Twitter – in 140 Zeichen um die Welt


Mittlerweile gibt es in Deutschland 105.000 aktive Twitterer und längst ist der Microbloggingdienst aus seiner Nische hervorgetreten und in der Bevölkerung angekommen. Warum aber übt das Schreiben und Lesen von 140-Zeichen-Nachrichten auf so viele Menschen eine Faszination aus?


Das Buch

Das Twitter-Buch

Was genau ist dran an Twitter? Warum ist die Plattform so beliebt? Viele schätzen es, über Twitter locker mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben. Andere entdecken die Möglichkeiten, die das Medium für die berufliche Kommunikation bietet – sei es im Austausch mit entfernt arbeitenden Kollegen oder als PR-Instrument in der Unternehmenskommunikation.

Auch wenn die Bedienung von Twitter einfach ist, braucht es einige Erfahrung, um sich nicht im Twitterversum zu verirren. Dieses Buch beschäftigt sich mit der sinnvollen und effizienten Nutzung der Plattform und erklärt, wie Sie Twitter für Recherche-Aufgaben nutzen, Trends beobachten, Follower gewinnen, Informationen und Ideen austauschen und Twitter im Unternehmenszusammenhang einsetzen.

Tim O’Reilly und Sarah Milstein sind bekennende Twitter-Fans und geben in diesem Buch wertvolle Einblicke in ihre Erfahrungen mit der Plattform.

In der deutschen Ausgabe des Twitter-Buchs gibt es ein speziell auf Deutschland zugeschnittenes Zusatzkapitel - geschrieben von drei O'Reilly Mitarbeitern aus Köln: Volker Bombien, Corina Lange und Nathalie Pelz. Es wirft einen Blick auf die deutsche Twitter-Sphäre und erklärt anhand von ausgewählten Beispielen, wie Twitter hierzulande gern genutzt wird.


Ausführliche Informationen zum Buch finden Sie hier.


Die Autoren

Tim O'Reilly ist Gründer und Geschäftsführer von O'Reilly Media. Hunderttausende verfolgen, was er auf Twitter zu sagen hat.

Sarah Milstein schreibt und spricht häufig über Twitter, darüber hinaus führt sie Schulungen zur Plattform durch. Sie war die einundzwanzigste Nutzerin von Twitter.


Was ist Twitter überhaupt?

Twitter ist soziales Netzwerk und Microbloggingdienst zugleich: Auf einer Webseite werden Texthäppchen mit maximal 140 Zeichen in Echtzeit veröffentlicht. Für das Versenden und Empfangen dieser kurzen Nachrichten gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sobald man sich registriert hat, kann man sowohl direkt von der Webseite www.twitter.com twittern als auch mit Hilfe verschiedener Twitterdienste oder sogar mit dem iPhone. Dabei kann jeder angemeldete Nutzer entscheiden, von wem er Nachrichten bekommen und an wen er welche versenden möchte.

Twitter-Buch Vorschau

Warum fasziniert Twitter?

Natürlich gibt es Menschen, die darüber twittern, dass es draußen regnet, dass sie heute keine Lust haben, zur Arbeit zu gehen, oder dass sie gerade fertig geworden sind mit dem Hausputz. Spektakulär ist das nicht immer. Vielleicht hilft Ihnen ein kurzer Einblick in meinen Twitter-Alltag besser, um nachvollziehen zu können, warum Twitter dennoch ein Stück digitale Lebenskultur geworden ist.

Meine Freundin in Berlin teilt mir und ihren anderen „Followern“, nämlich denjenigen, die ihre Nachrichten abonniert haben, mit, dass sie spät in der Nacht noch ihre Doktorarbeit fertig gestellt hat. Toll – so kann ich ihr gleich eine kurze Nachricht schicken und ihr gratulieren, als ich die Nachricht morgens in der Bahn auf dem Handy sehe. Im Büro lese ich, dass soeben zwar eine neue Wordpress-Version erschienen ist, sie aber noch einen bestimmten Fehler enthält. So kann ich den Administrator des oreillyblogs darauf hinweisen und es bleibt uns jede Menge Ärger erspart. Ein Organisator eines Bar Camps schreibt, dass in zehn Minuten die Anmeldungsmöglichkeit freigeschaltet wird. Super – so ergattere ich tatsächlich schnell einen der begehrten Plätze. Ohne diese Erinnerung wäre ich sicher nicht so zeitig gewesen.

Auch Tim O’Reilly ist begeistert von den Möglichkeiten, die sich dank Twitter bieten, und möchte diese Faszination weitertragen. Zusammen mit Sarah Milstein hat er „The Twitter Book“ verfasst, das Interessierten die zugegebenermaßen nicht ganz einfachen Twitter-Gepflogenheiten wie beispielsweise Hashtags erläutert und viele hilfreiche Beispiele, fundierten Rat und deutliche Erklärungen bietet. Die Leser können vom reichen Erfahrungsschatz der beiden Autoren viele nützliche Erkenntnisse für erfolgreiches Twittern gewinnen.

Übrigens: In der deutschen Übersetzung des „Twitter-Buchs“ gibt es ein speziell auf Deutschland zugeschnittenes Zusatzkapitel – geschrieben von drei O’Reilly-Mitarbeitern aus Köln: Corina Lange, Volker Bombien und Nathalie Pelz. Darin werden Twitterdienste und –Webseiten erwähnt, die Twittern in Deutschland spannend machen. Unter anderem „Twittagessen“: Hier können sich einander fremde Twitterer zum gemeinsamen Mittagessen und Kennenlernen verabreden. Und das ist eine der Spezialitäten von Twitter – hier verschwimmt die Grenze zwischen digitalem und alltäglichem Leben.

Probieren Sie es doch einfach selbst einmal aus!

Nathalie Pelz