieses Muster und seine verschiedenen Farbvarianten sind ein guter Schutz vor Fressfeinden, da die Tiere visuell fast mit ihrer Umgebung verschmelzen. Die Strumpfbandnatter ist die häufigste Schlangenart Nordamerikas und kommt selbst in Alaska vor.

Erwachsene Strumpfbandnattern erreichen eine Größe von 46 bis 130 Zentimetern. Weibchen sind normalerweise etwas größer, haben dafür aber einen kürzeren Schwanz und eine Verdickung an der Stelle, wo Schwanz und Körper zusammentreffen. Die Strumpfbandnatter ist, anders als andere Schlangen, "ovovivipar", was bedeutet, dass die Jungen schon vollständig entwickelt sind, wenn sie aus den Eiern schlüpfen. Während oder kurz nach der Geburt bricht die weiche Schale bzw. Eihülle auf, so dass es den Anschein hat, als würden die kleinen Schlangen wie Säugetiere lebend zur Welt kommen. Ein Weibchen bringt zwischen 10 und 40 Baby-Schlangen zur Welt. Einmal geschlüpft, sind die Kleinen ganz auf sich selbst gestellt. In den ersten Monaten sind sie eine leichte Beute für ihre Feinde, nur die Hälfte aller Jungschlangen überstehen das 1. Lebensjahr.

Strumpfbandnattern gehören zu den wenigen Tieren, die Kröten, Molche und andere Amphibien fressen, die wegen ihrer giftigen Sekrete von anderen Tieren verschmäht werden. Doch hängt es sehr von ihrer Umwelt ab, welche Nahrung sie jagen. Meist handelt es sich dabei um Regenwürmer und Amphibien, doch sie verspeisen auch Jungvögel, Fische und jungen Nagetiere. Die Strumpfbandnatter selbst bedient sich eines giftigen Sekrets, mit dem sie ihre Beute lähmt oder tötet, um diese dann im Ganzen zu verschlingen. Für Menschen ist dieses Gift allerdings ungefährlich.


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