Der Geek-Atlas
Der Geek-Atlas listet 128 Orte auf der gesamte Welt auf, wo Wissenschaft, Mathematik oder Technik erlebt werden kann. Jeder Ort wird in einem eigenen Kapitel beschrieben und darUber hinaus wird ein technisches oder wissenschaftliches Thema behandelt, das mit diesem Ort in Verbindung steht. Ob als informatives Reisebuch oder zur Inspiration für den nächsten Urlaub: Der Geek-Atlas ist ein einzigartiges Buch, das in keinem Geek-Rucksack und bei keiner Urlaubsvorbereitung fehlen darf.
Wir haben viele, sehr viele Einsendungen zu unserem Webspecial-Gewinnspiel erhalten. Eine Auswahl der Geek-Ausflugstipps unserer O'Reilly-Leser haben wir hier für Sie zusammengestellt. Viel Spaß beim Lesen und beim Entdecken!
Besuchen Sie auch die Webseite The Geek Atlas des Autors John Graham Cumming. Dort tauschen Geeks ihre Tipps, Geschichten, Videos und Fotos aus und machen so den Geek-Atlas zu einem interaktiven Erlebnis!
Die lebendige Geschichte der Wissenschaften ist überall um uns herum, man muss nur wissen, wo man hinschauen muss. Mit diesem einzigartigen Reiseführer kann man 128 Orte auf der Welt kennen lernen, die für bedeutsame Ereignisse in Wissenschaft und Technik stehen. Erlebe das Foucaultsches Pendel, das in Paris schwingt; erfahre Interessantes über das größte Wissenschaftsmuseum der Welt, das Deutsche Museum in München; besuche einen Ableger des Newtons Apfelbaums am Trinity College in Cambridge und vieles, vieles mehr...
Jeder Ort in Der Geek-Atlas stellt eine außerordentliche Entdeckung oder Erfindung in den Mittelpunkt und befasst sich darüber hinaus auch mit den Menschen und Geschichten, die hinter diesen Erfindungen stehen. Alle Orte werden mit interessanten Fotos vorgestellt und die Themen mit zahlreichen Zeichnungen illustriert. Das Buch ist nach Ländern aufgeteilt, für alle interessanten Orte werden auch - neben nützlichen Tourismusinformationen - die genauen GPS-Daten aufgeführt.
Eine kleine Auswahl der interessanten Orte:
- Bletchley Park in Großbritannien, wo der Enigma-Code geknackt wurde
- die Alan-Turing-Gedenkstätte in Manchester
- die Hornantenne in New Jersey, wo die Big-Bang-Theorie bestätigt wurde
- das National Cryptologic Museum in Fort Meade in Maryland (USA)
- die Trinity Test Site in New Mexico, wo die erste Atombombe gezündet wurde
- das National Museum of Scotland in Edinburgh, wo das Schaf Dolly ausgestopft ausgestellt wird
Jeder Ort, der im Geek-Atlas vorgestellt wird, hat einen besonderen mathematischen, technischen oder wissenschaftlichen Hintergrund. Orte, die das Geek-Herz schneller schlagen lassen.
Ausführliche Informationen zum Buch finden Sie hier.
John Graham Cumming ist ein umherstreunender Programmierer, der bereits in England, Kalifornien, New York und Frankreich lebte. Er arbeitete fUr zahlreiche Startup-Unternehmen, entwickelte unter anderem das preisgekrönte Open-Source-E-Mail-Programm POPFile und schrieb zahlreiche Artikel für Zeitschriften wie The Guardian, Dr. Dobb's Journal und das Linux Magazine.
