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LinuxTag 2002

LinuxTag 2002Vom Donnerstag, den 6. Juni bis Sonntag, den 9. Juni findet der LinuxTag statt, diesmal in Karlsruhe im Kongreßzentrum (Anreisebeschreibung). Unter dem Motto "Where dot com meets dot org" finden Sie auf dieser Messe alles rund um Linux und freie Software, sowohl Open Source-Projekte als auch zahlreiche Firmen, die in diesem Bereich aktiv sind. Neben der Ausstellung (Liste der Aussteller) gibt es auch wieder eine ganze Reihe interessanter Vorträge und von den teilnehmenden Open Source-Projekten organisierte Workshops.

Im ZooAuch wir sind wieder mit einem Stand vertreten, besuchen Sie uns in der Gartenhalle: Stand X136 Y102. Dort können Sie in aller Ruhe in unseren Büchern blättern und Neuerscheinungen, wie z.B. die zweite Auflage des Linux-Gerätetreibers, oder Linux-Kassiker von O'Reilly erwerben. Übrigens, wenn Sie das LinuxTag-Messe-Kit erwerben, können Sie jederzeit dem Messetrubel entfliehen und bei freiem Eintritt mal kurz in den benachbarten Zoo hinüberwechseln und sich dort das eine oder andere O'Reilly-Covertier im Original ansehen.

Und wenn dann doch die Messe (und natürlich auch der Zoo) schließt? Dann sollten Sie eigentlich feststellen können, daß Karlsruhe im Süden Deutschlands liegt und bei den Wärme-(manche sagen Hitze-)rekorden regelmäßig nur noch von Freiburg übertroffen wird. Auch abends ist es meist noch so warm, daß man lange draußen sitzen kann. Und was böte sich da besser an, als im Freien noch ein Bier zu trinken oder auch zwei? Fast jede Kneipe in Karlsruhe hat mittlerweile draußen Tische stehen oder Bierbänke im Hinterhof, schon in der im Osten an das Kongreßzentrum angrenzenden Südstadt sollten Sie fündig werden, z.B. am Werderplatz.

Sollten Sie aus dem Südosten Deutschlands kommen und sich unter einem Biergarten mehr vorstellen als ein paar Bänke und Tische in einem Hinterhof, müssen Sie in Karlsruhe allerdings etwas weitere Wege auf sich nehmen: z.B. in die Oststadt zum Biergarten des Höpfner Burghofs (hier der Link Biergarten) an der Haid-und-Neu Straße (Nummer 18) oder in den Westen zum Kaisergarten in der Kaiserallee 23, beides schöne Biergärten, in denen man unter großen Bäumen sitzt.

VogelbräuWenn Sie sich mit den Bieren der großen einheimischen Brauereien nicht so recht anfreunden wollen, sollten Sie mal das unfiltrierte Bier "der wahrscheinlich kleinsten Brauerei im Ländle" das Vogelbräu im Vogelbräu in der Kapellenstraße 50 probieren, das hat schon viele überzeugt. Daß man im Süden auch Wein trinken kann, den eigenen badischen oder auch den der jenseits des Rheins lebenden Pfälzer und Elsäßer, braucht ja wohl nicht eigens erwähnt zu werden.

Sollten Sie aus der Mitte Deutschlands kommen und gewohnt sein, an jeder Ecke Ihren Hunger mit ordentlichen Fritten stillen zu können, könnten Sie in Karlsruhe leider leicht enttäuscht werden. Die fachgerechte Zubereitung dieser Speise gehört im Süden nicht zum Standard (dafür kann fast jeder Bäcker ordentlich Laugenbrezeln und anderes Laugengebäck backen, schon mal als Hinweis auf das Frühstück ;-). Aber es gibt auch hier Lichtblicke, z.B. den oben genannten Kaisergarten, die Rote Taube in der Kriegsstr. 276 und den berühmt berüchtigten Karlsruher Ballermann, den ältesten Ballermann überhaupt, ein Imbiß an der Uni in der Englerstr. 14, der mit seiner "Currywurst explosiv" schon manchen Helden in die Knie gezwungen hat!

KippeAls Ersatzdroge bieten sich aber auch die "Bratkartoffeln" (das sind frittierte Kartoffelscheiben) in der Kippe in der Gottesauer Straße 23 an. Der Name dieser Kneipe rührt übrigens daher, daß es hier Tabak zum selber drehen in einer großen Kiste an der Theke "für umsonst" gibt. In der Umgebung der Kippe und des nahegelegenen Vogelbräu finden sich eine ganze Reihe netter Kneipen (Pfannenstiel, Weißer Stern, Dorfschänke, Zwiebel, um nur einige zu nennen).

Für die Gestaltung des weiteren Abends sei hier nur noch auf die Website des Stadtmagazins Klappe auf verwiesen mit seinem Veranstaltungskalender und den Kurzvorstellungen der Clubs und Discos der Region.

Und dann, am nächsten Morgen? Wie wär's mit einem Hammerfrühstück? Das Hammerfrühstück für 2,50 Euro besteht aus zwei Brötchen, Knäckebrot, Wurst, Käse, einem Ei, Butter, Marmelade, Quark, Obst und 'was Süßem. Das gibt es in der Kippe (s.o.), im Stövchen in der Waldstr. 54 oder im Bleu in der Kaiserallee 11. So gestärkt kann man sich dann getrost wieder dem LinuxTag zuwenden.

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