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C# 3.0 Entwurfsmuster (eBook)

Deutsche Übersetzung von Thomas Demmig
1. Auflage August 2008
ISBN 978-3-89721-827-7
336 Seiten, PDF ca.17 MB
EUR15.00
Gedruckte Ausgabe:
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Kolophon | Website des Autors mit Beispielen |


Kolophon

Das Tier auf dem Einband von C# 3.0 Entwurfsmuster ist eine Graugans (Anser anser), wahrscheinlich eines der ersten Haustiere des Menschen. Archäologische Funde lassen vermuten, dass Hausgänse schon vor 3.000 Jahren bei den alten Ägyptern und bei den Römern lebten. Diese recht großen Tiere wiegen gewöhnlich zwischen 2 und 5,5 kg, haben eine Flügelspannweite von 1,50 bis 1,70 m und eine Länge von 75 bis 85 cm. Ihr Gefieder ist graubraun, der Bauch weiß und der untere Brustbereich grau schattiert. Sie haben große gelbe Schnäbel und rosafarbene Füße und Beine. (Jungtiere haben graue Beine und Füße, die mit der Zeit erst rosa werden.) Graugänse sind Zugvögel, die im Winter in den Süden oder Westen fliegen, um dem rauen Klima zu entkommen. Im Sommer leben sie in Schottland, Island und Skandinavien und im Osten bis nach Deutschland, Polen und Russland. Im Herbst ziehen die Gänse aus Island auf die britischen Inseln, während die aus den übrigen europäischen Gebieten in die Niederlande, nach Frankreich, Spanien oder Ostafrika fliegen. Die geselligen Tiere unternehmen ihre weiten Reisen in Gruppen, oft in der bekannten V-Formation. Ihre Gruppen können von kleineren Familien bis hin zu Schwärmen von zehntausenden von Gänsen reichen. Der Beginn ihrer Fortpflanzungszeit ist je nach geografischer Lage unterschiedlich. In Schottland beginnt das Brüten Ende April, in Island Anfang Mai und im restlichen Europa früher. Während der Brutzeit leben Graugänse in Marschen und Sumpfgebieten, also an Orten mit üppiger Vegetation. Ihre Nester bauen sie in großer Höhe, um die Eier vor Räubern zu schützen. Ein Muttertier kann bis zu zwölf Eier legen, normalerweise sind es aber zwischen vier und sechs. Die Eier werden etwa 26 Tage lang ausgebrütet. Nach dem Schlüpfen warten die Jungtiere mit dem Verlassen des Nests so lange, bis sie trocken sind. Sie ernähren sich selbst, unter Aufsicht ihrer Eltern. Die durchschnittliche Lebensdauer beträgt 20 Jahre. Graugänse ernähren sich von Gräsern, Wurzeln und Wurzelstöcken von Sumpfpflanzen und von kleinen Wassertieren. Ihnen munden auch einige Kulturpflanzen (Hackfrüchte wie Rüben, Kartoffeln und Möhren), was Landwirten einigen Kummer bereitet. Zu ihren Feinden in der Luft gehören Steinadler, Raben und Falken; am Boden müssen sich die Tiere vor streunenden Hunden, Füchsen und Menschen in Acht nehmen. Vom Menschen wird die Graugans wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches und der Daunen und Federn gejagt; die Daunen werden als Füllung für Kopfkissen, Decken und Bekleidung verwendet. Der römische Kaiser Cäsar erklärte die Graugänse 390 v.Chr. als heilig und verbot es, sie zu töten und zu essen. Er schrieb ihnen zu, das Reich vor einem Angriff beschützt zu haben. Er glaubte, dass die lauten Rufe der Gänse die Römer alarmiert und vor einer Eroberung bewahrt hatten, als die Gallier versuchten, die Stadt anzugreifen. Das Bild auf dem Titel ist aus dem Dover Animals Book. Die Schriftart auf dem Einband ist Adobe ITCGaramond. Der Font des Texts ist Linotype Birka; die Überschriften sind Adobe Myriad Condensed; der Font für Code ist TheSans Mono Condensed von LucasFont.


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