- Alle Orte des Geek-Atlas auf Google Maps
- Florian Endres: Der Maschsee in Hannover
- Thomas Sebastian Jensen: Die Phänomenta in Flensburg
- Gerald Schroeder und Oliver Döschner: Das Arithmeum in Bonn
- Olaf Heimburger: Das Deutsche Technikmusem in Berlin
- Sven Geggus und Markus Lamers: Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe
- Henrik Heigl: berlin congress center
- Oliver Steinke : St. Johannis in Hannover und Heinz Nixdorf MuseumsForum, Paderborn
- Claudia Gerbersmann: Das Museon in Den Haag, Niederlande
- Michael Werner und Christoph Ritterbach: Das TECHNOSEUM in Mannheim
- Ludwig Schuster: Das Informationszentrum des Kernkraftwerkes Krümmel und Brunsbüttel
- Arndt Wandrey: Deutsches Elektronen-Synchrotron
- Martin Sauer: Das Technikmuseum in Kassel
- Bernd Sommerfeld: Das Computerspiele Museum, Berlin
- Steffen Birnbaum: Der Wilhelm-Ostwald-Park Großbothen bei Grimma
Florian Endres empfiehlt: Der Maschsee in Hannover
lat 52.351780, lng 9.745118
Mein Geek-Ausflugstipp ist ein bekanntes Zeil, über dass man doch wenig weiß. Ich schlage den Maschsee in Hannover vor. Klar kennt jeder Besucher der wunderschönen (man beachte die Ironie) Stadt an der Leine den Maschsee, doch die wenigsten wissen, dass der Maschsee küntslich angelegt wurde. Und genau deshalb ist er ein Geek-Ausflugsziel. Denn nur Nerds können sich solche Fakten merken und interessieren sich dafür ;) Nein, ernsthaft: Der Maschsee wurde in den 30er Jahren als ABM geschaffen. Und mein Opa hat daran mitgearbeitet. Daran muss ich ständig denken, wenn ich dort spaziere. Ganz in der Nähe gab es bis letztes Jahr ein weiteres Geek-Ziel: Ein schiefer Aufzug. Leider gibt es diesen aber nicht mehr im Rathaus. .
Thomas Sebastian Jensen empfiehlt: Die Phänomenta in Flensburg
lat 54.796643, lng 9.430547
Ich möchte auch noch einen Ausflugtipp abgeben: Die Phänomenta in Flensburg. Es handelt sich dabei um eine Ausstellung, in der man verschiedene Experimente selbst durchführen kann und dabei mit viel Spaß zahlreichen phsyikalischen Phänomenen auf die Spur kommen kann.
Gerald Schroeder und Oliver Döschner empfehlen: Das Arithmeum in Bonn
lat 50.731203, lng 7.104846
Ein Muss für Entdecker „diskreter“ Welten ist das Arithmeum in Bonn. Die Eigenwerbung dazu stimmt mit der Realität überein: Das Arithmeum soll ein Gesamterlebnis vermitteln: Hierzu gehört nicht nur das Lernen, Erfahren und Verstehen von wissenschaftlichen und technischen Fakten, sondern auch der ästhetische Genuss von Architektur, Ausstellungsdesign und die Vermittlung von Kunst. Der Besuch des Arithmeums soll zeigen, dass Wissenschaft nicht nur spannend und faszinierend, sondern auch schön, ja sogar lustvoll sein kann. Im Arithmeum erlebt man:
Bild von http://www.arithmeum.uni-bonn.de
- bizarre Räderwerke des mechanischen Rechnens
- Faszination moderner höchstintegrierter Logikchips
- historische Rechenbücher bis zurück zu Gutenbergs Zeit
- Begegnung von Kunst und Wissenschaft
- Museumskonzerte
Olaf Heimburger empfiehlt: Das Deutsche Technikmuseum in Berlin
lat 52.498998, lng 13.376473
Mein Geek-Tip ist das Deutsche Technikmusem in Berlin. Es ist nicht so gross wie das Deutsche Museum in München, bietet aber eine breite Palette an technischen Perlen. Von Konrad Zuse Z1 bis zum Rosinenbomber ist nahezu alles vorhanden was das Technikherz begehrt. Besonders schön ist der alte Lokschuppen auf dem Gelände des alten Anhalter Bahnhofs. Tägliche Workshops wie zur Buchdruckkunst oder zur Papierherstellung, wechselnde Ausstellungen und Sonderveranstaltung mit Öffnungen der Oldtimer-Depots oder dem Historischen Berliner Hafen runden das Bild ab. Besonders beliebt ist das Museum an regnerischen Tagen bei Familien. Weitere Information finden sich hier: http://www.sdtb.de
