Digitale Fotografie: Dauerbrenner statt Trend
Vor einiger Zeit fiel mir eine Fotografie in die Hände, die ich mit meiner allerersten Digitalkamera gemacht habe. Eine Weihnachtsfeier, man sitzt gesellig an einer langen Tafel und isst. Alle Teilnehmer sind unscharf — nur die Ketchupflasche nicht, die direkt am Kopfende des Tisches steht. Bilder wie dieses hat sicher jeder schon einmal fabriziert. Mit „David Pogues Digitale Fotografie: Missing Manual“ gehören sie der Vergangenheit an!
Sind Sie bereit für den Sprung in die digitale Fotografie? Bestseller-Autor David Pogue erklärt in diesem Buch, worauf es dabei wirklich ankommt, und zeigt Ihnen, auf welche Features Sie schon beim Kauf einer Kamera achten sollten. Danach geht es an die Bildkomposition und fotografischen Effekte, die Digitalkameras unterstützen. Schließlich erfahren Sie, wie Sie aus Ihren Fotos bei der Nachbearbeitung am Mac oder PC noch mehr herausholen können.
Ausführliche Informationen zum Buch finden Sie hier.
Das Kapitel 4: Die Zehn Entscheidungen können Sie hier als PDF probelesen!
David Pogue David Pogue schreibt eine wöchentliche Technikkolumne in der New York Times, hat als Korrespondent für CBS News Sunday Morning einen Emmy gewonnen, wurde 2006 von der Online News Association für seine Online-Beiträge ausgezeichnet und hat die Buchreihe "The Missing Manual" ins Leben gerufen.
Er ist Autor oder Co-Autor von 42 Büchern – 17 davon in dieser Reihe und sechs weitere unter dem Label "Für Dummies" (unter anderem zu den Themen Macs, Zaubern, Oper und Klassische Musik). In seinem zweiten Leben war David früher am Broadway tätig und ist Zauberer und Pianist. News, Fotos und Links zu seinen Artikeln und wöchentlichen Videos finden Sie unter www.davidpogue.com. Er freut sich über jedes Feedback zu seinen Büchern: david@pogueman.com.
Von Ursprüngen…
Die erste Fotografie wurde 1826 durch Joseph Nicéphore Nièpce im Heliografie-Verfahren angefertigt.
Dafür verwendete er eine mit Asphalt beschichtete Zinnplatte, deren Belichtung noch ganze acht Stunden dauerte.
Mit der Verbesserung der Technik verkürzte sich die Belichtungszeit, doch bis ins 20. Jahrhundert hinein bezeichnete
das Wort „Fotografie“ nur Bilder, welche rein durch Licht auf einer chemisch behandelten Oberfläche entstehen.
Fotografien konnten zunächst nur als Unikate hergestellt werden,
erst mit der Einführung des Negativ-Positiv-Verfahrens war eine Vervielfältigung im Kontaktverfahren möglich.
…und der Gegenwart
Doch gerade dieses Verfahren wird heute kaum noch genutzt. Wurden vor zehn Jahren noch von Tausenden von Urlaubsfotos
Abzüge gemacht, werden diese heute in digitalen Galerien hochgeladen und der Link dorthin an Freunde verschickt.
Kein Wunder, denn im Jahr 2007 wurden annähernd 138 Millionen Kameras verkauft, etwa 91 Prozent davon sind
inzwischen Digitalkameras - rund 126 Millionen Stück – , die herkömmlichen Kameras fristen heute nur noch ein Nischendasein.
Gute Gründe für Digitalfotografie
Denn vieles spricht für die Digitalfotografie: Ein enormer Vorteil ist, dass man nicht mehr auf maximal 36 Bilder pro Film
beschränkt ist, sondern so viel ausprobieren kann, wie man möchte. Verschiedene Seiten, verschiedene Blickwinkel — und man
behält einfach nur die besten Bilder! Wenn etwas nicht so funktioniert, wie man möchte, erkennt man dies sofort am Bildschirm
und kann nachbessern — das ist bei herkömmlichen Kameras so nicht möglich. Ganz ohne Fotolabor und chemische Flüssigkeiten kann
auch ein Anfänger seine Bilder digital retuschieren, und anschließend stehen ihm enorme Verbreitungsmöglichkeiten über das
Internet zur Verfügung.
Entschieden, und dann?
Hat man sich dazu entschieden, sich eine Digitalkamera zuzulegen, steht man vor einer gigantischen Menge an Kameramodellen im Handel, die mit vielen unterschiedlichen Eigenschaften ausgezeichnet werden. Doch wie soll ein Laie sich dort zurechtfinden und die für ihn optimale Kamera herausfinden?
Genau dort setzt „David Pogues Digitale Fotografie: Missing Manual“ an. Der bekannte Technik-Kolumnist und Kamerakritiker der New York Times eröffnet sein neues Buch in der beliebten Missing Manuals-Reihe mit einer Kaufhilfe und erklärt, welche Kameratypen es gibt, welche Features wirklich wichtig sind und welche kaum eine Rolle spielen.
Keine Hürden für Einsteiger
„David Pogues Digitale Fotografie: Missing Manual“ fügt sich perfekt in die Reihe
der bisherigen „fehlenden Handbücher“ ein. Technische Inhalte werden humorvoll, leicht verständlich und ohne Lobhudelei
vermittelt. Die Erklärungen sind kleinschrittig und setzen keinerlei technisches Grundwissen voraus. David Pogue geht
nicht davon aus, dass der Leser eine teure Spiegelreflexkamera besitzt und mit Photoshop arbeitet, sondern wendet sich
an digitale Neueinsteiger oder Umsteiger von analogen Kameras, die auch mit einer günstigen Pocketkamera und kostenlosen
Programmen wie Picasa (für Windows) und iPhoto (für den Mac) gute Ergebnisse erzielen möchten.
Kaufhilfe, Fotokurs und Nachbearbeitung
Der große Vorteil des Buches ist das breite Spektrum, das es abdeckt.
So behandelt es sowohl die fotografischen Grundlagen als auch die Techniken der Nachbearbeitung am Computer. Es zeigt
zudem die künstlerischen Faktoren, die beim Fotografieren eine Rolle spielen anhand von verschiedenen kurzen und
prägnanten Abschnitten. David Pogue gibt Tipps, wie man einen Sonnenuntergang, eine Nahaufnahme oder ein Theaterstück
im richtigen Licht zeigen kann, und stellt weitere typische Aufnahmesituationen mit ihren jeweiligen Problematiken dar.
Wie es am Computer nach dem Aufnehmen weitergeht, wie man die Bilder organisiert, optimiert und verbreitet,
wird anhand von Picasa und iPhoto erklärt.
Nie wieder unscharfe Bilder!
Mit „David Pogues Digitale Fotografie: Missing Manual“ist die Kunst der Fotografie
auch für Einsteiger leicht erlernbar. Und nach der Lektüre des Buches sind sicher nicht nur die Ketchupflaschen auf Ihren
Bildern scharf, versprochen!
Dieser Artikel wurde verfasst von Nathalie Pelz

