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LinuxTag 2002

Vor dem Hintergrund der allgemeinen Flaute im IT-Bereich war der LinuxTag 2002 in Karlsruhe eine rundum erfolgreiche Veranstaltung: Die Ausstellungsfläche in der Gartenhalle war zwar im Vergleich zu 2001 in Stuttgart deutlich kleiner, die Zahl der Aussteller aber konstant geblieben und die über 13 000 Besucher an den vier Messetagen sorgten in den Gängen und an den Ständen für geschäftiges Treiben.

StadthalleAuf großes Interesse stießen auch die in den verschiedenen Sälen der Stadthalle gehaltenen Vorträge. Zum Teil war der Andrang so groß, daß selbst im größten Saal Zuschauer stehen mußten bzw. daß gar nicht alle Interessenten in den Saal paßten. Abgesehen von dem einen oder anderen mehr werbenden als informativen Vortrag in der Reihe "Firmenvorträge", boten die Sprecher dem Publikum geballte Informationen zu einem weiten Spektrum von harten technischen Themen bis hin zu gesellschaftlich-philosophischen Fragestellungen.

Eines der Themen, über die unter den Besuchern am kontroversesten diskutiert wurde, war "United Linux", die von Suse, Caldera, Connectiva und TurboLinux geplante gemeinsame Linux-Distribution für den Unternehmenseinsatz. Während diese Initiative von Vertretern der Industrie als wichtiger Schritt hin zu einer Vereinheitlichung begrüßt wird, gibt es durchaus Bedenken gegenüber diesen Bestrebungen innerhalb der Community: Vereinheitlichungen seine zwar sinnvoll, aber die freie Verfügbarkeit dürfe keinesfalls eingeschränkt werden. Einen guten Eindruck von dieser Diskussion vermittelt das Protokoll des Chats zu diesem Thema, den Heise am Freitag, den 7.6 mit Vertretern u.a. von Suse, Red Hat, LIVE und des Debian-Projekts direkt vom LinuxTag aus organisiert hat.

Am KDE-StandIn der für den LinuxTag typischen Mischung vom Anzugträger bis hin zu langbärtigen Freak zeigte sich wieder, daß das Motto der Veranstaltung "where .com meets .org" mehr ist als ein griffiger Marketingsolgan. Während die großen Distributionen und etablierten Firmen die Ausstellung mit Ihren aufwendigen Stände und auffälligen Umhängetaschen optisch dominierten, waren die Stände der zahlreichen anwesenden Open Source-Projekte und Initiativen (Gimp, Gnome, KDE, PHP, Zope, FSF, Pingos u.a.) wieder besonders dicht umlagert. Am PHP-Stand hatte man außerdem prominenten Besuch: den "PHP-Daddy" (so sein Namensschild) Rasmus Lerdorf (der Herr mit dem orangenen T-Shirt auf diesem Foto).

Am O'Reilly-StandRasmus Lerdorf signierte auch Exemplare des bei O'Reilly im Frühjahr erschienenen Buches Programming PHP, die anschließend an unserem Stand verkauft wurden. Auch sonst hatten wir neben unseren aktuellen Neuerscheinungen (z.B. der 2. Auflage des Linux-Gerätetreibers, Managing & Using MySQL, ebenfalls in der zweiten Auflage und Web Database Applications with PHP & MySQL) einige Highlights zu bieten: Drei englischsprachige Bücher haben wir zu einem attraktiven Messepreis angeboten, es gab die letzten Linux-Anatomie-Poster und das Poster und die Postkarten mit den O'Reilly Tierkreiszeichen. Viele Besucher nutzten auch die Gelegenheit, den anwesenden Lektorinnen und Lektoren Fragen zu stellen, auf neue Themen hinzuweisen oder über Buchprojekte zu sprechen.

PfauEin Besucher, den wir gerne an unserem Stand gesehen hätten, war der XML-Pfau. Sonst spektakulären öffentlichen Auftritten nicht abgeneigt, hatte er sich aber leider den Termin für den LinuxTag falsch notiert und seine schillernden Schwanzfedern schon abgeworfen und so unbeschwänzt wollte er dann doch nicht an unseren Stand kommen. Seine Neugier trieb ihn aber immer wieder an die Fenster der Gartenhalle, durch die er das Getümmel aus Pinguinen und anderen schrägen Vögeln so interessiert beobachtete, daß er gar nicht merkte, daß er fotographiert wurde.

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