Sven Geggus und Markus Lamers empfehlen: Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe
lat 49.001, lng 8.384
Sven Guggus: Ich bin überrascht, dass der fehlt: Am Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe (49.001,8.384) gibt es den Computer Zuse Z22 mit der Seriennummer 13. Den ältesten noch voll funktionsfähige und originalgetreu erhaltene Röhrenrechner der Welt! Muss man gesehen haben! http://www.zkm.de/algorithmische-revolution/index.php?module=pagemaster&PAGE_user_op=view_page&PAGE_id=131
Markus Lamers: Das ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie) in Karlsruhe darf natürlich im Geek-Atlas auf keinen Fall fehlen! Mehr Infos: http://zkm.de/ Die teils dauerhaften und teils wechselnden Ausstellungen sind immer wieder sehenswert! Viele Exponate laden zum anfassen und ausprobieren ein. So kann man z.B. virtuell eine Straßenbahn quer durch Karlsruhe steuern.
Das ZKM_Foyer © ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe Foto: Fabry
Henrik Heigl empfiehlt: berlin congress center
lat 52.520929, lng 13.416274
Mein Ausflugstipp ist ist das bcc (berlin congress center) in Berlin zwischen dem 27.12. und 1.1. eines jeden Jahres. Da findet der Chaos Communication Congress unweit des Messeturms statt. Ebenso in der Nähe ist der Alexanderplatz und der obligatorische Dunkin Donuts wo man zur Weinachtszeit bunte Donuts aller Art bekommt. Der Congress selbst endet am 30.12. und von da an kann man Silvester gut in Berlin feiern, um dann am 1. des neuen Jahres wieder nach Hause zu fahren.
Oliver Steinke empfiehlt: St. Johannis in Hannover und Heinz Nixdorf MuseumsForum, Paderborn
lat 52.371729, lng 9.728172 und lat 51.733477, lng 8.737206
Ich habe zwei Reisevorschläge. Zum einen sollte man die Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis in Hannover besuchen, dort wurde im Jahr 1716 Gottfried Wilhelm Leibniz beigesetzt, mit dessen Arbeiten am Dualsystem die Grundlagen der Computertechnik geschaffen hat. Danach sollte man sich ins Leibnizhaus begeben und dort die Ausstellung über Gottfried Wilhelm Leibniz ansehen.Der zweite Reisevorschlag geht nach Paderborn ins Heinz Nixdorf MuseumsForum. http://www.hnf.de/ Dort gibt es viele Ausstellungen und Veranstaltungen über die Geschichte der Informationstechnik.
Claudia Gerbersmann empfiehlt: Das Museon in Den Haag
lat 52.090018, lng 4.279504
Mein Tipp ist das Museon in Den Haag (www.museon.nl). Das Museon ist ein populärwissenschaftliches Museum mit einer festen und wechselnden Ausstellungen zu den Themen Biologie, Geologie, Geschichte, Archäologie, Naturwissenschaft, Technik und Völkerkunde. Die Eintrittskarte enthält einen Barcode, mit dem verschiedene Experimente in Gang gesetzt werden können. Damit kann man auch nach dem Besuch die Webseite des Museums besuchen und sich dort wieder einloggen. Im Museum kann man viel ausprobieren (z.B. eine Sturmflut über den Niederlanden erzeugen und zusehen, wie sich das Delta-Sperrwerk schließt), und es wird viel durch Multimedia erläutert (allerdings auf Niederländisch und Englisch). Kinder haben besonders viel Spaß, aber auch für Erwachsene ist es sehr lehrreich. Schließlich liegt das Museum direkt neben dem Oniversum (http://www.omniversum.nl/) , einem Großbildkino in einer Kuppel, in dem man spektakuläre Naturfilme und Reportagen auf einer riesigen, halb runden Leinwand ansehen kann. Und für die Kulturinteressierten liegt noch das Gemeentemuseum von Den Haag (http://www.gemeentemuseum.nl/) direkt nebenan, ein wunderbares Gebäude aus den 30er-Jahren, wo man die größte Sammlung Mondriaans der Welt besichtigen kann. Und die Stadt Den Haag bietet auch noch viel Interessantes!
Michael Werner und Christoph Ritterbach empfehlen: Das TECHNOSEUM in Mannheim
lat 49.478905, lng 8.501172
Mein Geek-Ausflugstipp ist das TECHNOSEUM in Mannheim. Dort gibt es eine Daueraustellung:
Das Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim (ab 2010: TECHNOSEUM) gehört neben dem Deutschen Museum in München und dem Deutschen Technikmuseum in Berlin zu den größten Technikmuseen in Deutschland. Die Entwicklungen in Naturwissenschaften und Technik vom 18. Jahrhundert bis heute sowie der soziale wirtschaftliche Wandel, den die Industrialisierung in Deutschland ausgelöst hat, sind die übergreifenden Themen der Dauerausstellung. Maschinen werden nicht einfach gezeigt, sondern in Ensembles inszeniert, um einen lebendigen Eindruck einstiger Arbeitswelten zu vermitteln. Vorführtechniker erklären Arbeitsabläufe und beantworten individuell die Fragen der Besucher. Experimentierstationen erläutern naturwissenschaftliche Grundlagen und zeigen auf, zu welchen Erkenntnissen und technischen Erfindungen sie schließlich führten.
Die Mitmach-Ausstellung "Elementa" Wieso ist eigentlich ein Umzugskarton so stabil? Und was hat Leonardo da Vinci damit zu tun? Die Mitmach-Ausstellung des TECHNOSEUM vermittelt nicht nur naturwissenschaftliche Grundlagen, sondern zeigt gleichzeitig, zu welchen technischen Erfindungen naturwissenschaftliche Experimente führten und führen. Auf diese Weise präsentiert das Landesmuseum Wissenschaft und Technik in ihren jeweiligen historischen Zusammenhängen - und macht sie dadurch verständlich. Hier können die Besucherinnen und Besucher selbst ausprobieren, wie man Lasten heben und eine Rohrpost verschicken kann, wie eine Dampfmaschine funktioniert und wie ein Modellflugzeug im Windkanal abhebt. Und wer noch nicht weiß, welche Räder am besten auf Schienen rollen: einfach ausprobieren! Die Elementa 1 auf Ebene A veranschaulicht als "Erfinderwerkstatt um 1800" bahnbrechende Erfindungen aus der Zeit der Gebrüder Montgolfier. Auf Ebene D werden mit der Elementa 2 Experimente aus der Zeit um 1900 thematisiert. Eine "Elementa 3" befindet sich aktuell in der Vorbereitung und soll bis Mitte 2011 fertig gestellt sein: In ihr werden Versuchstationen zu Naturwissenschaft und Technik Erkenntnissen ihren Platz finden, die um das Jahr 2000 im Mittelpunkt standen und die Entwicklung des 21. Jahrhunderts prägen werden. Im Laboratorium der Elementa können kleine Forscher unter kompetenter Anleitung chemische und physikalische Versuche durchführen. Vor allem Gruppen und Schulklassen nutzen dieses Angebot - immer freitags steht das Laboratorium aber auch einzelnen Nachwuchstüftlern offen: Beim TECHNOclub für Kinder im Grundschulalter sowie beim Forschertreff für Mädchen und Jungen ab der 5. Klasse (können alte Altersklassen in die weite Welt der Technik eintauchen. Sonst gibt es auch viele Sonderaustellungen, z.B. zur Zeit "Nanotechnologie im Fokus".
Ludwig Schuster empfiehlt: Das Informationszentrum des Kernkraftwerkes Krümmel und Brunsbüttel
lat 49.477777, lng 8.501054 und lat 53.411493, lng 10.406452
Das Informationszentrum des Kernkraftwerkes Krümmel und Brunsbüttel http://www.vattenfall.de/www/vf/vf_de/225583xberx/225613dasxu/225933bergb/226503kerng/226173kraft/1603049vene/1603502dialo/index.jsp bietet einen sehr interessanten Einblick. Die Mitarbeiter dort geben sehr gute Informationen und sind auch für kritische Fragen zu haben. Die Erfahrung habe ich machen können als ich mit Freunden auf einer Radtour von Hamburg nach Berlin dort war.
Arndt Wandrey empfiehlt: Deutsches Elektronen-Synchrotron
lat 53.57321, lng 9.880654
Mein Vorschlag für den Geek-Atlas wäre das Deutsche Elektronen-Synchrotron. Bei einer Besichtigung des Betriebsgeländes sieht man unter Anderem den kältesten Ort Deutschlands, die Baustelle für den neuen Röntgenlaser XFEL und viele Dinge mehr.
Das Bild zeigt den Photoinjektor PITZ. Der Photoinjektor-Teststand bei DESY in Zeuthen dient zur Entwicklung und Optimierung von lasergetriebenen Hochfrequenz-Elektronenquellen. (Quelle: DESY in Zeuthen)
Martin Sauer empfiehlt: Das Technikmuseum in Kassel
lat 51.363721, lng 9.49173
...wenn schon Geek, dann in das Technikmuseum in Kassel.
Infos hier...
http://www.tmk-kassel.de/
Besonders geekig sind z.B. die alten Zuse-Rechner. Hier gibt es Fotos (von mir):
http://www.flickr.com/photos/admartinator/sets/72157594349679325/
Bernd Sommerfeld empfiehlt: Das Computerspiele Museum, Berlin
lat 52.51352, lng 13.447938
Das Computerspiele Museum eröffnete 1997 in Berlin die weltweit erste ständige Ausstellung zur digitalen interaktiven Unterhaltungskultur. Seitdem war es bis heute für 31 nationale und internationale Ausstellungsprojekte selbst oder als Kooperationspartner verantwortlich. Das Museum ist Preisträger des Deutschen Kinderkulturpreises 2002 (Sonderpreis des Bundesministeriums für Familie) und verfügt über Europas größte Sammlung von Entertainmentsoft- und –hardware. Auf dieser Basis planen wir die Wiedereröffnung unserer Ende 2000 geschlossenen ständigen Ausstellung. Mehr Infos: http://www.computerspielemuseum.de/Steffen Birnbaumempfiehlt: Der Wilhelm-Ostwald-Park Großbothen bei Grimma
lat 51.191546, lng 12.746304
Der heutige Wilhelm-Ostwald-Park Großbothen bei Grimma ist der
ehemalige Wohnsitz (ab 1906) des Nobelpreisträgers Wilhelm Ostwald.
Bis zu seinem Tod 1932 lebte und arbeitete er hier.
Für seine grundlegenden Arbeiten zur Katalyse erhielt er 1909 den
Nobelpreis für Chemie.
Ostwald war aber auch auf anderen Gebieten aktiv:
Er beschäftigte sich mit wissenschaftlicher Weltanschauung,
Bildungsfragen, einer Weltsprache, internationaler Forschungskoordinierung
und -organisation und anderen sozialkulturellen Aufgabenstellungen.
Er entwickelte eine in sich geschlossene Lehre der Körperfarben.
Der Landsitz präsentiert sich noch heute in der von Ostwald geschaffenen
Form. Seit 1979 steht er unter Denkmalschutz.
